Soldier Rap aus Freiburg

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Soldier (am 17. April 1988 in Freiburg im Breisgau als Dirk Weber geboren) ist ein deutscher Songwriter und Rapper. Seit 2005 macht er Musik und ist bislang mit einigen Tonträgern im Freiburger Untergrund erschienen.

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Soldier wuchs in einem kleinen Ort nahe der Universitätsstadt Freiburg auf. Seine Eltern, Bernhard und Martina Weber heirateten 1984. 2008 verlies seine Mutter die Familie, was Soldier auch mehrfach in seinen Texten zur Sprache bringt, und somit vielleicht auch verarbeitet. Seine ersten Kontakte mit Hip Hop hatte Soldier bereits im frühen Kindesalter.

"Für mich war diese Musik schon immer die coolste. Sich mit sämtlichen Tabuthemen oder Gesellschaftlichen Konflikten ungeblümt auseinanderzusetzen hat einfach mehr als diese ganze aufgesetzte Boy- und Girlgroup Scheiße"

Zu Soldier ersten Vorbildern in Sachen Rap gehörten Künstler wie Sammy Deluxe, Kool Savas oder auch Armerikanische Rapper wie Jay- Z oder 50 Cent. Ein Rapper stand dabei allerdings schon immer ganz besoders im Mittelpunkt und hat Soldier laut eigener Aussage mit Rap vollständig "infiziert": Eminem. Dieser kommt häufig in Soldiers Texten vor und hat für den Deutschn Rapper den höchsten Stellenwert.

" Dieser Armerikanische Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär, von der Gosse bis ganz nach oben. Ich fand dieses Thema schon immer Interessant und Eminem hat mit seiner Karriere als weißer Rapper in Armerika genau diesen Traum durchlebt. Er hat nie aufgegeben und wird nun zu Recht anerkannt als einer der größten Rapper aller Zeiten."

Soldier Schloss 2003 die Hautschule ab, holte bis 2005 die Realschule nach und begann 2005 eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel bei Intersport. Bis heute ist er in seiner Ausbildungsstätte noch beschäftigt. An die Gesellschaftlichen Regeln gebunden und oft ohne Ahnung wie er dieses "Alibi" Leben weiterführen sollte, hat er die Liebe zu Hip Hop nie vergessen.

" Während die meisten meiner Freunde sich veränderten und sich sozusagen mit einem normalen Leben möglichst Realitätsnah zufrieden gaben, blieb ich irgendwie immer der kleine Junge der von seinem Lebensweg als Rapper träumt, und das wird sich wohl nicht mehr ändern bis ich das auch so geschafft habe."

Anfang 2009 zog Soldier aus seinem Eltrnhaus aus, und Lebt seither (wenn auch knapp an der finanziellen Grenze) in Freiburg unte Miete.


Familie[Bearbeiten]

Soldier hat einen Bruder der 6 Jahre älter ist. Das Verhätniss der beiden war laut Soldier schon immer eher Schwierig. Zu seiner Mutter hat Soldier mittlerweile nur noch sehr wenig Kontakt. Die Familier- größte Rolle bei Soldier spielt sicherlich seine Großmutter, von der man auch in einigen Texten hört.

" Ich war als Kind eigendlich so gut wie immer bei meiner Großmutter. Meine Mutter gab mich und mein Bruder immer zu Ihr wenn sie mal wieder zuviel von uns hatte. Ich war schon immer Omas kleiner Liebling und dass bin ich auch heute noch. Sie bedeutet mir sehr viel"

Zum Rest der Familie pflegt der Rapper laut eigener Aussage ein angenehmes Verhältniss, was aber nicht schon immer der Fall war. Beachtlich ist, das bis auf Soldiers Mutter noch niemand in seiner Familie von seinem Talent als Rapper weis, und das obwohl er früher auch schon zu Hause in seinem Elternhaus fast ohne Pause gerappt und aufgenommen hat.

"Ich werde das so lange wie möglich hinauszögern. Ich bin keiner der auf Teufel komm raus irgendjemanden von sich überzeugen will und da ich weis dass meine Familie in dieser Richtung auch eher konservativ ist, gibt es für mich keinen Grund meine Rapperei an die große Glocke zu hängen. Für mich geht es darum eines Tages das Glück zu haben das jemand wichtiges mein Zeug hört und mir weitere Möglichkeiten geben kann. Auf irgendwelche schlechten Einflüsse egal ob von Familie oder von Bekannten kann ich bis dahin gut vezichten."

Soldier/ Kingdom/ Rapattack/ Rap aus Freiburg[Bearbeiten]

2004 lernte Soldier den ebenfalls aus Freiburg stammenden Rapper Kindom kennen. Dieser wurde zu Soldiers ersten Partner und gemeinsam fiengen die beiden an ihre ersten Tracks aufzunehmen.

" Zu Schreiben fieng ich schon 2003 oder so an aber mit Kingdom bot sich mir zum ersten Mal die Möglichkeit mit einem anderen Rapper zusammen zu arbeiten und sich auch ein bischen zu vergleichen. Kingdom hatte in seiner Wohnung das nötige Equipment um proffesorisch Tracks aufnehmen zu können. Ich glaube das war damals die erste Version vom Magix Hip Hop Maker und irgendein altes Mikro das er noch von seinem Vater hatte."

