Problemwolf

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Ein Wolf mit unerwünschtem Verhalten ist ein Wolf, der wiederholt Weidetiere oder Hunde erbeutet oder sich Menschen in sie gefährdender Weise nähert.[1] Solche Tiere werden umgangssprachlich aber auch in Fachartikeln,[2] als Problemwolf bezeichnet; zudem findet die Umschreibung Wolf mit auffälligem Verhalten in offiziellen Dokumenten Verwendung, wobei auffälliges Verhalten nicht immer auch problematisch sein muss. Der Umgang mit als auffällig gemeldeten Wölfen ist ein Teilbereich des von der Europäischen Kommission vorgesehenen Wolfsmanagements.[3][4] In Nordamerika gibt es andere Regelungen zum Umgang mit auffälligen Wölfen, die als livestock-depredation control bezeichnet werden.[5]

Dieser Artikel handelt von den in der Berner Konvention[6] und in der EU-Habitatsdirektive (Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)) vorgesehenen Ausnahmen beim Artenschutz in Bezug auf die Raubtierart Wolf, sowie von den Voraussetzungen und der Weise ihrer Anwendung. Die FFH-Richtlinie ist von allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union jeweils in nationales Recht umzusetzen. Der Wolf wird in vielen Ländern Europas im Anhang IV und in einigen Ländern im Anhang V der FFH-Richtlinie geführt.[7][8] Für im Anhang IV geführte Arten besteht strenger Schutz.[9] Ausnahmen gemäß Artikel 16 der Habitatsdirektive sind möglich.[10]

Arabischer Wolf in der südlichen Arava-Wüste in Israel.
Wenn Wölfe nicht vom Menschen verfolgt werden, gehen sie auch bei Tage auf Nahrungssuche.[11][12][13]

Definition[Bearbeiten]

Die Gründerinnen des Freundeskreises freilebender Wölfe [14] und Leiterinnen des LUPUS – Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland Gesa Kluth und Ilka Reinhardt[15] definieren im von ihnen verfassten BfN Skript 201 "Leben mit Wölfen - Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland", herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz, problematisches Wolfsverhalten als notorisches, unerwünschtes Verhalten wie das Erbeuten von Haustieren oder dreistes Verhalten, das zur Gefährdung von Menschen führen kann.[16][17][18] Wölfe haben ein breites natürliches Verhaltensspektrum, innerhalb dessen unter Umständen solche opportunistischen Verhaltensweisen vorkommen können.[19][20] Sie treten relativ selten auf. Charakteristisch für wildlebende Wölfe ist das scheue Wildtierverhalten mit einer relativ großen Fluchtdistanz.

Die Wolfsbestände in Kanada und Alaska werden derzeit auf 59 000 bis 70 000 Tiere geschätzt. In Aufzeichnungen über ein Jahrhundert bis in die Gegenwart werden 80 Fälle von Nahbegegnungen beschrieben, in denen Wölfe wenig Scheu vor Menschen zeigten.[21]

Von den über 600 Wölfen in Deutschland[22][23] haben nur relativ wenige unerwünschtes Verhalten entwickelt.[24] Eine Einstufung in diese Kategorie ist eine behördliche Einzelfallentscheidung, die nur gefällt wird, wenn das Tier in seinem Verhalten von dem der scheuen Wildwölfe deutlich abweicht. Dennoch folgen nicht bei jedem Wolf, bei dem unerwünschtes Verhalten beobachtet wurde, behördliche Maßnahmen.[25][26][27][28] Die Beobachtung des Verhaltens wildlebender Wölfe ist eine der Aufgaben des Wolfsmonitorings.

Begriffsabgrenzung[Bearbeiten]

Da sich die in der pädagogischen Psychologie gebräuchliche Bezeichnung Verhaltensauffälligkeit im Sinne einer „Verhaltensstörung“ primär auf Abweichungen des Sozialverhaltens bei Kindern und Jugendlichen bezieht, kann bei Wölfen, die im Rahmen ihres Beuteerwerbs unerwünschtes Verhalten zeigen, nicht von „verhaltensauffälligen“ Tieren gesprochen werden.

Verhaltenskriterien[Bearbeiten]

Eine gewisse Gewöhnung an den Menschen muss nicht per se zu problematischem Verhaltenführen. Als problematisch gilt jedoch eine Futterkonditionierung oder eine ausgeprägte Habituierung, wenn Menschen in relativ geringer Entfernung geduldet werden. Hierbei ist zu unterscheiden, ob der Wolf den Menschen ignoriert oder ob er sich ihm wiederholt und gezielt auf geringe Distanz nähert.[29]

Im Leitfaden BfN Skript 201 (2007) [30] sind 11 relevante Verhaltensweisen von Wölfen beschrieben. Einige (1–4) gelten als unproblematisch, bei anderen (6–11) werden aktive Präventionsmaßnahmen empfohlen. Im Fall mittelgradig und stark auffälligen Verhaltens (7–11) müssen zuerst nicht-letale Maßnahmen eingeleitet werden. Falls diese keinen Erfolg zeigen, kann eine letale Entnahme (Tötung) genehmigt werden. Der Staatsekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth betrachtet diese Definition als sachgerecht und angemessen. [31] Der Leitfaden des BfN für den Umgang mit Wölfen dient deshalb als Grundlage bei der Erstellung der Wolfsmanagementpläne der einzelnen Bundesländer.[32]

Sinngemäßer Auszug aus dem BfN Skript 201 in der Fassung von 2007:

Wolfslosung von einem Durchzügler am Ortsrand vor einer Ruhebank. Mögliche Futterquelle: Abfallkorb. Neben der Handtasche der Fotografin eine Plastikbox für die Wolfslosung (siehe Wolfsmonitoring)[33]

1. Ein Wolf läuft im Schutz der Dunkelheit an Siedlungen entlang oder durch sie hindurch. Er hat über den Geruchssinn eine Nahrungsquelle oder Duftmarken von Hunden wahrgenommen und möchte auch markieren.

2. Ein Wolf läuft bei Tage in Sichtweite an Ortschaften und Gehöften entlang, er flüchtet nicht sofort beim Anblick von Menschen und Autos, sondern bleibt stehen und beobachtet diese.

3. Ein Wolf tötet nicht ausreichend geschützte Nutztiere. Probleme entstehen, wenn Wölfe aus Erfolg lernen und sich auf Nutztiere spezialisieren.

4. Ein Wolf hält sich länger in der Nähe einer Ortschaft auf wegen Futterquelle oder sozialer Beziehung zu einem Hund während der Läufigkeit. Der Wolf kann einen anderen Hund als Konkurrenten betrachten und angreifen. Eine soziale Beziehung zu einem Hund kann die Habituierung fördern.

Empfohlene Maßnahmen bei 1 – 4: Spezifische Aufklärung, Beseitigung von Nahrungsquellen, ausreichender Schutz von Nutztieren, sichere Verwahrung von Hunden.

5. Ein Wolf nähert sich mehrfach Menschen mit Hunden an (nicht aggressiv). Der Wolf betrachtet den Hund als Artgenossen oder Sozialpartner. Gefahr für den Hund ist nicht ausgeschlossen.

6. Ein Wolf tötet immer wieder geschützte Nutztiere, er findet stets einen Weg, den Schutz zu überwinden, er hat gelernt, dass Nutztiere leicht zu erbeuten sind und verursacht einen relativ hohen finanziellen und emotionalen Schaden.

7. Ein Wolf nähert sich mehrfach Menschen mit Hunden und reagiert aggressiv auf Hunde. Der Wolf sieht im Hund einen Artgenossen, der in sein Territorium eingedrungen ist. Der Hund kann verletzt oder getötet werden.[34]

Empfohlene Maßnahmen bei 6 – 7: Sichere Schutzmethoden suchen, Überwachung und / oder Vergrämung, bei ausbleibendem Erfolg: Entnahme.

8. Ein Wolf tötet gezielt Hunde als Beute.[35][36][37]

9. Ein Wolf nähert sich mehrfach Menschen, interessiert sich anscheinend für Menschen.

10. Ein Wolf nähert sich mehrfach Menschen auf Suche nach Nahrung. Die Anwesenheit von Menschen wird mit Futterbelohnung verknüpft. Er baut Beziehung zu Menschen auf, die dazu führen kann, dass er immer offensiver auf sie zugeht. Verletzungen von Menschen sind nicht ausgeschlossen.

Empfohlene Maßnahmen bei 8 – 10: Haustiere schützen, Überwachung und / oder Vergrämung, bei ausbleibendem Erfolg: Entnahme.

