Ruth Schütte

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Ruth Schütte (* 17. September 1917 in Düren; † 1999 in Freiburg im Breisgau) war eine deutsche Malerin.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur studierte Ruth Schütte Grafik und Buchgrafik an der Kunstakademie in Düsseldorf und an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Sie schuf in dieser Zeit neben zahlreichen Schriftblättern auch Holz- und Linolschnitte. Nach ihrem Hochschulabschluss 1941 arbeitete sie als Lehrerin an der Kunstgewerbe- und Handwerkerschule Magdeburg. Nach ihrer Heirat im Mai 1942 zog Schütte nach Freiburg im Breisgau. Von 1969 bis 1981 arbeitete sie als Grafikerin für das Stadtplanungsamt Freiburg.[1] Nach einem Schlaganfall 1994 malte und zeichnete sie nur noch wenig.

Werk[Bearbeiten]

Ruth Schütte schuf expressive, farbstarke Bilder, die an die Maler des deutschen Expressionismus erinnern. Vor allem in ihrem Spätwerk orientierte sie sich, was Themen und Farbwahl betrifft, an dem abstrakten Expressionismus eines Willem de Kooning. Themen ihrer Bilder sind vor allem der weibliche Akt, die Landschaftsmalerei, Porträts sowie Selbstporträts. Ruth Schütte zeichnete und malte gleichermaßen, in einigen Werken mischt sie beide Techniken. Bei ihren Gemälden bevorzugte sie die Alla-Prima-Malerei.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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