Rekord-Institut für Deutschland

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Logo vom Rekord-Institut für Deutschland

Das Rekord-Institut für Deutschland (RID) sammelt und prüft Höchstleistungen aller Art aus dem deutschen Sprachraum und erkennt (Welt-)Rekorde an, die online auf www.rekord-institut.de präsentiert werden. Auf Wunsch prüft das RID Rekordversuche auf Events, die an Ort und Stelle mit der offiziellen Überreichung von Rekordurkunden zertifiziert werden. Das RID wurde 2014 von Olaf Kuchenbecker gegründet, dem Chefredakteur des deutschen Guinness-Buchs der Jahre 2000 bis 2013.[1]

Olaf Kuchenbecker vom Rekord-Institut für Deutschland

Das vom RID herausgegebene »Buch der deutschen Weltrekorde« ist 2016 im Verlag »ArsEdition« erschienen und seitdem im Buchhandel erhältlich.[2][3] Die deutschsprachigen Rekordfans haben damit ein eigenes Rekordbuch, das in umfangreichen Bildern ausgewählte Weltrekorde verzeichnet, die von deutschsprachigen Rekordjägern aufgestellt wurden, oder einen anderen Bezug zu den deutschen Ländern haben.[4]

Vorderseite des RID-Rekordbuches »Weltrekorde made in Germany, Österreich, Schweiz«

Die anerkannten Rekorde werden kategorisiert und im Buch in entsprechenden Kapiteln präsentiert:

  • Action & Stunts
  • Geschickte Typen
  • Feste Feiern
  • Sport und Spiel
  • Wissenschaft & Technik
  • Essen & Trinken
  • Natur & Umwelt
  • Kunst & Unterhaltung

Die Herausforderungen für Rekordjäger sind sehr vielseitig. So gibt es Rekorddisziplinen, die durch die Zusammenarbeit von vielen erreicht werden, wie zum Beispiel der Weltrekord für das »größte eintägige Schachturnier der Welt«, der am 7. Mai 2017 vom Hamburger Schulschachturnier »Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer« aufgestellt wurde.[5]

Schüler beim größten Schachtunier unter Schirmherrschaft von Schulsenator Ties Rabe

Neben rekordverdächtigen Team-Leistungen stehen sportliche Höchstleistungen Einzelner im Mittelpunkt, wie beispielsweise der Feuerwehrmänner Kai Eichler (D), oder Andreas Michalitz (A), die sich einen Wettkampf um den Weltrekord für den »schnellsten 100-km-Marsch in Feuerwehrschutzkleidung« liefern. Am 3. Dezember 2016 holte Eichler mit einer Zeit von 22 Stunden 55 Minuten 6 Sekunden in Immenstaad (D) im Bodenseekreis den Rekord, den ihm Michalitz bereits am 4. Februar 2017 mit 15 Stunden 11 Minuten 10 Sekunden abnahm.[6][7][8]

Andreas Michalitz bei seinem Weltrekord für den 100-km-Marsch in Feuerwehrschutzausrüstung

Auf der Webseite vom Rekord-Institut für Deutschland müssen sich interessierte Rekordanwärter mit ihrer Idee anmelden, um verbindliche Informationen zu den Voraussetzungen und Regeln für ihren Rekordversuch zu bekommen.[9]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hannoversche Allgemeine Zeitung, Hannover, Niedersachsen, Germany: Wattengel bis Mopsrennen – Deutsche Weltrekorde am laufenden Band. Abgerufen am 12. Oktober 2017 (de-DE).
  2. Weltrekorde Made in Germany, Österreich, Schweiz. Abgerufen am 12. Oktober 2017.
  3. Olaf Kuchenbecker: Weltrekorde Made in Germany, Österreich, Schweiz. Ars Edition, München 2016, ISBN 978-3-8458-2031-6 (amazon.de [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
  4. Sandra Schröpfer: Rekordstadt Hamburg trumpft mit 33 Höchstleistungen auf. (abendblatt.de [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
  5. Hamburger Weltrekord mit Schulschach-Turnier | Rekord-Institut für Deutschland. In: Rekord-Institut für Deutschland. 10. Mai 2017 (rekord-institut.org [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
  6. Südkurier Medienhaus: Immenstaad: Kai Eichler läuft und läuft und läuft | Südkurier Online. In: Südkurier Online. (suedkurier.de [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
  7. Feuerwehrmann aus Österreich mit Weltrekord | Rekord-Institut für Deutschland. In: Rekord-Institut für Deutschland. 5. März 2017 (rekord-institut.org [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
  8. Neuer Weltrekord: Wiener Neustädter lief 101 Kilometer in Feuerwehrmontur. In: vienna.at. (vienna.at [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
  9. Rekordanmeldung | INFO & AGBs | Rekord-Institut für Deutschland. In: Rekord-Institut für Deutschland. 11. Februar 2014 (rekord-institut.org [abgerufen am 12. Oktober 2017]).
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