Schamiel Machmutoff

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Schamiel Machmutoff

Schamiel Machmutoff (Machmutow/Maxмутов) (* 25. April 1950 in Ufa in Russland; † 20. April 2012 in Leipzig) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Geboren als Tatare in der südostrussischen Stadt Ufa, studierte er Orientalistik am renommierten Institut für Ostsprachen der Moskauer Lomonossow-Iniversität, und ist in Deutschland zum überzeugten Europäer geworden, der durch seinen Werdegang die Komplexität und gleichzeitig die Vielfalt der heutigen Welt in sich verkörpert. Während seiner Arbeit als Hochschullehrer an der Humboldt-Universität zu Berlin befasste sich Schamiel Machmutoff mit der Weltliteratur und veröffentlichte auf dem Gebiet der vergleichenden Folkloristik eine Reihe wissenschaftlicher Arbeiten. Parallel arbeitete er für den Berliner Verlag „Volk und Welt“ als Gutachter für Literaturen der damaligen Sowjetunion. Viele Jahre verbrachte er auf Auslandsmontage, abwechselnd als Fachübersetzer, Ingenieur für technische Dokumentation, Leitingenieur. Er lebte in Leipzig, war Vater von drei Töchtern und arbeitete als Sozialwissenschaftler. In seiner Freizeit schrieb er wie schon seit vielen Jahren Gedichte, Kurzgeschichten, Erzählungen und größere Prosa und kann einige Veröffentlichungen unter dem Namen Max Muthoff vorweisen.

Werke[Bearbeiten]

  • Veröffentlichung eines Auszugs aus "Das Leben danach" in Lyrik und Prosa unserer Zeit Band 4, erschienen 2006 im Karin Fischer Verlag
  • Veröffentlichung von "Leipziger Herbst" in Gedicht und Gesellschaft 2007 Das Unverzichtbare, erschienen 2008 in der Frankfurter Bibliothek.
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