Und ab geht die Lutzi

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und ab geht die LUTZI!
Logo des Festivals
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Allgemeine Informationen
Ort Rottershausen
Genre Hip-Hop, Punk
Website www.dielutzi.de
Besucherzahlen
2018 7.000-8.000

Das und ab geht die Lutzi!-Festival (Eigenschreibweise: und ab geht die LUTZI!!![1]) ist ein seit 2010 veranstaltetes Musikfestival, welches Hip-Hop mit Punk-Rock verbindet. Seit der ersten Veranstaltung findet das Festival jährlich in Rottershausen statt.

Inhaltsverzeichnis

Konzept[Bearbeiten]

Das zweitägige Festival findet jährlich im Sommer (meist Juni) in Rottershausen statt. Das Festival wird zu einem großen Teil von der aus ca. 1.000 Menschen bestehenden Dorfgemeinde selbst veranstaltet. Es wird somit oft mit dem Heavy Metal Festival in Wacken verglichen.

Es werden die Genres Punk, Rock, Hip-Hop und Techno abgedeckt. Die Hauptbühne stellt den Platz für Punk- und Rock-Acts zur Verfügung, während auf einer großen hinteren Zeltbühne Hip-Hop-Künstler auftreten. In der sogenannten E-Box spielen DJs elektronische Musik.[2]

Name[Bearbeiten]

Der Name des Festivals beläuft sich auf die Redewendung "es geht die Lutzi ab", was im Volksmund soviel bedeutet wie "es wird ausgelassen gefeiert" oder "es herrscht gute Stimmung".[3] Aufgrund der Doppeldeutigkeit in der Redewendung, ist eine Dame mit dem Pseudonamen Lutzi seit 2010 das Aushängeschild des Festivals.[4]

Geschichte[Bearbeiten]

2010 bis 2012[Bearbeiten]

Die Anfänge des Lutzi Open-Airs entsprangen einer simplen Idee für eine lokale Feier. So waren bei der Urveranstaltung 2010 ausschließlich regionale Künstler aus dem Raum Bad Kissingen und Schweinfurt vertreten. Die Veranstaltung wurde vom FC Eintracht Rottershausen organisiert und findet seitdem auf einem Fußballfeld statt. Durch den unerwarteten Besucheraufmarsch wurden erneut Events veranstaltet.

Im Jahr 2012 wurden beim dritten Lutzi-Festival 3.000 Besucher verzeichnet.[5] Mit Supershirt und Sondaschule wurden erstmals überregional namhafte Künstler gebucht.

2013 bis 2016[Bearbeiten]

Parallel zu den rapide steigenden Besucherzahlen in den Vorjahren wurden bekanntere Rock Acts wie Schmutzki, Montreal, Donots und Itchy Poopzkid gebucht. Die Hip-Hop-Stage wurde mit populären Namen wie Fatoni, Umse und Jay Luxe befüllt. Fortan plakatierte das Festival Headliner, welche einen hohen Bekanntheitsgrad innerhalb Deutschlands genießen. Die Besucherzahlen blieben 2013 bis 2016 mit ca. 4.000-4.500[6] Besuchern konstant. Durch die steigende Anzahl der Musikgrößen wurden die Musikgenres ab 2015 nicht mehr durch Bühnen getrennt.

2017 bis heute[Bearbeiten]

2017 boten erstmals international erfolgreiche Künstler wie The Baboon Show und Turbobier eine Show auf dem Festival. Mit über 7.000 Besuchern war das Jahr 2018 am stärksten besucht[7]. Zusätzlich gibt es seit 2017 einen Freestyle-Wettbewerb auf der Zeltbühne.

