WG-Party

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Eine WG-Party ist ein besonderer Typ einer Party, die in einer Wohngemeinschaft veranstaltet wird. Aufgrund der starken Verbreitung von Wohngemeinschaften als Wohnform von Studenten und in Großstädten, werden WG-Partys vor allem dort veranstaltet und sind somit ein Ausdruck der Jugendkultur im studentischen Großstadtmilieu.

Besonderes Merkmal einer WG-Party ist, dass in der Regel mehrere Bewohner ihre jeweiligen sozialen Kontakte einladen, was anders als bei sonstigen Feierlichkeiten zu einer speziellen Vermischung von verschiedenen Freundeskreisen führt. Da mehrere Personen als Veranstalter auftreten, sind stark individuell personenbezogene Anlässe wie Geburtstag oder Hochzeit meistens nicht Grund für die Party. Oftmals finden WG-Partys daher gänzlich ohne besondere Veranlassung statt. Durch die Pluralität der Veranstalter fällt es daher im Gegensatz zu anderen Feiern auch oft weniger auf, wenn uneingeladene Personen eine WG-Party besuchen, was diese in besonderem Maße als Begleitung von eingeladenen Personen oder manchmal auch ganz "inkognito" anzieht und so zu einem besonderen Besuchermix im Vergleich zu anderen Partys führt. Aufgrund dieser besonderen Umstände erhalten gerade WG-Partys oftmals mehr Besucher, als von den Veranstaltern geplant, was nicht selten zu kostspieligen Polizeieinsätzen führt (s. Beispiele[1][2]).

Weiteres aus der Mehrzahl der Veranstalter resultierendes Charakteristikum einer WG-Party ist, dass oftmals in verschiedenen Räumen verschiedene Musikstile gespielt werden. Oft legt der jeweilige WG-Bewohner in seinem Zimmer seine eigene Musik auf. Da dies nicht immer perfekt organisiert ist, bedienen sich oftmals Besucher am Computer des jeweiligen Bewohners und nutzen zum Musikabspielen auch Internetplattformen wie z.B. YouTube.

In der Regel werden die Besucher schon mit der Einladung aufgefordert, Getränke selbst mitzubringen. Dabei ist von WG-Party zu WG-Party und oftmals auch aufgrund unterschiedlicher regionaler Gepflogenheiten verschieden, ob die Gäste jeweils ihre eigenen Getränke verbrauchen oder "durcheinander" trinken. In letzterem Fall stellt man sein mitgebrachtes Getränk ab und bedient sich an einer bereits angebrochenen Flasche. Aufgrund der überdurchschnittlichen Anzahl der Gäste von WG-Partys und dem Jugendlichen und jungen Erwachsenen eigenen Pragmatismus wird Bier oft nicht im Kühlschrank, sondern in einer Badewanne gelagert, die mit kaltem Wasser aufgefüllt wird. Meistens wird kein Eintritt verlangt. Es gibt aber selten auch WG-Partys, die einen meist geringen Obolus von einem oder zwei Euro verlangen und in seltenen Fällen sogar einen Türsteher engagieren, der meistens unter den WG-Bewohnern oder Freunden rekrutiert wird.

WG-Partys können auch mit einem Motto versehen werden, z.B. als Pyjama-Party.

WG-Partys in Filmen und Fernsehserien[Bearbeiten]

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