11. Ein Wolf reagiert unprovoziert aggressiv auf Menschen.

Empfohlene Maßnahme bei 11: Sofortige Entnahme[38]

Das Bündnis 90/Die Grünen hat 2018 bei der Bundesregierung eine Überarbeitung dieses Handlungsleitfadens und die Einrichtung einer bundesweiten Expertengruppe beantragt, die die Bewertung von Wölfen mit „atypischem“ Verhalten fachgerecht vornehmen und schnelle und kompetente Entscheidungen über erforderliche Maßnahmen treffen kann, von Vergrämung bis hin zu Entnahme als letztem Instrument.[39]

In Deutschland sind Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen die Bundesländer mit den meisten freilebenden Wölfen und den meisten Meldungen über Zwischenfälle. Im Bundesrat wird über den Umgang mit Wölfen beraten. Ziel ist ein nationales Konzept, welches unter Aufrechterhaltung des Schutzes der Art als solche bei problematischen Tieren eine rechtssichere letale Entnahme erleichtern soll, beispielsweise "wenn Wölfe sich den Dörfern nähern und Familien mit ihren Kindern Angst haben, ihre Kinder im Sandkasten spielen zu lassen" (Zit. Till Backhaus).[40]

Die Bundesregierung arbeitet an der Umsetzung eines Konzepts zu einem effektiven Wolfsmanagement, darin soll eindeutig geprüft werden, ob ein Wolf die Kriterien zur Entnahme oder Erhaltung erfüllt.[41]

Verhaltensbewertung[Bearbeiten]

Wölfe mit leicht geöffnetem Fang

Ausnahmsweise auftretendes unerwünschtes Verhalten liegt innerhalb des natürlichen Verhaltensspektrums dieser Tierart und ist nach dem Risiko für den Menschen oder für sein Eigentum zu bewerten (Markus Bathen (NABU).[42]

Bei den meisten Begegnungen zwischen Wölfen und Menschen ziehen sich die Tiere zurück, wenn sie den Menschen bemerken. Dabei treten Wölfe häufig einen ruhigen „geordneten Rückzug“ an. Laut Empfehlung der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) sollen bei jeder Meldung, bei der sich ein Wolf weniger als 30 Meter von einer Person oder einem bewohnten Gebäude befindet und der Betroffene die Situation als auffällig empfindet, oder wenn die Situation vom Monitoring so eingeschätzt wird, dass sie Aufmerksamkeit verlangt, Fachleute konsultiert und Einzelfallanalysen durchgeführt werden. Die meisten Meldungen von auffälligem Wolfsverhalten stellen sich als unproblematisch heraus. Wurde ein Wolf von Menschen gefüttert, soll die Situation beobachtet werden, auch wenn sich der Wolf zunächst unauffällig verhält. Spätestens, wenn innerhalb von drei Monaten die zweite Meldung eingeht, dass sich ein Wolf auf unter 30 Meter an Personen annähert oder eine solche Annäherung zulässt, soll eine Vor-Ort-Untersuchung erfolgen (Ilka Reinhardt, Petra Kaczensky, Jens Frank, Felix Knauer, Gesa Kluth 2018).[43]

Beurteilung nicht-aggressiven und aggressiven Verhaltens: Beim Verteidigungsverhalten sind Drohgebärden und Lautäußerungen zu beobachten. Bei Erkundungsangriffen können Drohgebärden wie Zähne fletschen und knurren fehlen.[44][45] Der Wolf zeigt vor einem Beuteangriff ein selbstbewusstes Ausdrucksverhalten mit einem niedrigen Level an Aggression, erkennbar am leicht geöffneten Fang und einem hochgetragenen Kopf mit nach vorne gerichteten Ohren. Er schaut der potenziellen Beute in die Augen.[46] Seine Mimik mit dem Blickkontakt beim Drohfixieren [47][48] kann vom Menschen, der die Verhaltenssignale eines Primaten besitzt, als freundliche Kontaktaufnahme missverstanden werden.[49] Gegenüber Hunden und Kindern kann am Appetenzverhalten erkennbar sein, dass eine Beißattacke folgen könnte.[50][51][52][53][54][55][56][57][58][59]

Ursachen[Bearbeiten]

Die Ursachen unerwünschten Verhaltens wurden von Fachleuten analysiert, die entsprechende Präventionsmaßnahmen vorschlagen.[60][61][62][63][64][65] [66]

Wichtigste Ursache ist die Gewöhnung an den Anwesenheit von Menschen, infolge derer die Wölfe eine verringerte Fluchtdistanz aufweisen.[67][68][69][70] Diese Habituation wird begünstigt, wenn Jungwölfe in der Nähe menschlicher Siedlungen aufwachsen. Futter wirkt als Belohnungsreiz für die Annäherung, der eine Verstärkung des Verhaltens bewirkt.[71][72] Anfüttern ist unzulässig.[73][74] Erfolg beim Erbeuten von Weidetieren wirkt als Belohnungsreiz, der das Verhalten verstärkt. Weidetiere sind eine anthropogene Nahrungsquelle. Deshalb sind Herdenschutzmaßnahmen gleichzeitig eine Prävention gegen Habituierung.[75]Das Abnehmen der Scheu ist kein zahm werden im Sinne einer Domestikation, sondern zeigt die Tendenz dieser Tierart, sich zum Kulturfolger zu entwickeln.[76][77][78][79] Bei problematischen Vorfällen mit habituierten Wölfen liegt in der Regel eine starke Habituierung vor, die deutlich über das normale Maß an Gewöhnung der Wildtiere in Kulturlandschaften hinaus geht.[80]

Auch Krankheiten können zu verringerter Scheu führen.[81][82] Der Wildtierbiologe Valerius Geist nennt als weitere Ursachen die Lebenssituation von Einzeltieren, die vom Rudel abgelehnt werden, entweder weil sie im Alter ihren Rangstatus verloren haben oder weil sie als Jungwölfe nicht mehr geduldet werden oder weil sie nach einer Verletzung oder wegen Schäden am Gebiss abgemagert sind. Bei solchen Wölfen sei es am wahrscheinlichsten, dass sie in Menschennähe nach Nahrung suchen. Als weiteren Grund gibt er den hohen Schutzstatus an, durch den die Wölfe durch den Menschen keine negativen Erfahrungen machen.[83][84] Nicht problematisch sind Nahbegegnungen mit unerfahrenen neugierigen Jungwölfen, die dennoch präventiv vergrämt werden können.[85]

Parasiten bzw. Zoonosen wie Räude,[86][87] Echinokokkose[88] und andere ansteckenden Krankheiten wie Staupe[89] sind wegen ihrer Übertragbarkeit auf andere Wildtiere, Haustiere und Menschen medizinisch und veterinärmedizinisch relevant (Infektionsschutzgesetz, Tiergesundheitsgesetz). Alle Erkrankungen können sich auch auf das Verhalten auswirken.

Wolfsangriffe auf Menschen[Bearbeiten]

Wolfsangriffe auf Menschen sind extrem selten. In Europa und Nordamerika sind manche Wolfspopulationen in den letzten Jahrzehnten dank des eingeführten Schutzstatus gewachsen (Populationsdynamik). Obwohl sich die Bestände in Europa erholt haben und sich in den USA wieder Wölfe ausbreiten[90] ist die Zahl von Wolfsangriffen auf Menschen gesunken. Fallbeispiele finden sich im Alaska Departement of Fish and Game Technical Bulletin 13, Mark E. McNay (2002).[91] In den Scientific Reports des Fachjournals Nature Research (2017) ist die Häufigkeit von Raubtierangriffen auf Menschen in entwickelten Ländern dokumentiert.[92] Demnach sind in den USA und Kanada die Zahlen nur bei Braunbär, Schwarzbär, Puma und Kojote gestiegen. Eine zunehmende Anzahl von Menschen widmet sich Aktivitäten in der freien Natur, bei denen manche durch ihr Verhalten das Risiko einer gefährlichen Nahbegegnung erhöhen, oder indem sie Kinder unbeaufsichtigt lassen. Gefährliche Nahbegegnungen in freier Natur sind nicht in jedem Falle ein Kriterium für auffälliges Verhalten des Raubtiers. Als auffälliges Verhalten gelten gefährliche Annäherungen, die vom Raubtier selbst ausgehen und auf menschlichem Territorium stattfinden.[93] Wölfe, die Menschen gefährlich wurden, hatten meist ihre Scheu vor Menschen verloren.[94][95]

Bei Wölfen unterscheidet man sechs Formen von Angriffen, von denen vier kein auffälliges Verhalten darstellen:

  • Rangordnungskämpfe unter Artgenossen
  • Verteidigung ihres Territoriums insbesondere des Gebiets um die Wurfhöhle einer Fähe mit Welpen
  • provozierte Angriffe, die ein Abwehrverhalten, einen Verteidigungsangriff eines Wolfes darstellen, der sich bedroht oder in die Enge getrieben fühlt.
  • Beutegreifen mit Wildtieren als Beute
  • Erkundungsangriff: eine sehr nahe Annäherung oder eine Beißattacke, mit der ein Wolf die Reaktion eines Tieres oder eines Menschen testet.[96][97] Im Extremfall können Wölfe so dreist werden, dass sie versuchen dem Menschen sein Territorium streitig zu machen.[98]
  • durch Tollwut bedingte Beißattacken.[99][100][101]

Es besteht Konsens, dass „tollwütige“ Wölfe sofort geschossen werden müssen; das betrifft aber nur Wölfe, die das Krankheitsstadium, in dem es zu wahllosen infektiösen Bissen kommt, in Sichtweite von Menschen erreichen. Ein Wolf, der im Wald in diese Phase kommt, überträgt die Infektion allenfalls auf Artgenossen und andere Wildtiere. Bei einem Wolf, der in der Phase der stillen Wut apathisches Verhalten zeigt, kann eine Tollwutinfektion am lebenden Tier weder sicher festgestellt noch ausgeschlossen werden.[102][103][104]