Line-Ups[Bearbeiten]

Jahr Künstler
2010 Kojak, Scallwags, Raw Idol, Dumb, Kronoflash, Uni MC, Lauertal Connection, F&K, DJ J1s, DJ Zig Zag, Antschl & Mode
2011 Kojak, My New Zoo, Scallwags, SFH, Raw Idol, Hidden Tapes, Bambägga, Dichtungsring, Kronoflash, Lauertal Connection, Antschl & Mode, Alex Drum Dale
2012 DJ Chainsaw, Supershirt, Sondaschule, Destination Anywhere, No Change in Sight, Bagdad on the Dancefloor, Adam & Evil, Quendolin Fender, Sicksteez, Unterfranken Crew, Kniffler`s Mum, Creamhild`s Jazzpants, Mistaa & Quendolin Fender, Antschl & Mode, NOONEKNOWS
2013 Captain Capa, Itchy Poopzkid, Schmutzki, The Pollywogs, Kid Wolkenkratzer, Taste Of Affinity, Mundwerk Crew, Umse, Bengio, Mihalys Theorie, Lauertal Connection, Antschl & Mode, Robin Sukroso, DBS[8]
2014 Emil Bulls, Bakkushan, Texta, Not Called Jinx, Rafiki, Erwin & Edwin, Dead Energy, Bambägga, Soundladen, Anoki, Raw Idole, The Ghost Rockets, Rock can Roll, Royal Flush, Unexpacted Joints, Fedabeatz, Hey Frank![9]
2015 Montreal, Kellerkommando, Fatoni, First Class Ticket, Schafe & Wölfe, Arnold & Sukruso, Dicht & Ergreifend, 50m Freistil, Jay Luxe, Alex Mofa Gang, Nasou, Black Suit Pilots, Flokati & Curd Weiss, Fraru, Melting Batteries, Soul Jam, At The Farewell Party, Antschl & Mode, UFC, Rock can Roll[10]
2016 Donots, Liquid, Schmutzki, Blackout Problems, Alexander Lorz, Konvoy, The Prosecution, Swiss & die Andern, Andreas Stefi, Fedabeatz, Illustrators, Damengymnastik Montagsgruppe, Ronzn & die Zauberschneckn, Lauertal Connection, Stephan Keise, Scallwags, Antschl&Mode, A week of Sundays, Random Entertainment, LFPC, Blunaa[11]
2017 Madsen, Turbobier, Itchy, The Baboon Show, Kafvka, Marz, Erwin & Edwin, Rogers, Tim Drignat, Roger Rekless, Nico Pusch, Kmpfsprt, Rick Tick Evil, Cannahann, Fraru, Bambägga, John Dread, Hazel The Nut, Bob Ross Effect, LFPC, Antsch&Mode, Unbesiegt, Lauertal Connection[12]
2018 Milliarden, Montreal, Royal Republic, Anna Reusch, Blaucrowd Surfer, Chefboss, Cock Riot, John Dread, Gusy, Devil Train, Heisskalt, Illustrators, Jomo, Kellerkommando, Lauertal Connection, LPFC, Lully, Minipax, Olli Banjo, Sam Goku, Smile and Burn, The Detectors[13]

[veraltet]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ab geht die Lutzi! Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  2. Lageplan auf der Lutzi Homepage. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  3. etwas geht ab wie Lutzi / Luzi. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  4. FAQ - Lutzi Festival. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  5. ...und ab geht die Lutzi Festival 2012. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  6. ...und ab geht die Lutzi Festival 2015. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  7. Simon Hereth: Ab geht die Lutzi! Festival 2017 mit The Baboon Show, Rogers uvm. 20. April 2017, abgerufen am 30. Dezember 2018 (de-DE).
  8. ...und ab geht die Lutzi Festival 2013. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  9. ...und ab geht die Lutzi Festival 2014. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  10. ...und ab geht die Lutzi Festival 2015. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  11. Ab geht die Lutzi! 2016. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  12. Ab geht die Lutzi Festival 2017. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
  13. Spielplan vom Lutzi-Festival. Abgerufen am 30. Dezember 2018.
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