Umsonstfest

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Ein Umsonstfest ist ein nicht-kommerzielles Straßen- Musik-, Kunst- und Aktivitätenfest, das ohne Geld durchgeführt wird. Es richtet sich an alle Altersgruppen und lebt von den Aktivitätsangeboten der Beteiligten.

Die Idee ist in Hamburg vom Arbeitskreis Lokale Ökonomie e.V. entwickelt worden. 1) Sie entstand aus den über 10-jährigen Erfahrungen des Umsonstladens und verbindet eine direkte gegenseitige Hilfe ohne Waren und Geld mit dem Gedanken, dass in jedem Menschen eine KünstlerIn und AktivistIn steckt. Umsonstfeste sind eine praktisch-kulturpolitische Reaktion auf bestehende kommerzielle Großfeste.

Es gibt auf einem Umsonstfest Stände mit zu verschenkenden Dingen, die von Anwohnern und von den örtlichen Umsonstläden angeboten werden. Initiativen aus der jeweiligen Stadt informieren und es gibt eine Reihe von Mitmach-Aktivitäten, je nachdem, was die Beteiligten mitbringen oder zeigen wollen. Freiwillige Spenden in Gestalt von Dingen und kleinen Geldspenden sind möglich. Sonst soll alles umsonst sein. Auch die Musik- und Theatergruppen und verschiedene KünstlerInnen treten ohne Geld auf.

Das erste Umsonstfest dieser Art hat im Sommer 2007 in Hamburg in Altona-Nord stattgefunden. Inzwischen hat es Umsonstfeste unter anderem in Bochum 2.) , Neubrandenburg 3.) und Magdeburg 4.) Hamburg Harburg (Heimfeld) 5.) gegeben, die von den dortigen Umsonstläden initiiert wurden.

An dem Stadtteilzentrum „Rote Flora“ hat in Hamburg am 4. Okt. 2009 ein Umsonstfest stattgefunden. 5) Das letzte Fest fand am 23. Juni 2012 im und am Bürgertreff Altona Nord in Hamburg statt. Es waren ca. 1000 Besucher dort.


Einzelnachweise:[Bearbeiten]

  • Umsonstfest Hamburg – „Rock die Ware“ [1]
  • Erstes Bochumer Umsonstfest, 20. 9. 2009: [2]
  • Alles Umsonst Fest am 28.06.2008 in Neubrandenburg : [3]
  • Umsonstladen – Fest Magdeburg: [4]
  • Umsonstfest an der „Roten Flora“ in Hamburg: [5]

Medien[Bearbeiten]

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