Atypisches Verhalten liegt nicht vor, wenn Bewegungsabläufe eines Menschen (zum Beispiel Joggen oder Davonrennen) beim Wolf – im Sinne eines Schlüsselreizes – das Verhaltensrepertoire für „Verfolgen oder Hetzen von Beute“ auslösen.[105][106]

Die Large Carnivore Initiative for Europe (LCIE) strebt eine Koexistenz von Menschen und Wölfen in Europa an.[107][108] Luigi Boitani, Ilka Reinhardt, Gesa Kluth und Markus Bathen (NABU) ebenso wie Valerius Geist, Behdarvand und Kaboli weisen jedoch darauf hin, dass eine Habituierung vermieden werden muss, wenn die Koexistenz innerhalb des Kontinents in jeweils geeigneten Lebensräumen gelingen soll.[108][109][110][111]

Juristische Grundlagen in Deutschland[Bearbeiten]

Der Wolf wird in Deutschland im Anhang IV der FFH-Richtlinie als streng geschützte Art geführt.[112] Damit von den gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit auffälligen Wölfen möglichst selten Gebrauch gemacht werden muss, werden für Weidetiere in landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerbsbetrieben Herdenschutzmaßnahmen von den Ländern gefördert. Nicht in Herden gehaltene Haustiere und Tiere von Hobbyhaltern sollen vom Besitzer in Eigenverantwortung geschützt werden.[113][114]

Für den Umgang mit auffälligen Wölfen sind die Oberen Naturschutzbehörden zuständig. Wegen des Verbots, geschützte Tiere in ihren Lebensräumen zu stören, bedürfen Vergrämungsmaßnahmen einer artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung und dürfen nur von einer qualifizierten Person durchgeführt werden. [115][116] Eine letale Entnahme ist nur zulässig, wenn alle anderen Mittel ausgeschöpft sind oder unmittelbare Gefahr für Menschen besteht.[117]

Illegale Tötung eines Wolfs ist aufgrund seines hohen Schutzstatus [118] ein Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz, für den hohe Geldstrafen verhängt werden.[119] In der Berner Konvention Artikel 9 Absatz 1[120] sowie im Bundesnaturschutzgesetz § 45[121] und im Artikel 16 der EU Habitats Direktive sind jedoch Ausnahmeregelungen vorgesehen, die bei einem Wolf mit unerwünschtem Verhalten zur Anwendung kommen können.[122] Vorrangig müssen nicht-letale Maßnahmen durchgeführt werden. Wenn diese keinen Erfolg zeigen, kann das Tier auf Antrag zur Entnahme freigegeben werden.[123][124] Die Entnahme darf nur durch eine von der Naturschutzbehörde beauftragte Person erfolgen.[125]

Gründe für die Ausnahmeregelungen beim Artenschutz sind der im Grundgesetz garantierte Schutz des Eigentums an Haustieren, der körperlichen Unversehrtheit und die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit. Auch der Paragraph zum Rechtfertigenden Notstand § 34 StGB[126] findet gegebenenfalls Anwendung. Notwehr[127] würde nicht vorliegen, denn ein Wolf ist keine Person, weshalb man ihm kein „rechtswidriges“ Angreifen vorwerfen kann.[128] Einem Menschen, der eine Gefahr durch Tötung eines Wolfs abwehrt, wird die Beweislast auferlegt (Beweislastumkehr), dass das angewandte Mittel angemessen war.

Bei einem Angriff auf einen Hund[129] würde nach der Rechtsauffassung des Juristen Meyer-Ravenstein[130] Folgendes gelten: „Greift ein in der Regel körperlich überlegener Wolf einen Jagdhund an, besteht … unstreitig eine Gefahr für das Eigentum an dem Jagdhund. Die Tötung oder Verletzung des Wolfes könnte dann durch einen Notstand nach § 34 StGB gerechtfertigt sein. Der Schuss auf den Wolf ist aber nur dann gerechtfertigt, wenn die Gefahr nicht anders abzuwenden ist. Bei einer Wolfsattacke auf einen Menschen ist ein Schuss auf den Wolf eindeutig gerechtfertigt. Allerdings bleibe auch hier die Voraussetzung, dass der Schuss auf den Wolf erforderlich ist, um die Gefahr abzuwenden“ (Zitat: Meyer-Ravenstein, Katharina Krenn,2017).[131]

Im Revier eines Wolfsrudels ist ein Angriff auf einen als Eindringling wahrgenommenen Artgenossen – Wolf oder Haushund – kein auffälliges, sondern ein normales artspezifisches Verhalten (Revierkampf).[132] Sofern sich das Geschehen im Blickfeld des Hundebesitzers abspielt, kann der § 34 StGB nötigenfalls zur Anwendung kommen.[133][134][135][136][137][138]

Polizisten dürfen von ihrer Schusswaffe unverzüglich Gebrauch machen, wenn eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit nicht anders abzuwenden ist.[139]

Ein durch eine Kollision mit einem Auto schwer verletzer Wolf darf aufgrund des hohen Schutzstatus nicht entsprechend § 22 a BJagdG unverzüglich erlegt werden. Zuerst muss ein Amtstierarzt oder ein von diesem beauftragter Tierarzt gerufen werden, der bei ungünstiger Prognose einen Jäger oder Polizisten mit der Tötung beauftragen kann. Erfolgt der Auftrag durch die zuständige Behörde (Landkreis mit Veterinäramt und unterer Naturschutzbehörde / Polizei) ist der Schuss waffenrechtlich durch § 13 Abs. 6 Satz 2 WaffG legitimiert, da die in diesem Falle tierschutzbedingte Tötungsanordnung die naturschutzrechtliche Befreiung beinhaltet. Die von der Polizei verwendete Munition eignet sich jedoch in der Regel nicht für eine schnelle Tötung.[140][141]

Maßnahmen des Wolfsmanagments[Bearbeiten]

Ein Wolf wird nach Ausstattung mit einem Senderhalsband in die Freiheit entlassen

Das Ziel des Schutzes der Wölfe ist die Erhaltung lebensfähiger Populationen. Ihre jährliche Wachstumsrate wird je nach Quelle mit 30 bis 35 % angegeben.[142] Solange der Wolf im Anhang IV der FFH-Richtlinie geführt wird, sind grundsätzlich als erstes Maßnahmen anzuwenden, die das Leben des Individuums erhalten. Andere Maßnahmen können angewandt werden, wenn erstere keinen Erfolg hatten.

  • Die erste Maßnahme des Wolfsmanagements ist die Aufklärung der Bevölkerung zur Vermeidung einer Habituierung durch Futterquellen an und in Siedlungen.
  • Eine weitere Maßnahme ist die Beobachtung eines auffällig scheinenden Tieres. Um die Wege eines Wolfes aufzeichnen zu können erfolgt eine Besenderung. Die Kosten für einen Sender liegen zwischen 3000.- und 4000.- Euro.[143][144] Voraussetzung für eine Besenderung ist, dass der Wolf sich einfangen lässt. Das ist nicht immer gegeben.[145]
  • Einfangen zur Unterbringung in einem Gehege scheidet als Option aus. Es wäre nicht tiergerecht, denn für einen wildlebenden Wolf bedeutet das ein hohes Maß an Stress, dessen Folgen zu Krankheit und Tod führen können.[146]
  • In Deutschland wird Vergrämung empfohlen aber auch diskutiert. Nach Erfahrungen schwedischer Experten zeigen Vergrämungsaktionen in 30 % der Fälle Erfolg unter der Voraussetzung, dass die anlockende Attraktion zuvor erkannt und entfernt wurde.[147][148] Ein Gummigeschoss kann eine Verletzung hinterlassen, die den Wolf in der freien Wildbahn erheblich beeinträchtigt. Der Erfolg beim Beutegreifen kann ausbleiben, so dass er verhungert. An einer Verletzung kann eine infektiöse Entzündung entstehen, durch die der Wolf langanhaltende, erhebliche Schmerzen erleidet. Beides wäre weder mit dem Tierschutz § 17 Satz 2b noch mit den Zielen des Artenschutzes vereinbar.[149] In Kanada werden Kreidekugeln verwendet, die den Wolf nicht verletzen. Im Gegensatz zur Managementplanung des Bundesamtes für Naturschutz erklärte die Vorsitzende der Tierschutzorganisation Ethia Bettina Jung[150] die Tötung eines Wolfs in jedem Falle für inakzeptabel und forderte „Schmerz und Gefahr … durch Gummigeschosse“.[151] Bei den bislang in Deutschland erfolgten Vergrämungsversuchen sollten die Wölfe keine Verletzungen davon tragen.[152] In Italien soll der Einsatz von Gummigeschossen genehmigt werden, um die Wölfe zu erziehen, Herden und bewohnte Gebiete zu meiden. [153]
  • Junge Wölfe beobachten ihre Artgenossen genau und können erfolgreiche Verhaltensweisen nachahmen.[154] Um tradiertes Verhalten auszulöschen ist die Entnahme des Rudels am wirksamsten. Aus populationsgenetischen Gründen wird jedoch in der Leitlinie des Bundesamtes für Naturschutz, BfN-Skript 201, empfohlen nur Einzeltiere zu entfernen. Die Entnahme einzelner Wölfe kann auch in streng geschützten noch kleinen Populationen eine notwendige Managementoption sein, um in Fällen lokal gehäufter Nutztierschäden den sozialen Frieden zu wahren.[155] In Deutschland besteht in unterschiedlichen politischen Parteien Konsens über die Notwendigkeit einer lethalen Entnahme in Einzelfällen.

