Sex-Zelle

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"Sex-Zelle" ist der umgangssprachliche bzw. von der Boulevardpresse verwendete Ausdruck für einen Sozialraum im Gefängnis, der dazu dient, verurteilten Straftätern im Rahmen des geregelten Strafvollzugs ein begrenztes Sexualleben mit einer Partnerperson zu ermöglichen. Die Partnerperson ist selbst unter Umständen nicht Gefängnisinsasse/Gefängnisinsassin, sondern Besucher/Besucherin des Gefangenen. Eine möglicherweise amtlich korrekte Bezeichnung eines solchen Raumes ist "Raum für Langzeitbesuche", womit die Möglichkeit zu sexuellen Begegnungen weder ausdrücklich impliziert noch ausgeschlossen ist. Eine zulässige Störung des Besuchs während der Besuchszeit findet augenscheinlich nicht statt und ist rechtlich möglicherweise dem Schutz der Privatsphäre zuzurechnen.

Humanitäre Aspekte[Bearbeiten]

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Presseausrissen zufolge [1] dient die Existenz von Langzeitbesuchsräumen dem grundgesetzlichen "Schutz von Ehe und Familie".

Skandale[Bearbeiten]

Im April 2010 (14.04.2010) berichtete die Boulevardpresse von einem Mord, der von einem verurteilten Mörder in der Sex-Zelle an seiner Sexualpartnerin begangen wurde.[2]. Das Thema wird seither von der Boulevardpresse ausgeschlachtet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.bild.de/BILD/news/2010/04/13/justizvollzugsanstalt-remscheid-jva-liebes-zellen/warum-gibt-es-sie.html
  2. http://www.bild.de/BILD/news/2010/04/13/mord-in-liebeszelle/vergewaltigung-sex-freundin.html
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