Vagabond

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Vagabond
Vagabond Logo.png

Vagabond 2012.jpg
Allgemeine Informationen
Genre(s) Metal
Thrash Metal
Power Metal
Gründung 2007
Auflösung 2013
Letzte Besetzung
Warhead Werner
Marco
Topper
Ralf „Raaalf“ Köhler

Vagabond war eine deutsche Metal-Band aus Meiningen in Thüringen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde Vagabond 2007 und besteht aus den vier Musikern Warhead Werner (Gesang), Raaalf (Gitarre), Marco (Bassgitarre) und Topper (Schlagzeug). Die Ursprünge der Gruppe beginnen allerdings im Jahr 2000 als die Musiker eine Coverband gründeten und Songs von Iron Maiden nachspielten.[1] Nachdem sie ihre Demo-CD im Jahr 2008 veröffentlichten, folgte zwei Jahre später mit Ignition ihr Debütalbum, welches als Eigenproduktion entstand und im Eigenvertrieb verkauft wird.

Dann gab die Band Konzerte auf regionaler Ebene. Am 27. November 2010 spielte man auf dem Hard as Iron 8-Festivals in Bad Salzungen gemeinsam mit der Pagan-Metal-Band Gernotshagen, Blutnebel und Ten Degrees Colder. Auch spielte Vagabond bereits mit Trollfest, Witchburner, Fatal Embrace, Contradiction, Excrementory Grindfuckers und Trimonium.

Im August 2010 spielte Vagabond einen Gig in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Rottenburg.[2][3]

Die Band war vom 27. bis 29. Mai 2011 auf dem Metalfest in Dessau (Flughafen Dessau) zu sehen.[4][5]. An den drei Festivaltagen waren über 70 Bands aus aller Welt zu sehen. Am Freitag, dem 27. Mai 2011 spielte Vagabond auf der „Second Stage“ gemeinsam mit Andras, Alcest, Scar Symmetry und Entombed.[6]

Am 30. Juli 2011 spielte Vagabond auf dem Riedfest in Meiningen, wo als Hauptacts Debauchery, Benediction, Nomans Land und Dordeduh bestätigt waren.[7] Auf der „Zeltbühne“ spielte Vagabond mit Nomans Land, Benediction und Dordeduh.[8]

Am 9. Dezember 2011 erschien der Rockattack-Sampler Vol. 1, auf der unter anderem Edguy, Leichenwetter und Subway auch Vagabond vertreten sind. Dieser Sampler wurde über Fastball Music, einem Label das zu Sony BMG gehört, produziert und veröffentlicht. Bei diesem Label stehen unter anderem Krashkarma und Zoo Army unter Vertrag. Dieser Sampler erhielt unter anderem italienische Kritiken.[9] Für den Frühjahr 2012 ist das zweite Album angesetzt. Am 9. Dezember 2011 begannen die Arbeiten im Studio „Klangbunker Zella-Mehlis“.[10] Die Veröffentlichung des neuen Albums, welches den Titel „Thunderbolt“ tragen wird, wurde auf Mitte März angesetzt. Es erschien schließlich am 28. April 2012.

Vagabond war am 29. September 2012 auf der Release-Show des Albums „Wiedergänger“, der deutschen Thrash-Metal-Band Macbeth im From Hell in Erfurt neben Hells Heaven und Hellstroke zu sehen.[11] Ab dem 24. November 2002 spielte Vagabond erstmals Konzerte außerhalb Thüringens. Diese fanden im Rahmen ihrer „Doomsdays Vagabonds Tour“ in Waghäusel und Tübingen[3] (beides Baden-Württemberg) statt. Die übrigen Konzerte dieser Tournee fanden in Zella-Mehlis, Weimar und Görsbach (allesamt Thüringen) statt.[12] Bei dem Konzert in Zella-Mehlis am 21. Dezember 2012 traten XIV Dark Centuries als Support auf. Die Gruppe gab Mitte 2013 ihre Auflösung bekannt, da sie trotz einer längeren Suche nach einem neuen Musiker als Ersatz für den zwischenzeitlich ausgestiegenen Ralf Köhler, erfolglos blieben.