Der Zoologe Luigi Boitani, Initiator der Wiederbesiedlung Mittel- und Westeuropas mit Wölfen, hat die Managementpläne für Wölfe in Nationalparks und den „Handlungsplan für den Schutz der Wölfe in Europa“ erstellt. [156] Ilka Reinhardt und Gesa Kluth orientierten sich stark an Boitanis Vorstellungen und schrieben bei der Erstellung des Leitfadens des Bundesamts für Naturschutz (2007):

"Eine letale Kontrolle schadstiftender Wölfe sollte in Abhängigkeit vom demographischen und genetischem Zustand der Population erfolgen. Bei einer Population von weniger als 12 Rudeln sollte (nach CHAPRON et al. 2003) die letale Kontrolle nur als allerletztes Mittel zum Einsatz kommen, wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben. Mit zunehmendem Bestand kann diese Managementoption dann großzügiger zur Anwendung kommen. ... Mit steigendender Populationsgröße kann die Anwendung der letalen Kontrolle großzügiger erfolgen.“[157] Boitani betont, dass der Erhaltungszustand der Population und die Rudelstruktur berücksichtigt werden müssen. Die Entnahme eines Rudelmitglieds, das beim gemeinsamen Jagen von Beutetieren eine wichtige Funktion hat, kann den Erfolg des gesamten Rudels beim Beutemachen beeinträchtigen. Diese Effekte sollten beim Management kleiner Populationen berücksichtigt werden. [158] "In manchen Fällen ... kommt die Entnahme einiger weniger Individuen der Tierart mehr zugute als der Versuch alle Individuen zu schützen" (Zit. Luigi Boitani)[159]

Entlaufene Gehegewölfe[Bearbeiten]

Polarwolf im Papanak-Zoo in Ontario

Das Verhalten bei Menschen aufgewachsener zahmer Wölfe unterscheidet sich von dem habituierter wildgeborener Wölfe. Gehegewölfe können durch Handaufzucht und Aufwachsen bei Menschen im Welpenalter eine Frühsozialisation erfahren, sodass sie eine Vertrauensbeziehung zum Menschen entwickeln und dann auch als erwachsene Tiere relativ zahm sind und mit vertrauten Menschen und Hunden zusammenleben können.[160][161][162] Wenn sie fremden Menschen oder Hunden begegnen, kann es aber zu gefährlichen Nahbegegnungen kommen.[163] So wurde im August 1977 bei Delmenhorst ein siebenjähriger Junge von einem bei einem Transport entlaufenen Gehegewolf totgebissen. Um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, werden aus Gehegen ausgebrochene Tiere eingefangen oder mit einem Betäubungsgewehr narkotisiert. Falls Narkotisierung nicht möglich ist oder die bis zur Wirkung des Narkotikums versteichende Zeit zu lang wäre, um eine Gefahr abzuwenden, müssen sie erschossen werden.[164][165][166][167]

Wolfshybriden[Bearbeiten]

Geteilte Meinungen gibt es zu der Frage, ob sich wildgeborene Wolfshybriden anders verhalten als reinerbige Wölfe.[168] Hier mangelt es noch an eindeutigen Ergebnissen aus dem Wolfsmonitoring.[169][170][171] Carsten Nowak vom Senckenberg Institut in der Außenstelle Gelnhausen stellt fest, dass eine relativ geringe Fluchtdistanz auch bei reinerbigen Wölfen vorkommen kann.[172] Die Fluchtdistanz hängt u.a. davon ab, wo die Tiere als Welpen aufgewachsen sind, ob eine Gewöhnung an die Nähe von Menschen stattgefunden hat oder nicht. Nach Angabe des Kontaktbüros Wölfe in Sachsen (2017) soll von Hybriden, die in freier Wildbahn von einer Wolfsmutter aufgezogen wurden, kein höheres Gefährdungspotenzial ausgehen.[173] Andere Experten halten eine geringere Scheu wegen der Einkreuzung von Haushundgenen für wahrscheinlich. [174] Im Zusammenhang mit dem auffälligen Rüden MT6 wurde diskutiert, ob sich unter den niedersächsischen Wölfen Hybriden befinden. [175]

Fehlende Kriterien[Bearbeiten]

Wolf mit erbeuteter Hauskatze[176]

Eindringen in ein Stallgebäude, in dem sich zu dem Zeitpunkt keine Menschen befinden, [177][178] und Angriffe auf Tiere auf dem Weg vom Stall zur Weide stehen im Leitfaden des Bundesamts für Naturschutz BfN Skript 201 nicht bei den aufgelisteten Kriterien.[179] Auch dass Verhalten habituierter Wölfe, die bei Tage durch Ortschaften und Gehöfte laufen, fehlt in der Liste der relevanten Verhaltensweisen.[180][181] Das Erbeuten von Haustieren und Heimtieren auf bewohnten Grundstücken findet keine Erwähnung.[182][183] In Brockhimbergen sind die regelmäßigen Sichtungen wenig scheuer Wölfe für Besucher eine Attraktion, für die ansässige Landbevölkerung eine psychische Belastung.[184]

In Winsen, Eiderstedt und Westerhorn wurden Bürgerinitiativen für "Wolfsfreie Dörfer" gegründet.[185][186][187][188][189][190] Unerwähnt bleiben in der Definition auch Wölfe, die in Rudelaufstellung um landwirtschaftliche Fahrzeuge herum gehen.[191]

Kritik am Konzept des Problemwolfs[Bearbeiten]

Bei Übergriffen auf Weidetiere kann die Einstufung als Wolf mit auffälligem Verhalten nur beantragt werden, wenn erhebliche Schäden entstehen. Die Wiederholung des Verhaltens gilt in der Definition als Bedingung. Aus der Sicht von Weidetierhaltern ist jedoch schon ein erster Angriff ein Problem, da eine Verhaltensbelohnung durch Nahrung eine Konditionierung bewirkt, nach der mit einer Wiederholung des Verhaltens gerechnet werden kann.[192][193]

Nach dem Leitfaden BfN-Skript 201 bleibt ein Abschuss verboten, wenn

  • Wölfe am Tag oder nachts durch Orte laufen
  • sie sich längere Zeit in der Nähe von Orten aufhalten
  • sie beim Anblick von Menschen nicht davonlaufen, sondern beobachten
  • sie Nutztiere töten, die nicht vorschriftsmäßig geschützt sind

Diese Verhaltensweisen sollten nach Meinung von Christian Apprecht, Bauernverband Sachsen-Anhalt, ebenfalls zur Definition gehören.[194][195] Der Geschäftsführer des Schafzuchtverbandes Hans-Jörg Rösler bemängelt, dass das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt erst nach Abstimmung mit dem Wolfskompetenzzentrum und mit dem Umweltministerium über eine Einstufung als Problemwolf befinden kann, dadurch würde zu viel Zeit verstreichen. Der Kreisbauernverband Potsdam-Mittelmark bemängelt eine fehlende Klarheit in den Regelungen der Brandenburger Wolfsverordnung und befürwortet den Einstieg in die Regulierung des Wolfsbestandes nach dem schwedischen Modell.[196]

Nach Auffassung des Wildökologen Sven Herzog zeigen Wölfe, die der Definition des Problemwolfs entsprechen, in höherem Maße als ihre Artgenossen, dass sie anpassungsfähig sind und infolge fehlender Verfolgung gelernt haben, dass vom Menschen keine Gefahr ausgeht. Seines Erachtens gibt es den Problemwolf als solchen nicht. Die Tötung vermeintlicher Problemtiere würde lediglich ein in der Laiensphäre öffentlichkeitswirksames Exempel statuieren, sei aber kein geeignetes Mittel, um die Scheu vor dem Menschen aufrecht zu erhalten.[197][198]

Der Wildbiologe Hans-Dieter Pfannenstiel weist darauf hin, dass es nicht immer möglich ist, ein Individuum zu identifizieren und wiederzuerkennen. Aus seiner Sicht wird angesichts der raschen Vermehrung der Wölfe eine Bestandsregulierung unter Berücksichtigung des Erhaltungszustands für diese zu den Spitzenprädatoren gehörende Tierart in absehbarer Zeit unumgänglich.[199] Diese ist nach Ansicht von Sven Herzog ein Weg, um die Scheu der Wölfe aufrecht zu erhalten.[200]

Aufgrund des Schutzstatus des Wolfs im Anhang IV der FFH-Richtlinie als streng geschützte Art ist das in Deutschland gegenwärtig nicht möglich. Voraussetzung wäre die Übertragung in den Anhang V als geschützte Art, bei der die Festlegung von Entnahmequoten unter Berücksichtigung des Erhaltungszustands möglich würde so wie in einigen anderen Ländern der EU. Eine Aufnahme ins Jagdrecht hätte allein keine praktische Auswirkung, denn die im Anhang IV geführte Tierart würde dann einer ganzjährigen Schonung unterliegen. [201][202]

In Brandenburg und im Alpenraum wurde in Ergänzung zum Problemwolf-Konzept die Ausweisung wolfsfreier Zonen vorgeschlagen.[203] Im Plan der LCIE für die Wiederbesiedlung Europas mit Wölfen ist eine Zonierung als Möglichkeit vorgesehen. Voraussetzung ist der günstige Erhaltungszustand und eine von den Umweltministern bei der EU-Kommission beantragte und dort ausgeführte Übertragung des Wolfs in den Anhang V der FFH-Richtlinie.

