Vogelmayer

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Vogelmayer - Cross Roots Festival 2010
Der bayerische Liedermacher Vogelmayer 2009

Vogelmayer ist das Pseudonym des bayerischen Liedermachers Thomas Mayer (* 12. Dezember 1981 in Straubing).

Inhaltsverzeichnis

Tätigkeit[Bearbeiten]

Der Musiker und Songwriter trägt selbstverfasste, in bayerischer Mundart gesungene, politische und gesellschaftskritische Lieder vor, die er mit der Gitarre begleitet. Neben den Liedern gehören auch kabarettisisch angehauchte und unterhaltsame Anekdoten und Geschichten zum festen Bühnenprogramm des Künstlers. Nach eigenen Angaben will Vogelmayer mit seinen teils derb formulierten und radikalen Texten keinesfall das Missfallen anderer erregen, sondern will seine Mitmenschen zum Nachdenken anregen und auf vorhandene Missstände in der Welt hinweisen.[1]

Mayer wuchs in dem niederbayrischen Dorf Parkstetten im Landkreis Straubing-Bogen auf. Nach dem Abitur in Bogen begann er nach abgeschlossenem Zivildienst eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Danach arbeitete er bis 2009 in einem mittelständischen Sanitär- und Heizungsfachhandel.

Erste künstlerische Auftritte fanden bereits in frühen Jugendjahren auf verschiedenen Dorffesten statt, allerdings nicht unter dem Namen Vogelmayer.

Der Liedermacher begann 2003, nur drei Akkorde beherrschend, mit ersten Auftritten auf regionalen Festivals und Liederbühnen. Seine erste, in Eigenproduktion produzierte CD “Frieden” erschien 2005. Im folgenden Jahr veröffentlicht Vogelmayer sein zweites Album “Weil scho´ lang koaner mehr was g´sagt hat”. Diesen Titel trägt auch sein Bühnenprogramm mit dem er durch niederbayerische Kneipen und kleinere Konzertsäle tourt

2007 erschien “Einigkeit und Recht und Freiheit” das erste Album in Studioqualität, das Vogelmayer bei einem regionalen Musikverlag produzieren lässt. Auf dieser CD veröffentlicht er erste frühe Werke, aber auch Stücke des aktuellen Bühnenprogramms.

Vogelmayer tritt hauptsächlich allein auf, spielt aber als Vorband von Künstlern wie Martina Schwarzmann und gibt Doppelkonzerte mit Mathias Kellner oder Christoph Weiherer. 2010 erscheint die zweite CD Vogelperspektive, deren Lieder im Programm “Die Wahrheit ist unfickbar” den Zuhörern und Fans vorgetragen werden.

Als Künstler, die Mayer in jungen Jahren beeinflusst hatten, und dazu führten, öffentlich politische, gesellschaftskritische und sozial ambitionierte Texte vorzutragen, nennt er Musiker wie Hannes Wader, Konstantin Wecker oder Reinhard Mey, doch auch bayerische Liedermacher wie Hans Söllner oder Fredl Fesl.[1]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • 2005: Frieden, CD
  • 2006: Weil scho´ lang koaner mehr wos g´sagt hod..., CD
  • 2006: Weil scho´ lang koaner mehr wos g´sagt hod..., DVD
  • 2007: Einigkeit und Recht und Freiheit, CD
  • 2010: Vogelperspektive, CD
  • 2013: Spiegelbilder
  • 2018: Hirnwind

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Der Vogelmayer im Interview zum 15-jährigen Bühnenjubiläum In: Idowa. 24. Juli 2019, abgerufen am 17. Oktober 2020
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