Rolf-Henning Hintze

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Rolf-Henning Hintze (* 1942 in Berlin) ist ein deutscher Journalist und Politiker (Die Linke).

Publizistik[Bearbeiten]

1969 wurde Hintze Redakteur bei der Frankfurter Rundschau. Er spezialisierte sich dort auf Afrika und war gewerkschaftlich als Betriebsratsmitglied aktiv. Von 1977 bis 1979 war er Landesbeauftragter des Deutschen Entwicklungsdienstes in Sambia.

Ab 1980 hatte er verschiedene Redakteursstellen beim NDR-Hörfunk in Hamburg, der Dritte-Welt-Nachrichtenagentur IPS in Bonn und dem DW-Hörfunk in Köln. Mehrere Jahre war er stellvertretender Bundesvorsitzender der Deutschen Journalisten-Union in der IG Druck und Papier, danach war er freier Journalist in Hamburg. 1989/1990 begleitete er als Korrespondent in Windhoek den Übergangsprozeß zur Unabhängigkeit Namibias und blieb dann drei Jahre als Ausbildungsredakteur im südlichen Afrika: Zunächst beim Namibischen Rundfunk in Windhoek, dann als Kursleiter beim Institute for the Advancement of Journalism in Johannesburg. Ab 1997 war er freier Journalist in Erfurt, von 2004 bis 2006 Auslandskorrespondent in Namibia.

Politik[Bearbeiten]

Von 2001 bis 2004 war Hintze Sprecher von Attac Frankfurt, von 2006 bis 2007 Mitglied des Koordinierungskreises von Attac München, 2005 trat er der WASG bei und war von 2007 bis 2008 Mitglied des bayerischen Landesvorstands der Nachfolgepartei Die Linke. Für dies kandidierte er 2009 bei der Bundestagswahl 2009.

Privat[Bearbeiten]

Hintze ist verheiratet und lebt in München.

Weblinks[Bearbeiten]

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