Walter Böhm (Politiker)

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Walter Böhm (* 22. Oktober 1948 in Augsburg) ist ein deutscher Politiker und seit dem 2. Mai 2008 berufsmäßiger Stadtrat und Ordnungsreferent der Stadt Augsburg. Seit September 2010 ist Walter Böhm erkrankt. Am 24. März 2011 wurde er durch den Stadtrat in den Ruhestand versetzt.[1]

Während seiner Zeit als Ordnungsreferent wurde er deutschlandweit durch das sog. „Dönerverbot“ bekannt.[2] Auf seinen Vorschlag hin erließ der Stadtrat im Dezember 2008 eine Verordnung, nachdem der Außerhausverkauf von Speisen und Getränken nach 1 Uhr nachts verboten wurde. Diese Verordnung wurde im Volksmund als „Dönerverbot“ bekannt und führte zu einer größeren Protestbewegung unter jüngeren Bürgern, die überregionale Wellen schlug. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärte das „Dönerverbot“ im Januar 2010 für unwirksam.[3]

Vor seiner Wahl zum berufsmäßigen Stadtrat war Walter Böhm, der gelernter Textilkaufmann ist, leitender Polizeidirektor in Augsburg. In den 90er Jahren wurde er durch die Kurdenkrawalle an der Autobahn 8 bei Augsburg bekannt.

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