Musikstil[Bearbeiten]

Laut Powermetal.de spielte Vagabond einen Mix aus Heavy Rock, traditionellem Metal und modernen Thrash Metal. Kritiker Jakob Ehmke vergleicht den Musikstil mit dem von Slayer, Metallica und Kreator[13]. Auch wurde das Debütalbum von Metal.de rezensiert[14] Martin Rudolph, ebenfalls von Powermetal.de, beschrieb den Stil der Gruppe auf dem zweiten Longplayer, Thunderbolt, als „ruppigen Metal alter Schule“. Teilweise vergleicht der Kritiker den Sound der Band mit Venom, Motörhead, ZZ Top und Rose Tattoo.[1]

In einem Kurzinterview mit dem Bandportal Regioactive.de sagte die Band aus einem Mix aus Hard Rock und Thrash Metal zu spielen, wobei jeder Song seine eigene Note trägt. Die Gruppe folgte keiner strengen Linie, was ihren Musikstil betraf.[15] Time for Metal beschrieb den Gesang von Sänger Werner als einen Mix aus Peter Steele von Type O Negative und Warrel Dane von Nevermore.[16] Im Tagblatt-Anzeiger wurde beschrieben, dass die Gruppe sich von einer Thrash-Metal- zu einer traditionellen Heavy-Metal-Band auf Hardrock-Grundlage entwickelt habe.[3]

Nebenprojekte[Bearbeiten]

Sänger Warhead Werner gründete das Metal-Projekt Helritt, während Bassist Marco die Gruppe Fimbulvet ins Leben rief. Diese Gruppen weichen jedoch vom Musikstil Vagabonds ab. Topper, Werner und Raalf spielen des Weiteren in der Coverband Heizkörper.

Fimbulvet[Bearbeiten]

Fimbulvet ist eine Black-Metal-Band mit Folk-Metal-Anleihen. Gegründet wurde Fimbulvet unter anderem von Bassist Marco Volborth. Mit Fimbulvet wurden bisher drei Alben veröffentlicht. Unter anderem wurde man von den Musikern der Gruppen Odroerir und Menhir unterstützt. Außerdem tourte man bereits mit Odroerir, Turisas und Kromlek. Fimbulvet steht bei Nocturnal Empire unter Vertrag. 2010 verließ Volborth die Gruppe.

Helritt[Bearbeiten]

Helritt ist eine 2005 gegründete Band, die Pagan Metal spielt. Unter anderem ist Vagabond-Sänger Werner einer der Bandgründer. Ihre Demo-CD Walden erschien 2006. Ihr Debütalbum wurde in den Studios aufgenommen, in der auch XIV Dark Centuries ihre CDs produzieren. Im Dezember 2006 erschien das Album unter Det Germanske Folket bei dem man einen Vertrag über drei Alben hat abschließen können. Die Band spielte bereits mit Varg, Eluveitie, Transilvanian Beat Club, Nomans Land, Thrudvangar, Riger, Kromlek und Negura Bunget.

Weiteres[Bearbeiten]

Diskographie[Bearbeiten]

Demos[Bearbeiten]

  • 2008: Demo 2008

Alben[Bearbeiten]

  • 2010: Ignition (Eigenproduktion)
  • 2012: Thunderbolt (Eigenproduktion)

Sampler[Bearbeiten]

  • 2009: Massive Metal Injection Vol. 2

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Martin Rudolph: Powermetal.de: Vagabond - Thunderbolt Review
  2. MYSPACE: Konzertbericht JVA Rottenburg a.N.
  3. 3,0 3,1 3,2 Tagblatt-Anzeiger: Vier Bands zum Bangen: Im Epple-Haus findet zum 50. Mal die Metal Night statt
  4. Metalfest 2011 Line-Up Homepages des Festivals
  5. TIME FOR METAL: Interview mit Vagabond
  6. point-of-metal.com: Running Order Metalfest 2011
  7. riedfest.de: History
  8. schwermetall.ch: Riedfest Open Air Infos
  9. soundsbehindthecorner.org: Review
  10. Album-Inlay „Thunderbolt“
  11. regioactive.de: Macbeth Releaseparty, 29.09.2012
  12. regioactive.de: Doomsday Vagabonds on Tour
  13. Kritik zu Vagabonds Ignition auf Powermetal.de, geschrieben am 27. Juli 2010, abgerufen am 3. Dezember 2010
  14. Kritik Ignigition bei metal.de
  15. REGIOACTIVE: Profil Vagabond
  16. time-for-metal.eu: Thunderbolt Review
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