Unerwünschtes Verhalten bei Erreichen der Kapazitätsgrenze[Bearbeiten]

Wölfe sind an das kontinentale Klima Sibiriens mit langen sehr kalten Wintern angepasst. Sie können sich so vermehren, dass es in manchen Jahren zu einer Verknappung der wildlebenden Beutearten kommt. Nach Regierungsangaben der Republik Jakutien hat dessen Landesfläche eine Tragfähigkeit für 500 Wölfe. Nach einem Anwachsen des Wolfsbestands auf 3500 gezählte Tiere wurden Masseneinwanderungen in besiedelte Gebiete beobachtet, bei denen sie 312 Pferde und circa 16.000 Rentiere töteten. Im Januar 2012 belagerte ein Superrudel von 400 Wölfen Werchojansk. Der Bestand wurde in einem Notfallplan der Regierung auf 500 reduziert.[204][205] Da Wölfe in Russland legal bejagt werden, erfolgt keine Einstufung in eine Kategorie. Die Wölfe werden vor Erreichen der Kapazitätsgrenze des Lebensraumes so weit reduziert, dass für die verbleibenden Wölfe die wildlebenden Beutetiere wieder ausreichen (Räuber-Beute-Beziehung) und auch keine opportunistischen Übergriffe auf Weidetiere mehr stattfinden.

Beispiele für Einzelfälle[Bearbeiten]

In folgenden Abschnitt verwendete Presseberichte gelten in der Wikipedia nicht als gesicherte Belege. Die darin geäußerten Ansichten müssen nicht in jedem Falle mit denen der Wikipedia-Redaktion Biologie übereinstimmen.

Deutschland[Bearbeiten]

Von den Truppenübungsplätzen Bergen und Munster aus haben sich die Wölfe in Niedersachsen ausgebreitet.
Deichbeweidung an der Nordsee
  • 2016 drang der Jährlingsrüde „Pumpak“ im Raum Rietschen mehrfach auf Nahrungssuche in den Siedlungsbereich ein. Nach Auskunft des Kontaktbüros Wölfe in Sachsen stammte er aus dem polnischen Ruszow Rudel, wo er als Welpe von Menschen gefüttert wurde.[212][213] Die geplante Entnahme von „Pumpak“ war umstritten.[214][215][216][217]
  • Im Ortsgebiet von Rathenow wurde 2016 ein Wolf auf einem Kita-Gelände gesichtet, wo er unter einem Baum Äpfel fraß. Danach näherte er sich einer Schülerin.[218][219] Später wurde er beim Durchqueren einer Auto-Waschanlage fotografiert und von der Überwachungskamera aufgenommen.[220][221] Ob die geplante Entnahme stattgefunden hat, ist nicht öffentlich bekannt, denn als der Abschuss beschlossen wurde, war er verschwunden.
  • Der Goldenstedter Fähe wurden zahlreiche Übergriffe auf Weidetiere nachgewiesen. Sie hat gelernt hohe Zäune zu überspringen.[222] Eine Karte des Wildtiermanagements Niedersachsen zeigt die gemeldeten Risse im Raum Vechta.[223] Die angedachte Entnahme wurde nicht beschlossen.[224] Im Frühsommer 2017 wurde Nachwuchs bestätigt.[225][226]
  • Das Rosenthaler Rudel hat gelernt, die vom Kontaktbüro Lausitz empfohlenen 90 – 120 cm hohen Zäune zu überspringen. Auch 140 cm und ein 160 cm hoher Zaun wurden überwunden. Die Entnahmegenehmigung für eines der Tiere löste eine Kontroverse aus.[227][228][229]
  • Das Cuxhavener Rudel hat 2017 mehrfach Milchrinder gehetzt und angegriffen.[230][231] Das Rudel hat sich auf das Reißen von Kälbern spezialisiert. Wolfsberater Hermann Kück bezeichnete das Cuxland-Rudel als verhaltensauffällig, da die Jungwölfe nicht gelernt hätten Wild zu jagen. [232] In ihrer Antwort auf eine mündliche Anfrage teilte die Landesregierung mit, dass es bei den betroffenen Fällen keine Sicherungen, wie zum Beispiel wolfabweisende Zäune, gegeben habe. Die Abgeordneten gingen nicht von einer Verhaltensauffälligkeit dieses Rudels aus.[233] Die niedersächsische Landesregierung verwies im Rahmen eines Konfliktes um die Frage, ob dieses Rudel entnommen werden solle, auf niedersächsische Regionen mit einer höheren Populationsdichte, in denen dennoch weniger Nutztiere gerissen würden. [234] In der Wesermarsch und an der Nordseeküste gefährdet das Cuxland-Rudel die Pflege der Deiche durch Beweidung mit Schafen. Deiche können weder mit Elektrozäunen noch mit Herdenschutzhunden ausgestattet werden.[235][236][237][238] Nach Ansicht des Landvolks Niedersachsen seien wolfabweisende Zäune auch für die Rinderhalter keine Option, da die Wölfe solche übersprungen hätten und in Panik geratende Rinder einen Zaun umreißen können. [239]
  • Im Raum Hannover ist 2017 am zweiten Weihnachtsfeiertag ein Wolf in einen Stall eingedrungen und hat darin Schafe gerissen.[240]
  • In Bannetze knurrte ein zuvor schon auffälliger Wolf zwei Kinder im Alter von zwei und sieben Jahren an.[241]
  • In Görlitz wurde am 2. Februar 2018 ein auffälliger Wolf, der zwei Hunde getötet hatte, nach Erteilung einer Abschussgenehmigung geschossen.[242] Aus der Sicht des NABU war diese Entscheidung in Ordnung, zumal das Tier an Räude erkrankt war und so von seinen Qualen erlöst wurde.[243][244][245]
  • Am 18. März 2018 wurde in Hohendubrau ein ebenfalls an Räude erkrankter Wolf in einem Stallgebäude gefunden, in dem er verendet war. Der durch Räude bedingte Haarausfall führt im Winter zu Unterkühlung. Da niemand in den Stall kam, als der Wolf noch lebte, kam es zu keiner Begegnung. [246][247]
  • In Hülsen am 19. Februar 2018 nachmittags näherte sich ein Wolf einem neunjährigen Jungen mit seinem Chihuahua nach Angabe einer Zeugin bis auf zweieinhalb Meter und fletschte die Zähne. Es wird angenommen, dass der Wolf den Hund erbeuten wollte. Durch heftiges Schreien wurde der Wolf vertrieben. Wolfsberater Frank Faß versicherte, wenn es auch künftig zu vermehrtem aufälligem Verhalten käme, sollten Maßnahmen eingeleitet werden. Um festzustellen, ob es sich um auffälliges Verhalten handelt, sei es wichtig, dass die Bürger Wolfssichtungen melden.[248]
  • 2018 kam es bei einem Rinderzüchter in Brandenburg zu wiederholten Übergriffen von Wölfen auf seine Rinder, weil eine weitere Aufrüstung der Zäune wegen der Größe seiner Weideflächen für ihn nicht finanzierbar wäre.[249]
  • Seit Oktober 2018 wird in Nordrhein-Westfalen diskutiert, ob die Fähe GW 954 f "Gloria" als Problemwolf geschossen werden soll. Sie stammt aus einem Rudel im der Nähe von Schneverdingen in Niedersachsen, das dafür bekannt ist, hohe Zäune zu überwinden.[253][254] Sofern es sich um einen Problemwolf handelt, stellt sich auch der NABU nicht gegen einen Abschuss.[255] Ob es sich bei der Sichtung eines durch die Gärten streifenden Wolfs in Grafenwald um dasselbe Tier handelte, ist nicht nachgewiesen.[256][257]
  • Am 28. November 2018 berichtete ein Gemeindemitarbeiter in Bülstedt, einer von mehreren Wölfen hätte ihn während einer Zaunreparatur außerhalb des Friedhofszaunes ins Handgelenk gebissen. Biologinnen vom Wolfsbüro sicherten die Spuren.[258][259][260][261] Von den Bisswunden gibt es keinen Speichelabstrich. Das vom Senckenberg Genlabor vorgenommene Untersuchungsverfahren von DNA-Spuren an der Bekleidung lieferte keinen Nachweis eines Wolfsbisses. Umweltministers Olaf Lies teilte in einer Pressekonferenz mit, das Wolfsrudel solle weiterhin unter Beobachtung stehen und besendert werden, die Gegend müsse auf freilaufende Hunde geprüft werden und ein Wolfshybride könne nicht abschließend ausgeschlossen werden.[262][263][264] Das Institut für forensische Genetik und Rechtsmedizin in Hamburg ForGen kritisierte die Übergabe des Materials mit möglichen DNA-Spuren an ein wildbiologisches Labor, da in so einem Falle ein forensisches Labor zuständig sei.[265]
Wölfe in Schleswig-Holstein: ein auffälliges Tier, die übrigen unauffällig. Die Fähe GW 931 f wurde auf der A 23 überfahren.[266] Für die zwei noch lebenden Fähen stehen nach einer Entnahme von GW 924 m noch mehrere Rüden zur Verfügung, um den Wolfsbestand zu erhalten. Nachweise anhand von Sichtungen, Wildtierrissen oder Nutztierrissen.[267]
  • Für den Rüden GW 717, den Leitwolf des Rodewalder Rudels, erteilte das niedersächsische Umweltministerium nach zahlreichen Rissen von Rindern und Ponys ebenfalls eine Abschussgenehmigung.[275][276] Ob das danach in Neustadt am Rübenberge gerissene Fohlen ebenfalls vom Rodewalder Rudel getötet wurde, steht noch nicht fest.[277][278][279] Der Freundeskreis freilebender Wölfe e. V. beantragte gegen die Abschussgenehmigung eine einstweilige Verfügung. Am 15. Februar 2019 entschied das Verwaltungsgericht Oldenburg den Eilantrag abzuweisen.[280] Der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern fordert vor diesem Hintergrund, den Wolf aus Anhang IV in den Anhang V der FFH-Richtlinie zu übertragen, damit so wie in anderen EU-Ländern eine Bestandsregulierung möglich wird.[281][282] Der Kreisverband Mittelweser des Landvolks Niedersachsen hat beim NLWKN die Entnahme des Rudels beantragt, da seit November 2018 alle amtlich registrierten Angriffe des Rudels auf Rinder und Pferde erfolgt seien und die erwachsenen Wölfe ihr Wissen schon an die Jungtiere weitergegeben hätten. Das Landvolk betrachtet die Entnahme des Rudels als nicht bestandsgefährdend für die Art, da sich die Wolfspopulation in Niedersachsen exponentiell vervielfacht hat.[283][284][285]Der NABU stellt die Rechtmäßigkeit der Abschussgenehmigung in Frage.[286] Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied am 22. Februar 2019 die Beschwerde des Freundeskreises freilebender Wölfe zurückzuweisen. Der Beschluss ist unanfechtbar.[287] Die Entnahmegenehmigung wurde vom niedersächsischen Umweltministerium bis zum 31. 3. 2019 verlängert.[288] Der Antrag des Landvolks Niedersachsen auf Entnahme des Rudels wurde jedoch vom Ministerium abgewiesen. Das Landvolk Mittelweser fordert die Verantwortlichen auf, einen Plan zum aktiven Wolfsmanagement in Niedersachsen vorzulegen, dazu gehöre die Feststellung des gesicherten Erhaltungszustandes der Art Canis lupus lupus in Nordosteuropa, eine Wolfsverordnung, die Ausweisung von wolfsfreien Zonen, Obergrenzen für die Anzahl an Individuen in jeder Region Niedersachsens und Schutzjagd auf übergriffige Wölfen. Die anstehende Weide- und Fohlensaison sei mit der momentanen Situation nicht vereinbar.[289]