Im Februar war dann die erste CD von "Rapattack" (wie sich Soldier und Kingdom mittlerweile nannten) fertig. "Der Einstieg" (Leider ist diese CD nirgendwo erhältlich weil nur ca 10 Exemplare davon gepresst wurden und die Scheibe somit nie an die Öfgfentlichkeit kam, was laut Soldier auch besser so ist=) Direkt im April des selben Jahres war dann die nächste CD fertig für die es aber noch nicht einmal einen Namen gab und die folglich genauso nirgendwo zu erhalten ist. Anfang 2006 machten die beiden sich an ihre jeweiligen ersten Solo CDs, welche auch bei Kingdom aufgenommen wurden. Soldiers Ergebniss war die "After Attack EP" seine erste richtige Untergrund Scheibe. Dann war Funkstille...Laut Soldier gingen die beiden Rapper nach und nach verschiedene Wege und verloren sich im Endeffekt ganz aus den Augen.

"Rückblickend muss ich sagen das ich die Zeit mit Kingdom ganz schön vermisse... Es war zwar damals alles eher eine Kinderspinnerei als ein großer Traum, aber es war irgendwie auch der Anfang von diesem ganzen Ding."

Die nächte Zeit war für Soldier so etwas wie eine früh einsetzende Künstlerische Pause, um laut eigener Aussage auf andere Gedanken zu kommen. Es wurde immer ruhiger um den Rapper.

2007 legte Soldier aber mit neuer Kraft wieder los. Er kaufte sich eignes Equipment und begann bei sich zu Hause selbstständig Tracks aufzunehmen, ständig auf der Suche nach Connektions um gesehen und gehört zu werden. So entstanden in den letzten beiden Jahren zahlreiche Songs, die aber nie in Verbindung mit irgendweinem Album standen. Es waren laut Soldier alle nur Tracks um fit zu bleiben und nicht aus der Übung zu kommen vergleichbar mit einem Boxer, der für den Ernstfall im Ring trainiert. Trotzdem shickte Soldier seine Tracks zu hunderten an Labels und verteilte Demodisks. Leider ohne weiteren Erfolg.

"Aber scheiß drauf. Ich krieg meine Chance"

Mitte 2009 war genug geübt. Jetzt musste der Zug langsam losfahren und Soldiers erstes eigenes Album "Unter dem Untergrund" war ab dort in Freiburg zu finden. Er verteilte die Scheibe auf der Straße, gab sie an Dönerbuden, Tankstellen oder Hip Hop Läden ab, klebete seine Aufkleber nachts an alle Bänke, Fenster, Laternen und Papierkörbe der Stadt immer die Chance im Hinterkopf: Irgendwann wird der richtige reinhören und aufmerksam werden. Für Soldier selbst kam bei dieser CD aber- wie bei allen anderen aus den vergangenen Jahren- kein Profit raus, was ihm aber auch nicht wichtig war. Er wollte nur eine Chance. Ende 2009 wurde der Rap aus Freiburg Gründer Esgee durch "Unter dem Untergrund" auf Soldier aufmerksam. Nach einigen Treffen einigten sich die beiden auf eine Zusammenarbeit, die bis heute auch noch läuft, und bei der Esgee zusammen mit Soldier und einigen anderen RAF Rappern im Frühjar 2010 den ersten "Rap aus Freiburg" Sampler veröffentlichen will. Endlich bekam Soldier die Möglichkeit in einem richtigen Studio mit richtigem Equipment und größeren Möglichkeiten zu arbeiten. Zwischendurch, so zu sagen als Training nahm Soldier bei sich zu Hause die "Rap um mein Leben EP" auf. Die erste EP dieer über Myspace und Youtube so richtig verbreiten konnte.

Soldier war schon immer sehr Zielstrebig. Er lies sich von Rückschlägen nicht einschüchtern und wusste das es wichtig ist seine Mucke zu verteilen und zu ihr zu stehen. Er würde laut eigener Aussage wenn es sein müsste noch 10 Jahre im Untergrund rum Rappen, stets die Augen offen und auf den Tag warten an dem, es in seinemn Leben durch seine Musik nach oben geht. Und warscheinlich ist es nur noch eine Frage der Zeit bis Soldier es packt den so viel Talent, Ehrgeiz und Ausdauer muss sich einfach auszahlen.

Textinhalte[Bearbeiten]

Soldier ist ein Rapper der sich klar von Gangsterrap distanziert.

"Ich habe nichts gegen Gangstermucke, im Gegenteil ich steh auf das Zeug. Aber mal ehrlich unsere Gangsterrapper die hier in Deutschland unterwegs sind geben sich doch alle um einiges crasser als sie in Wirklichkeit sind und ich werde einen Scheißdreck tun mich in diese Schublade dazulegen. Da ist eh kein Platz mehr drin."

Soldier versucht viel mehr sein eigenes Leben, eigene Erfahrungen und seinen eigenen Leidensweg in seine Texte zu legen. Seine häufig ins vulgäre gehende, Kraftausdruck gespickte Ausdrucksweise zeigt, mit welcher Aggresivität er einigen Situationen in seinem Leben gegenübersteht. Seine Texte sind seine Therapie und sein Talent sowie auch sein Style sind im gegensatz zu dem was man heute so für schrott im Deutschrap hört unvergleichlich.

Viele andere Deutschrapper sind laut Soldier nur gute Schauspieler die halt einfach Schiss haben über erwachsenen dinge zu sprechen.

"Ich war nie auf der Fick deine Mutter Welle. Sowas ist komisch und behindert und zieht uns anderen Rapper die vielleicht noch ein gewisses Talent haben, in diesen Kochtopf voll Scheiße. Und genau aus diesem Topf will ich jetzt überkochen und Deutschland zeigen, das auch der richtige Hip Hop in diesem Land noch vertreten ist."

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