Rudolf Kreische

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Johannes Willi Rudolf Kreische (* 7. Juni 1904 in Dresden; † 13. September 1969 ebenda) war ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten]

Rudolf Kreische absolvierte nach der Schulzeit eine Bildhauerlehre bei der Firma Gebrüder Eberlein in Dresden-Trachenberge.[1] Von 1924 bis 1936 war er Mitarbeiter der Zwingerbauhütte bei der Restauration des Dresdner Zwingers. Im Jahr 1937 erfolgte der Lehrabschluss mit Meisterprüfung. Nach 1945 war er wiederum Mitarbeiter der Zwingerbauhütte beim Wiederaufbau des durch die Bombenangriffe total zerstörten Dresdner Zwingers. Seine Mitarbeiter waren unter anderem Max Pönitz, Albert Müller, Heinz Weber, Walther Liebers, Ernst Lehmann, Reimund Wagner, Egmar Ponndorf, Ernst Pütz und Rudi Schmidt.

In dieser Zeit war er auch Lehrmeister für Bildhauer, Schüler waren u. a. Peter Makolies und Rolf Winkler. Auch ein weiblicher Lehrling, Gertraud Degen, verheiratete Möhwald, gehörte zu seinen Lehrlingen. Er wohnte in Dresden in der Hofmühlenstraße 41 und hatte sein Atelier auf der Hohenthaler Straße in Dresden-Löbtau.[2] Er wurde 1945 ausgebombt und fand mit seiner Familie Unterkunft bei dem Dresdner Bildhauer Paul Berger. Nach 1950 zog er nach Königsbrück. Dort konnte er auch das Atelier vom Bildhauer Otto Beyer übernehmen. Im Jahr 1954 schuf er die Gedenktafel für die Königsbrücker Baderbrücke.[3] Von 1956 bis 1960 absolvierte er ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden als Weiterbildung. Er hatte großen Anteil am denkmalgerechten Wiederaufbau des Dresdner Zwingers. Weiterhin setzte er für akademische Bildhauer deren Vorlagen und Musterideen in Stein um. Vornehmlich für den Bildhauer Paul Berger.[1]

Rudolf Kreisch verstarb in Dresden und wurde auf dem Dresdner Heidefriedhof beigesetzt. Sein Sohn Eberhard Kreische schuf den Grabstein aus Sandstein.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 1,0 1,1 Gespräch mit seinem Sohn Eberhard Kreische am 10. Oktober 2012
  2. Adressbuch Dresden 1944
  3. Die „Bader-Brücke" in Königsbrück koenigsbrueck.de, abgerufen am 23. Oktober 2012.
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