René Kuhn

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René Kuhn (* 17. April 1967 in Luzern) ist ehemaliger Präsident der SVP der Stadt Luzern, Buchautor und Antifeminist. Er ist verheiratet mit der Russin Oxana (* 17. März 1975 in Krasnodar) und hat eine Tochter.

Standpunkt[Bearbeiten]

René Kuhn machte im Sommer 2009 die Aussagen, dass einige linke Frauen nicht auf ihr Äusseres achten und wie Vogelscheuchen herumlaufen.[1][2] Nach einem Sturm der Entrüstung trat er von seinen politischen Ämtern zurück.[3] 2010 veröffentlichte René Kuhn sein Buch „Zurück zur Frau - Weg mit den Mannsweibern und Vogelscheuchen“. Im April 2010 gründete er die Interessengemeinschaft Antifeminismus (IGAF), welche innerhalb von einem Jahr rund 4'000 Mitglieder gewinnen konnte.

René Kuhn geht davon aus, dass Frauen emanzipiert sind, beziehungsweise es sein sollten, und geisselt deshalb den anti-emanzipatorischen Charakter des Feminismus. Er wendet sich gegen einseitige Frauenbevorzugung und Männerbenachteiligung. In einem Interview mit Arne Hoffmann gibt er tiefe Einblicke in die Rolle von Lila Pudeln, Biedermännern und Quotenfrauen in der Politik.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Luzerner SVP-Präsident für Ausschluss von René Kuhn. In: news.ch. 11. August 2009, abgerufen am 31. August 2018.
  2. SVP-Präsident droht René Kuhn mit Parteiausschluss. In: nzz.ch. 11. August 2009, abgerufen am 31. August 2018.
  3. René Kuhn tritt von politischen Ämtern zurück. In: news.ch. 12. August 2009, abgerufen am 31. August 2018.
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