Schweiz[Bearbeiten]

2017 drang ein Wolf mit der Kennzeichnung M75 nach wiederholten Weidetierrissen mit Überspringen von Elektrozäunen auch in Ställe ein. M75 wurde zum Abschuss freigegeben.[290][291][292][293] Im September 2018 wurde im Wallis nach einer Häufung von Schafsrissen auf geschützten Weiden für zwei Wölfe eine Abschussgenehmigung erteilt.[294]

Schweden[Bearbeiten]

Im Großraum Stockholm wurden mehrfach Hunde erbeutet. Eine Frau mit einem Kinderwagen sah zwei Wölfe kommen, von denen einer ihren Hund erbeutete, während der andere seine Aufmerksamkeit auf das Kind richtete.[295] Im September 2017 näherte sich ein Wolf einem dreijährigen Kind bis auf 7 Meter. Die Abschussgenehmigungen wurden zügig erteilt.[296][297][298]

Finnland[Bearbeiten]

In Finnland ist der Wolf in den Zonen mit Rentierzucht nicht in Anhang IV als streng geschützte Art, sondern in Anhang V als geschützte Art, bei der unter Berücksichtigung des Erhaltungszustands der Wolfspopulation eine kontrollierte Bejagung möglich ist. Dort wurde die von Boitani vorgeschlagene Zonierung umgesetzt mit Listung im Anhang V 2. Im Zeitraum 2007 bis 2008 wurden dennoch 63 Wölfe gemäß den Ausnahmeregelungen entnommen.[299]

Frankreich[Bearbeiten]

Wolfsangriffe auf Menschen in Frankreich aus historischen Aufzeichnungen

Im Département Alpes-de-Haute-Provence wurde am 22. September 2015 ein Wolf geschossen, der sich gegen den Wind angeschlichen hatte und deshalb von den Herdenschutzhunden nicht bemerkt wurde. Als er sich Schäfern bis auf 10 Meter näherte und die Zähne fletschte, wurde er erlegt.[300]

Kanada[Bearbeiten]

In Saskatchewan wurde 2005 der Geologiestudent Kenton Carnegie von habituierten Wölfen getötet.[301][302] In den vergangenen Jahren kam es dort mehrfach zu Beißattacken auf Menschen. Im Banff-Nationalpark und Jasper-Nationalpark suchen Wölfe manchmal auf unbewachten Camp-Sites nach Essenresten.[303][304] Dort wird das Personal über einen Sender informiert, wenn Wölfe zu nah kommen und es erfolgt eine sofortige Vergrämung durch Beschuss mit Kreidekugeln. Wölfe, die dieses Signal nicht verstehen, werden betäubt und in ein anderes Gebiet gebracht. Falls sie zurückkommen, werden sie erschossen. Im Banff-Nationalpark wurde 2016 eine Alpha-Wölfin erschossen, die bei Campern Futter suchte und sich nicht vertreiben ließ.[305] Der Naturschutzmanager des Nationalparks Bill Hunt bewertete dies als sehr aggressives Verhalten.[306] Im selben Jahr wurde ein zweiter Wolf geschossen, der sich erst zurück zog, dann aber wieder kam.[307] Ebenfalls eine Alpha-Wölfin versuchte ihr Rudel ins Stadtgebiet von Banff zu führen und musste erschossen werden.[308]

USA[Bearbeiten]

In Point Pilot, Alaska, kamen Wölfe in den Ort und erbeuteten Hunde. In den Tagen bevor Candice Berner 2010 beim Joggen von Wölfen erbeutet wurde[309] meldeten Dorfbewohner im Gebiet von Chignik Nahbegegnungen. Nachdem Fund der sterblichen Überreste am Lake Chignik gab der US Fish and Wildlife Service eine Genehmigung für staatlich geprüfte Jäger auch innerhalb der Grenzen des Schutzgebietes diese Wölfe zu Fuß und aus der Luft zu töten. Der Tod von Candice Berner löste eine Debatte darüber aus, ob das staatliche Prädatorenkontrollprogramm die Bürger ausreichend schützt. Naturschützer argumentierten, Bejagung in der Wildnis könne dazu führen, dass die Wölfe erst recht Siedlungen aufsuchen und an häufig begangene Wanderwege kommen.[310]

2012 wurden im Bundesstaat Montana im Rahmen der lethalen Kontrolle 108 Wölfe entnommen. 2013 wurden 75 Wölfe entnommen, davon wurden 8 von Privatpersonen mit Abschussgenehmigung geschossen oder gemäß dem in Montana geltenden Recht auf Verteidigung des Eigentums.[311] Nach der Reduzierung des Wolfsbestandes wurden auftauchende auffällige Wölfe nicht mehr geschossen, sondern in andere Gebiete verbracht[312] 2017 erteilte der Fish and Wildlife Service im Bundesstaat Washington eine Abschussgenehmigung für Wölfe des problematischen Smackout-Rudels.[313]

Im Bundesstaat Idaho wurden nicht-lethale Maßnahmen angewandt. Dennoch wurden im Zeitraum 2008 bis 2014 wegen Übergriffen auf Weidevieh 576 Wölfe getötet.[314]

Rumänien[Bearbeiten]

Verbreitungsgebiete der Unterarten des Canis lupus

Rumänien gehört zu den EU-Ländern, in denen der Wolf im Anhang V der FFH-Richtlinie als geschützte Art geführt wird, bei der unter Berücksichtigung des Erhaltungszustands eine kontrollierte Bejagung möglich ist. Von 2007 bis 2008 wurden dort dennoch 312 Wölfe gemäß den Ausnahmen in der Habitatsdirektive getötet. Die kontrollierte Bejagung als im Anhang V gelistete Art erfolgte in dem Zeitraum nicht, da solche Entnahmen vom Wolfsmonitoring verrechnet werden.[315][316] Die Regierung in Bukarest erließ im September 2017 eine Verordnung, nach der Problembären und Problemwölfe bis zum Ende des Jahres geschossen werden können.[317]

Polen[Bearbeiten]

