Reconquista-Europa

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Reconquista - Europa

Reconquista - Europa
http://www.reconquista-europa.com
Motto „News gegen den Mainstream · Proamerikanisch · Proisraelisch · Gegen die Islamisierung Europas · Für Grundgesetz und Menschenrechte“
Beschreibung Antiislamisches Forum
Sprachen Deutsch, englisch , Französisch
Eigentümer Unbekannt
Urheber Michael Werdecker
Erschienen April 2006
Status online

Reconquista - Europa (Für Freiheit - Gegen Islamisierung) ist die Bezeichnung eines überwiegend deutschsprachigen Internet-Forums mit den Themenschwerpunkten Islamisierung, Islam und Gegenwart, Politik, Darstellung multikultureller Aspekte, islamistische Publikationen und Offenlegung von Dawa-Strategien verfassungsfeindlicher islamischer Kreise. Das Forum wendet sich strikt gegen die einseitige Kritik des demokratischen Staates Israel und kommentiert Publikationen muslimischer und anderer Autoren, die einen offenen oder latenten Antisemitismus pflegen.

Die häufig wiedergegebene Meinung, der Islam sei für die Entwicklung Europas wesentlich gewesen, wird von den Usern des Forums überwiegend nicht geteilt. "Es gibt drei Hügel, von denen das Abendland seinen Ausgang genommen hat: Golgatha, die Akropolis in Athen, das Kapitol in Rom. Aus allen ist das Abendland geistig gewirkt, und man darf alle drei, man muss sie als Einheit sehen." So Theodor Heuss, erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Reconquista setzt begrifflich eine Eroberung voraus. Cordoba am Guadalquivir, das römische Corduba, war die Hauptstadt der Provinz Baetica. Die plündernden Araber und Berber eroberten die Stadt 711 n. Chr. und zerstörten das iberische Westgotenreich. Eine christliche Rebellion gegen die Moslemherrschaft in Asturien, die 718 n. Chr. begann, wurde zum Ausgangspunkt der Reconquista. Diese endete 1492 n. Chr. mit der Beseitigung des letzten muslimischen Herrschaftsbereichs (Emirat von Granada) in Spanien. Unter dem Kalifen Yaqub al-Mansur fiel der Reformer des Islam Averroes (Ibn Rushd) 1195 n. Chr. in Ungnade. Der Kalif benötigte die Unterstützung orthodoxer islamischer Kräfte. Averroes wurde verbannt und seine Bücher verbrannte man öffentlich auf einem Scheiterhaufen. Das Foren-Logo erinnert an diese Ausdrucksform islamischer Intoleranz.

Einer begrifflichen Trennung von Islam und Islamismus steht die Mehrheit der Foristen kritisch gegenüber. Angesichts des versteinerten Islam erwiesen sich neuzeitliche Reformbemühungen als wenig ergiebig und nicht ungefährlich für die Initiatoren. Doch im 9. Jahrhundert n. Chr. blühte die Schule der Mutaziliten. Im 11. und 12. Jahrhundert n. Chr. wurde der Versuch unternommen, den Konflikt zwischen Islam und Philosophie aufzulösen. Diese Entwicklungen hat die islamische Orthodoxie mit Gewalt unterdrückt, sodass sich seither ein weitgehend unverändertes Bild des archaischen Islam zeigt. Eine noch nicht strukturierte innerislamische Reformbewegung, ähnlich der europäischen Aufklärung, könnte auf eigene philosophische Grundlagen zurückgreifen.

Die Arbeitsgrundlage des Forums bildet die Freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesprepublik Deutschland. Diese wird verstanden als Ordnung, die unter Ausschluss jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt. Dazu gehören: Die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition. Die bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten werden durch Ausübung der Religionsfreiheit weder bedingt noch beschränkt. Der Genuss bürgerlicher und staatsbürgerlicher Rechte sowie die Zulassung zu öffentlichen Ämtern sind unabhängig von dem religiösen Bekenntnis.

Das Forum entwickelte sich aus seinem Vorgänger "Die grüne Pest", das im April 2006 die Arbeit aufnahm. Foreninhaber war und ist der User Toranaga, vormals Samurai. Michael Werdecker, Gründer und Entwickler, war nicht zuletzt wegen des pointierten Forennamens massiven Anfeindungen ausgesetzt. Angesichts der Thematik kann das nicht verwundern und deutet auf die Relevanz von "Godwin’s law".

Auch im Kosmos des Internets ist niemand gegen Unredlichkeit gefeit. Daher sind immer wieder Versuche zu beobachten, unter dem ehemaligen Forennamen "Die grüne Pest" Internetauftritte zu etablieren, die sich aber selten als langlebig erweisen. Eine Personalie bedingte den Wiederaufbau des Forums aus dem Backup was aufgrund von Schad-Codierungen mit vertretbarem Aufwand nicht möglich war. Daher entschieden sich die Beteiligten für eine Reorganisation und eine Neuregistrierung. Folglich war der künftige Forenname Gegenstand von Diskussionen, die in mehreren Vorschlägen mündeten. Dieser Meinungsbildungsprozess unter den Foristen führte zur Umbenennung in "Reconquista - Europa". Eine starke Minderheit sprach sich für die Beibehaltung des bisherigen Namens aus und argumentierte mit der Kontinuität. Die finanziellen Mittel für den Betrieb des Forums werden ausschließlich durch Spenden aus der Community aufgebracht.

Alle Mitarbeiter des Forums sind in ihrer Freizeit unentgeltlich tätig. Da sich die User auf mehrere Zeitzonen verteilen, werden an die Administration und an die Moderation hohe organisatorische Anforderungen gestellt. Das Forum ist unabhängig von Parteien und Massenmedien. Es werden Meinungen ausgetauscht und Informationen hinterlegt ohne Gefahr zu laufen, von selbsternannten Wächtern dieser oder jener Richtung persönlich angegangen zu werden. Die massive Einschränkung des Internetzuganges in Diktaturen und die leider auch in Demokratien angestrebte Zensur zu Gunsten bestimmter Interessengruppen wird von den Foristen mit Sorge betrachtet.


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