Stiftung Prävention und Gesundheitsförderung

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Die deutsche Stiftung Prävention und Gesundheitsförderung war eine geplante rechtsfähige bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts, die Modellprojekte und bundesweite Kampagnen zur gesundheitlichen Prävention und -förderung durchführen sollte. Es war vorgesehen, dass sie Leistungen der Prävention und Gesundheitsförderung in Lebenswelten (zum Beispiel Kindergärten und Schulen), die in Bundesländern durchgeführt werden, ergänzen konnte. Ferner sollte sie u.a. Präventionsziele und Qualitätsstandards erarbeiten. Außerdem sollte sie die gesundheitliche Präventionsmaßnahmen der Sozialversicherungsträger koordinieren. Sie sollte von der gesetzlichen Krankenversicherung, der gesetzlichen Rentenversicherung, der Unfallversicherung und der sozialen Pflegeversicherung getragen werden.

Rechtsgrundlage der neuen Stiftung sollte das seit 2004 in Arbeit befindliche Präventionsgesetz sein, das jedoch nicht zustande gekommen ist.

Eine Stiftung Prävention und Gesundheitsförderung ist im Rahmen der derzeitigen Präventionsüberlagungen (Stand 2010) im Bundesministerium für Gesundheit nicht mehr vorgesehen.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1] (PDF; 146 kB) Antwort der Bundesregierung vom 26. Februar 2010 auf die Kleine Anfrage der SPD-Fraktion vom 10. Februar 2010
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