Bei Podkarpacie hat ein Wolf zwei Kinder gebissen. Ein 8-jähriges Mädchen wurde in Strzebowiska angegriffen. Im Dorf Przysłup, ein paar hundert Meter entfernt, biss das Tier einen zehnjährigen Jungen. Unmittelbar nach dem Vorfall erschienen ein Bezirkspolizist und ein Jäger auf dem Gelände, der vom Umweltministerium die Erlaubnis hatte, Wölfe zu schießen. Das Tier wurde vom Jäger erschossen. Die verletzten Kinder sind in einem Krankenhaus in Lesko; ihr Leben ist nicht in Gefahr. Die lokale Forstaufsicht sorgte für die Übergabe des erlegten Wolfs an einen Tierarzt, der eine Sektion durchführt zur Feststellung des Gesundheitszustands.[318][319]

In Südwestpolen wurden Bewohner der Gemeinde Drezdenko von Wölfen angegriffen. Die Behörde genehmigte den Abschuss.[320]

Russland[Bearbeiten]

Am 28. Januar 2019 griff ein Rudel ausgehungerter Wölfe in der Kleinstadt Pitkjaranta einen Fußgänger an. Zwei der Tiere wurden von Polizisten erschossen.[321][322]

Dänemark[Bearbeiten]

Laut Bekanntgabe des dänischen Landwirtschaftsministers Jakob Ellemann-Jensen wurde in Dänemark die Definition von „Problemwölfen“ erweitert. Künftig soll die dänische Umweltschutzbehörde die Erlaubnis zur Entnahme bereits dann erteilen, wenn sich das Raubtier über mehrere Tage bewohnten Gebäuden oder Menschen bis auf weniger als 50 Meter nähert. Dies soll auch gelten, wenn Wölfe sich auf Haustiere als bevorzugte Beute spezialisieren und sich von den vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen nicht abhalten lassen. [323][324]

Israel[Bearbeiten]

