Silke Hock

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Silke Hock (* 1967) ist eine deutsche Geophysikerin.

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Leben und Wirken[Bearbeiten]

Das Studium der Geophysik an der Universität Frankfurt am Main hat Silke Hock 1992 mit einer Diplomarbeit über diffraktierte P-Welle abgeschossen. Betreut wurde sie dabei von Professor Gerhard Müller mit dem zusammen sie auch die Ergebnisse veröffentlichte. Nach seismologischen Studien über Streuung und Dämpfung von Erdbebenwellen wurde sie im Jahre 2003 an der Universität Leipzig promoviert mit einer Arbeit über Wellenstreuung an der Lithosphäre. Anschließend hatte sie eine Stellung an der Universität Leoben inne, bevor sie ans Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) in Hannover wechselte. Am LIAG hat sie zur Entwicklung einer Scherwellenvibrationsquelle für die Vorauserkundung im Tunnelbau beigetragen.[1] Seit 2009 beschäftigt sie sich im Auftrag des Bundesamt für Strahlenschutz am Forschungsbergwerk Asse als TB Standortüberwachung mit der Leitung und Durchführung der Mikroseismik in dem maroden Atommüllendlager. Darüber hinaus ist sie Herausgeberin der Roten Blätter.[2]

Wichtigste wissenschaftliche Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Hock, S.: Bestimmung des Strahlparameters der am Erdkern diffraktierten P-Welle zur Untersuchung der Basis des Erdmantels. Frankfurt am Main, Johann-Wolfgang-Goethe Universität, Dipl.-Arb., 1992.
  • Meyer, H. G.; Grummt, S.; Hock, S.; Wirth, H.: Lithology Interpretation: Amplitude Processing and Singular Value Decomposition. Lithologieerkundung für den Tiefenaufschluß mit seismischen Methoden (LITASEIS): Datenakquisition und Reflexionsseismik (1996).
  • Hock, S., Roth, M. und Müller, G.: Long-period ray parameters of the core diffraction Pdiff and mantle heterogeneity. JGR B 102 (1997).
  • Hock, S.; Korn, M. und TOR Working Group: Random heterogeneity of the lithosphere across the Trans-European Suture Zone. GJI 141 (2000).
  • Hock, S.: Wellenstreuung in der Lithosphäre in Nord- und Mitteleuropa. Leipzig, Universität Leipzig, Diss., 2003.
  • Hock, S.; Korn, M.; Ritter, J. R.; Rothert, E.: Mapping random lithospheric heterogeneities in northern and central Europe. GJI 157 (2004).

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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