Uwe Will

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Uwe Will (2013)

Uwe Will (* 20. Dezember 1941 in Grünlinde) ist ein Künstler der in verschiedenen darstellenden Kunstrichtungen und Techniken arbeitet.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Seit 1950 lebt er in Hagen, wo er 1956 eine Lehre als Maler begann. Schon sehr früh zeigte er großes Interesse an der Kunst. Um dieses weiterhin zu vertiefen, arbeitete er während seiner Ausbildung bei mehreren Hagener Künstlern, hauptsächlich bei Carl Baumann.

Im Jahre 1964 legte Uwe Will seine Malermeisterprüfung ab und ist seitdem selbstständig tätig. Seine künstlerischen Ambitionen stellte er in den darauffolgenden Jahren zurück und tauchte erst in den 80er Jahren in der Kunstscene wieder auf.

Seit 1986 ist er Mitglied in dem traditionellen Künstlerbund HAGENRING, dem er im Vorstand als Ausstellungsleiter angehört. Seine Arbeiten sind seit dem Jahr 1988 in Ausstellungen in renommierten Museen und Galerien des In- und Auslandes zu sehen. Seine Kunst zeichnet sich durch Vielseitigkeit, immer stark gedanklich erarbeitet und in seiner Kreativität stets auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen aus.

Künstlerische Arbeiten[Bearbeiten]

Zu Beginn seines Kunstschaffens war neben gegenständlicher- die Porträtmalerei vorherrschend. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Hinwendung zum Abstrakten bis zum „Imaginären Realismus“.

Seine großformatigen Bilder werden als künstlerische Bereicherung vor allem in öffentlichen Gebäuden geschätzt. Neben dem Landtagsgebäude in Düsseldorf, sind zum Beispiel im lokalen Bereich des Hagener Arcadeon, die Fachhochschule Südwestfalen, dass Hagener Rathaus und viele weitere Gebäude mit seinen Bildern ausgestattet.

Daneben zeigt er seine Vielseitigkeit durch ausdrucksvolle Wandmalereien und Glasmosaiken in und an verschiedenen Bauwerken. Auch in der Porträtmalerei zeigt er nach wie vor sein Können, was sich durch die Darstellung der jeweilig letzten Oberbürgermeister in Ergänzung der Bürgermeister-Galerie im Hagener Rathaus zeigt.

Uwe Wills Kunst befindet sich in einem immer fortwährenden Prozess. Und so verwundert es auch nicht, dass das Spektrum seiner Künstlerischen Möglichkeiten grenzenlos erscheint und von Zeit zu Zeit immer wieder Neues und Überraschendes parat hält, zum Beispiel Kleinplastiken und Skulpturen. Am 27. August 2008 wurde im Beisein des Urenkels des in Hagen geborenen Pianisten, Dirigenten und Komponisten Karl Halle (Sir Charles Hallé 1819 – 1895) die 2,05 m große Bronze Figur feierlich auf dem Hagener Johanniskirchplatz durch den Oberbürgermeister enthüllt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Uwe Will (Herausgeber Cornelis J.W. Rodenburg) 1994 Texte von Gudrun Emmelius
  • Uwe Will Imaginärer Realismus (ardenkuverlag, Hagen 2001) ISBN 3-932070-36-4
  • Uwe Will Farbgeschichten (ardenkuverlag, Hagen 2006) ISBN 978-3932070-71-6
  • Karl Halle… wieder in Hagen angekommen (Herausgeber: Karl-Halle-Gesellschaft e. V. Lionsclub Hagen-Harkort Hagenring e. V.) ISBN 978-3-925368-41-7

Weblinks[Bearbeiten]

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