Undine Bandelin

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Undine Bandelin (* 1980 in Jena) ist eine deutsche Künstlerin.

Ausbildung[Bearbeiten]

1999 – 2002 Ausbildung zur Keramikerin, 2002 – 2005 Studium der freien Kunst an der Bauhaus Universität Weimar, 2005 – 2011 Studium der Malerei bei Ute Pleuger an der Burg Giebichenstein, Halle. 2011 Diplom der Bildenden Künste, seit 2011 Meisterschülerstudium der Malerei bei Ute Pleuger. 2012 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. 2014 erhielt sie zusammen mit Dana Meyer den Kunstpreis der Stadt Limburg 2014.[1]

Ausstellungen / Ausstellungsbeteiligung[Bearbeiten]

  • 2007 „Buntfunk“, MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Magdeburg (G)
  • 2007 „Die Geister die ich rief“, Künstlerhaus Schirnding, Eger, Tschechien (G)
  • 2007 „Zwischenstopp“, Caleidospheres, Jena (G)
  • 2008 „Artige Paarbildung“, Galerie NBL, Leipzig (G)
  • 2008 „Zwischenspiel“, Galerie Baumann, Leipzig (G)
  • 2008 „Last Exit Halle“, Kunstwerk, Potsdam (G)
  • 2009 „Zu Besuch“, Eine Ausstellungsreihe: Wiesbaden / Leipzig / Halle (G)
  • 2009 10 Jahre Klasse Ute Pleuger, Galerie im Volkspark, Halle (G)
  • 2009 Berliner Liste, Palais am Tiergarten, Berlin (G)
  • 2010 „La Familia“, Galerie Queen Anne, Leipzig (E)
  • 2010 „Werkschau Herrlich“, Tapetenwerk, Leipzig (G)
  • 2010 Kulturhaus der Bayer AG, Leverkusen (G)
  • 2011 „Wer kann schon sagen, was gespielt wird“, Künstlerhaus 188, Halle (Saale) (E)
  • 2011 „Achtung, laufender Kunstbetrieb“, Galerien der Spinnerei, AEG Gelände Nürnberg (G)
  • 2012 „Potenziale“, Galerie Rothamel, Erfurt (G)
  • 2012 „animals“, Galerie Rothmal, Frankfurt am Main (E)
  • 2014: „Terra animalis“, Städtische Kunstsammlungen Limburg (mit Dana Meyer)[1]
  • 2015 Museum für junge Kunst, Frankfurt (Oder)

„So intuitiv, wie ich beginne, wächst auch das ganze Bild weiter.“ Der Malprozess ist für Undine Bandelin von großer Bedeutung. Schicht für Schicht verdichtet sich das Bild bis schließlich die einzelnen Elemente ein Ganzes ergeben ohne dabei ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Undine Bandelin verwendet in ihren Arbeiten leuchtende Farben, knalliges Blau und schreiendes Rot, ohne jedoch ins Plakative oder Triviale abzugleiten. Ganz im Gegenteil - gerade der glatten Schönheit und Harmonie widersetzt sie sich. Durch die freie Anordnung der Farben und der Flächen entsteht ein Raumgefüge, das die Bühne für den Hauptakteur bildet. Im Zentrum der Arbeiten stehen Menschen, die in der Farbigkeit kraftvoll dargestellt werden, jedoch in ihrer Form unscharf bleiben. So dienen die Figuren in ihrer psychologisch aufgeladenen Unbestimmtheit als ideale Projektionsfläche für den Betrachter. Gerade in dieser Funktion überzeugt ihre Vielschichtigkeit.“

Carolin Modes / Esther Niebel

Kataloge (Einzelausstellungen )[Bearbeiten]

  • Bandelin, Undine: „Wandschatten“. 2011.
  • Bandelin, Undine: „Wer kann schon sagen, was gespielt wird“, Drama in 5 Akten, Halle 2011.
  • Galerie Queen Anne: „La Familia“, Leipzig 2010.

Kataloge (Gruppenausstellungen )[Bearbeiten]

  • „Potenzial“, Galerie Rothamel, Erfurt und Frankfurt am Main, Erfurt 2011.
  • „Werkschau Herrlich“, Künstlergruppe Werkschau Herrlich, Halle 2011.
  • „10 Jahre Klasse Ute Pleuger“, Hochschule für Kunst und Design, Halle 2009.
  • „ Zu Besuch“, eine Ausstellungsreihe, Text von Dr. Zita Agota Pataki, Leipzig 2008.
  • „Die Geister die ich rief“, Symposium 2007, Künstlerhaus Schirnding, Schirnding 2007.

Sonstige Publikationen[Bearbeiten]

  • Bayer, Anna Undeid: Milchkost und Schlammschnecken, Halle 2009. (Undine Bandelin in Zusammenarbeit mit Dana Meyer )

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 „Tierischer“ Preis. In: nnp.de. 19. April 2014, abgerufen am 20. Mai 2016.
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