Ruth Fancher Brinkmann

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Ruth Fancher Brinkmann (* 5. Januar 1957 in Birmingham, Alabama, USA) ist eine US-amerikanische Malerin, Bildhauerin und Architektin.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Brinkmann absolvierte zunächst ein Fine Arts Studium an der Sewanee: The University of the South. Darauf nahm sie am Illinois Institute of Technology ein Architekturstudium auf, welches sie schließlich an der Technischen Universität München abschloss. Seit 1986 arbeitet Brinkmann als freischaffende Künstlerin. Bei wiederholten Aufenthalten in den Klöstern Nepals, Bhutans und Ladakhs, sowie weiteren meditativen Reisen, etwa durch die nigerianische Sahara, sammelt Brinkmann die spirituelle Kraft für die Konzeption ihrer Werke. Sie lebt und arbeitet in München und Tirol.

Werk[Bearbeiten]

Bilder
Fancher Brinkmann brachte aus ihrer Heimat Alabama in den Vereinigten Staaten den prägenden Einfluss des abstrakten Expressionismus und die überwältigenden Eindrücke der Weite und Größe der amerikanischen Landschaften nach Europa. Von der Landschaftsmalerei William Turners, James Whistlers und Claude Monets herkommend, verwirklicht sie in ihren Ölgemälden in der Nachfolge der Color Field Painters einen durch Philosophie und Intuition geprägten eindringlichen Kolorismus.
Skulpturen
Brinkmanns Skulpturen beschreiben karge langgezogene Gestalten, aus Ton oder Zement modelliert, auf Stelzen aus Stahldraht gestellt. Festgeschraubt auf Stahlplatten, können sie eine Pendelbewegung ausführen und erinnern so an Bäume, die sich im Wind bewegen, jedoch niemals ihren Standort verlassen können.
Illustration von Büchern
  • Birgit Gauger: Katzengeflüster. 2002, ISBN 3-00-010114-4 (mit Bildern von Ruth Fancher Brinkmann).[1]
  • Johanna Krause, Klaus-Henning Krause: ADHS im Erwachsenenalter: Symptome - Differenzialdiagnose - Therapie. 4. vollständig aktualisierte und erweiterte Auflage. Schattauer, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7945-2782-3 (Umschlagabbildung).

Ausstellungen[Bearbeiten]

  • 1996: „absturz aus der Zeit“, RTL Television GmbH, München
  • 2001: „R. Fancher Brinkmann“, Daimler Chrysler Services AG, Berlin
  • 2005: „db zeitarbeit“, Deutsche Bahn AG, Berlin
  • 2006: „red“, Galerie Sperl, Potsdam[2]
  • 2014: Orangerie im Englischen Garten, München[3]
  • 2014: Galerie Sperl, Potsdam[4]
  • 2015: Gallery Arti Visive Immaginaria, Florenz, Italien[5]

Zitate[Bearbeiten]

„Jeder Stein, jeder Stock, jede Pflanze hat das gleiche Lebensrecht und alle haben sie neben der Form ihre Farbe.“

„Meine abstrakte Kunst ergibt sich aus einer delikaten Balance zwischen tiefer Selbstverzweiflung und großem Wahn.“

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Presseberichte zu Katzengeflüster
  2. Almut Andreae: Farbe bekennen: Die Sperl Galerie setzt auf Rot / Bilder von Fancher. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 28. Februar 2006, abgerufen am 3. Juli 2016.
  3. In der Orangerie: Ausstellung: Werke aus Stein und Öl. In: Abendzeitung München. 13. Februar 2014, abgerufen am 3. Juli 2016.
  4. Ariane Lemme: Raus aus der Enge. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 22. Mai 2014, abgerufen am 3. Juli 2016.
  5. Ruth Fancher Brinkmann (Gallery Arti Visive Immaginaria)
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