Von Campingplätzen in einem Naturpark in der Judäischen Wüste wurde 2017 von zehn Wolfsangriffen auf Kinder berichtet, bei denen Wölfe Kleinkinder und Säuglinge packten und versuchten sie wegzutragen. Zu schweren Verletzungen kam es nicht. Erwachsene konnten eingreifen und die Wölfe vertreiben. Die Naturschutzbeauftragten vermuten, dass die Wölfe zuvor in Menschennähe Futter gefunden hatten, auch von Touristen gefüttert wurden.[325][326][327] Die Halbwüsten im Süden Israels gehören zum Verbreitungsgebiet des Arabischen Wolfs, für den wegen der vielorts kargen Vegetation und entsprechend wenigen pflanzenfressenden Wildtieren Abfälle zum Speiseplan gehören.[328] Maßnahmen des Nationalparks waren Warnschilder mit striktem Fütterungsverbot und Vergrämung auffälliger Wölfe.[329]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, (PDF-Datei; 3,3 MB) Dokument Seite 109–116, PDF Seite 110–117.
  2. Luigi Boitani: Action Plan for the Conservation of Wolves in Europe Kapitel 4.7. Wolf damage to livestock: Problem wolves in protected populations. Seite 31-34.
  3. Europäische Kommission: Large carnivores in the EU - the Commission's activity on large carnivores
  4. Europäische Kommission: EU Platform on Coexistence between People and Large Carnivores
  5. L. David Mech: Where can wolves live and how can we live with them?
  6. Berner Artenschutzabkommen 1979, Artikel 9 Absatz 1.
  7. European Commission: Status, management and distribution of large carnivores – bear, lynx, wolf & wolverine – in Europe December 2012. S. 50.
  8. Sven Herzog: Die Populationen des Wolfes (Canis lupus) in Europa: Herleitung eines operationalen Konzeptes für das Management
  9. Natura 2000 Anhang IV und Anhang V der FFH-Richtlinie
  10. European Commission: Habitats Direktive Artikel 16. Tabelle 1, Dokument S. 39, im PDF S. 41.
  11. Jörn Theuerkauf, Włodzimierz Jȩdrzejewski, Krzysztof Schmidt, Henryk Okarma et al.: Daily Patterns and Duration of Wolf Activity in the Białowieza Forest, Poland Journal of Mammalogy, Februar 2003
  12. CHWOLF.org:Jagd- und Fressverhalten
  13. Günter Bloch, Elli Radinger: Wölfisch für Hundehalter, Seite 162
  14. Freundeskreis freilebender Wölfe: Aufgaben und Ziele
  15. Large Carnivore Initiative for Europe: Current Members of the LCIE specialist group
  16. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, (PDF-Datei; 3,3 MB) Dokument Seite 109–116, PDF Seite 110–117.
  17. Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf: Konzept zum Umgang mit Wölfen, die sich Menschen gegenüber auffällig verhalten
  18. NINA Norsk institutt for naturforskning: The fear of wolves: A review of wolfs attacks on humans
  19. Günther Bloch, Elli H. Radinger: Der Wolf kehrt zurück. Mensch und Wolf in Koexistenz? Kosmos Verlag 2017
  20. Luigi Boitani: Wolves: Behavior, Ecology, and Conservation Seite 302
  21. Mark E. McNay: Wolf-Human interactions in Alaska and Canada: a review of the case history
  22. Freundeskreis freilebender Wölfe: Verbreitungskarte Deutschland 2017
  23. NABU Wölfe in Deutschland
  24. Jan Sternberg,Rasmus Buchsteiner: Der Wolf bleibt ein Politikum
  25. Luigi Boitani: Action Plan for the conservation of the wolves (Canis lupus) in Europe Seite 31, 34 und 35
  26. Wildbiologisches Büro Lupus
  27. NABU Einschätzung und Bewertung von Wolfsverhalten
  28. Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg:Wolfsverordnung für Brandenburg
  29. Deutscher Bundestag 2015: Bericht des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zur Lebensweise, zum Status und zum Management des Wolfes (Canis lupus) in Deutschland, Ausschussdrucksache 18(16)313 Seite 66
  30. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, (PDF-Datei; 3,3 MB) Dokument Seite 115–116, PDF Seite 116–117
  31. Jan Sternberg, Rasmus Buchsteiner: Der Wolf bleibt ein Politikum
  32. Leitlinie Wolf – Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Wölfen, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachse, Magdeburg, 6. Juli, S. 13–14 2017 (PDF-Datei; 461 kB).
  33. Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW): Ansprechpartner in den Bundesländern
  34. Märkische Allgemeine: Wolf in Kamerafalle – Hündin Angie nach Angriff eingeschläfert
  35. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, (PDF-Datei; 3,3 MB) Dokument Seite 102, PDF Seite 103
  36. Vadim E. Sidorovich et al.: Wolf Canis lupus numbers, diet and damage to livestock in relation to hunting and ungulate abundance in northeastern Belarus during 1990–2000 Wildlife Biology 2003, Seite 1
  37. Zoology by Vadim Sidorovich: Visits of wolves in human settlements in Belarus with implication for wolf attacks of dogs
  38. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, (PDF-Datei; 3,3 MB) Dokument Seite 115–116, PDF Seite 116–117
  39. Deutscher Bundestag: Antrag des Bündnis90/DIE GRÜNEN Drucksache 19/589 (2018)
  40. BR24 Mit einem Plan gegen "Problemwölfe"?
  41. Schermbeck online: Neue Planung zum Wolfsmanagement
  42. NABU Einschätzung und Bewertung von Wolfsverhalten Seite 1
  43. Ilka Reinhardt, Petra Kaczensky, Jens Frank, Felix Knauer, Gesa Kluth: BfN Skripten 502Seite 17 - 25, Hrsg: Bundesamt für Naturschutz 2018
  44. Mark E. McNay: Wolf-Human interactions in Alaska and Canada: a review of the case history
  45. Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg: Die Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg Seite 26
  46. CBC News: Wolf attack in northern Saskatchewan 3rd in 12 years
  47. Angelika Bernadette Bublak: Ausdrucksverhaltenvon Hunden (Canis familiaris) gegenüber dem Menschen in einem Verhaltenstest und Beschwichtigungssignale in der Hund-Mensch-Kommunikation Seite 7
  48. Dorit Feddersen-Petersen: Hundepsychologie. Sozialverhalten und Wesen – Emotionen und Individualität Kosmos, 2014, ISBN 3-440-14275-2, S. 111–115.
  49. Valerius Geist: Circumstances leading to wolf attacks on people.
  50. Annette Mertens und Helga Schneider: HSH-Artikel Rumänien, Carnivore Damage Prevention News 2005. Seite 11–13.
  51. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, S. 110 (PDF-Datei; 3,3 MB).
  52. Himalayan Wolf attack of a Twelve-Year-Old JAMM International Journal of Archives in Military Medicine 2017
  53. Valerius Geist: Wolfeducation international.
  54. Mavadelo’s mindscape.
  55. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, S. 85 u. 102 (PDF-Datei; 3,3 MB).
  56. Wolf beißt Hund einer Radfahrerin, Hannoversche Allgemeine.
  57. Wölfe sollen Radfahrer bei Soltau verfolgt haben, Osnabrücker Zeitung.
  58. Wehdelerin in Angst, Nord 24.
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  60. Berner Konvention, Bundesamt für Naturschutz
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  62. The problematic wolf Juha Hiedanpää, Daniel W. Bromley: Springer 2016
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  74. NABU: Experimente mit Wölfen sind unzulässig
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  76. Wolf vor einer zweiten Domestikation? Natur 2017
  77. Thomas M. Newsome, Peter J. S. Fleming et al.:Making a new dog. BioScience 2017
  78. Elli Radinger: Die Weisheit der Wölfe. Ludwig Buchverlag 2007.
  79. Elli Radinger: Die Weisheit der Wölfe
  80. Ilka Reinhardt, Petra Kaczensky, Jens Frank, Felix Knauer, Gesa Kluth: BfN Skripten 502Seite 9
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  87. Das harte Leben der Wölfe, Outfox World,
  88. Hirvelä-Koski, Haukisalmi, Kilpelä, Nylund, Koski: Echinococcus granulosus in Finland
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  90. D. P. J. Kuijper, E. Sahlén, B. Elmhagen, S. Chamaillé-Jammes, H. Sand, K. Lone, J. P. G. M. Cromsigt:Paws without claws? Ecological effects of large carnivores in anthropogenic landscapesIn: Proceedings of the Royal Society B, Biological Sciences, Oktober 2016
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  101. Prävention eines Verteidigungsangriffs im Revier eines Wolfsrudels.
  102. Eurovir – Antivirale Validierung und Rabies.
  103. Tollwut-Diagnose.
  104. Tollwut-Prävalenz, -Verlauf, -Diagnose.
  105. Elli H. Radinger: Wissen Wolf: Verhalten bei einer Wolfsbegegnung
  106. Panorama: „Immer zudringlicher“ - Wolf soll Jogger verletzt haben
  107. Large Carnivore Initiative for Europe.
  108. 108,0 108,1 Luigi Boitani: Action Plan for the conservation of the wolves (Canis lupus) in Europe.
  109. Draft Supplement to the Environmental Impact Statement – Chequamegon-Nicolet National Forest and Oconto Counties Wisconsin
  110. Neda Behdarvand, Mohammad Kaboli: Characteristics of Gray Wolf Attacks on Humans in an Altered Landscape in the West of Iran Human Dimensions of Wildlife 2015
  111. Katherine V. Wolley: A Policy Analysis of Large Carnivore Responses to Habitat Fragmentation and Human – Carnivore Conflicts in the High Divide University of Colorado, Boulder CU Scholar 2016. Seite 10–19 PDF Seite 11–20 „The majority of these kills were legal public harvests via hunting and trapping or lethal control kills, which is the management removal of a problematic animal. While it is rare for a wolf to attack a human, when they do so it is largely because they have been food conditioned and used to human presence.“
  112. Natura 2000: Liste der in Deutschland vorkommenden Arten des Anhangs IV und V der Fauna Flora Habitatrichtlinie
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  114. Deutscher Bundestag: Wolfsmanagementpläne der Bundesländer
  115. Ernst-Friedrich Kiel: Fachliche Auslegung der artenschutzrechtlichen Verbote § 44 (1) BNatSchG
  116. Leitfaden Baden-Württemberg: Die Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe Seite 27
  117. Managementplan für den Umgang mit Wölfe in Rheinland-Pfalz Seite 15
  118. Natura 2000 Liste der in Deutschland vorkommenden Arten des Anhangs IV und V der Fauna Flora Habitatrichtlinie
  119. Bußgeldkatalog Artenschutz 2017
  120. Berner Artenschutzabkommen 1979, Artikel 9 Absatz 1.
  121. Bundesnaturschutzgesetz § 45
  122. Habitats Direktive Artikel 16 (Tabelle 1 Dokument Seite 39 PDF Seite 41).
  123. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz (PDF-Datei; 3,3 MB).
  124. Managementplan für den Wolf in Brandenburg 2013–2017, Kapitel 4.3, Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Land Brandenburg.
  125. Managementplan für den Umgang mit Wölfen in Rheinland-Pfalz:Demographisches MonitoringSeite 11
  126. Rechtfertigender Notstand.
  127. Notwehr
  128. Heiko Granzin: Eine rechtliche Betrachtung zu Wolfstötungen
  129. WWF: Leitfaden - Lernen mit dem Wolf zu lebenSeite 27
  130. Forstpraxis: Dr. Meyer Ravenstein.
  131. Meyer-Ravenstein, Katharina Krenn: Wolfsangriff: Wann darf ich einen Wolf abschießen?
  132. Deutscher Jagdverband: Hundearbeit im WolfsgebietLeitfaden für Jagdleiter und Hundeführer
  133. NABU: Der Wolf – eine Gefahr für den Hund?
  134. Jawina: Wolfsangriff auf Bracke: Chronik eines Hundetodes
  135. Wolf Song of Alaska: It's a Wolf-Eat-Wolf World in the Wilds of Alaska
  136. Jagen weltweit: Skandinavien: Trauer um Wolfsopfer
  137. Lars Johan Wilker: 400 hunder drept av ulv - jakthunder mest utsatt
  138. Frank Bürstenbinder: Hündin bei Wolfsangriff verletzt
  139. Nachrichten und Meinungen aus Halle: Polizisten in Sachsen-Anhalt dürfen Wölfe abschießen
  140. Bundesjagdgesetz § 22a Verhinderung von vermeidbaren Schmerzen oder Leiden des Wildes
  141. Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Bauen und Klimaschutz: Antwort auf die mündliche Anfrage: Wer darf einen verletzten Wolf von seinem Leid erlösen?
  142. Hans-Dieter Pfannenstiel: Der Wolf (Canis lupus L. 1758) - Stellungnahme zum Umgang mit dieser Tierart in der Kulturlandschaft Deutschlands Seite 26
  143. NDR.de: 20 Sender für Niedersachsens Wölfe
  144. MLR:Die Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg Seite 28
  145. Wolfsburger Allgemeine: Wolf trickst Wissenschaftler aus
  146. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, S. 115 (PDF-Datei; 3,3 MB)
  147. Birgit Mennerich-Bunge: Muss der Wolf Respekt lernen ?Erfahrungen aus Niedersachsen In: Tierschutz/Tierhaltung, Seite 4
  148. Zum Umgang mit wenig scheuen Wölfen, NABU.
  149. Tierschutzgesetz § 17 Satz 2b.
  150. Ethia: Bettina Jung
  151. Ethia: „Schäfchen to go“ für das Rosenthaler Rudel
  152. Kontaktbüro Wölfe in Sachsen: Wolfswelpen im Milkeler Rudel werden vergrämt
  153. Südtirol News: Rom plant Einsatz von Gummigeschossen
  154. Friederice Range, Zsófia Virányi: Wolves Are Better Imitators of Conspecifics than Dogs PLOS 2014
  155. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, Seite 83–84 (PDF-Datei; 3,3 MB).
  156. Luigi Boitani: Action Plan for the conservation of the wolves (Canis lupus) in Europe, Group of Experts on Conservation of Large Carnivores, Oslo 2000.
  157. BfN-Skript 201 Leitfaden Seite 85 und 114
  158. Luigi Boitani: Action Plan for the conservation of the wolves (Canis lupus) in Europe Seite 36
  159. Luigi Boitani: Action Plan for the conservation of the wolves (Canis lupus) in Europe Seite 34
  160. Dorit Feddersen-Petersen: Hundepsychologie Sozialverhalten und Wesen, Emotionen und Individualität. Franckh Kosmos Verlag (2013), ISBN-13: 978-3440137857
  161. Wolf Science Center: Welpenaufzucht
  162. Bettina Mutschler, Rainer Wohlfarth: Du bist mir wichtig – Bindung in den Mensch-Hund-Beziehung. Kosmos Verlag 2014
  163. Süddeutsche Zeitung: „Ein Gehege-Wolf gehört nicht in die Natur“
  164. Ilka Reinhardt, Gesa Kluth: Leben mit Wölfen – Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, BfN-Skripten 201, 2007, Bundesamt für Naturschutz, Seite 120 (PDF-Datei; 3,3 MB)
  165. Justus Randt: Vor 40 fast Jahren Wolf beißt siebenjährigen Junge zu Tode Weser-Kurier 2017
  166. RP online: Wölfin wurde erschossen um weitere Flucht zu verhindern
  167. Sandra Kaiser: Zoo trauert um erschossenen Orang Utan
  168. Deutschlandfunk: Wölfe in Brandenburg – Furcht vor Wolfshybriden wohl unbegründet
  169. SVZ: Streit um Gentest an Wildtieren: Hund oder Wolf oder Hybrid?
  170. Alfons Deter: Sind verhaltensauffällige Wölfe in Wahrheit Mischlinge?
  171. Thüringer Allgemeine: Wolfshundzüchter: Mischlinge sind nicht gefährlich
  172. Kerstin Viering: Wölfin, ledig, sucht … Spektrum.de März 2017
  173. Kontaktbüro Wölfe in Sachsen: Besondere Vorkommnisse
  174. Alfons Deter: Sind verhaltensauffällige Wölfe in Wahrheit Mischlinge?
  175. Heiko Randermann: War Kurti ein Wolf, ein Hund – oder beides?
  176. Vadim E. Sidorovich, Larisa L. Tikhomirova, Bogumiåa Jedrzejewska: Wolf Canis lupusnumbers, diet and damage to livestock in relationto hunting and ungulate abundance in northeastern Belarus during 1990-2000 Seite 108
  177. Mittelmark: Wolf reißt Kälbchen im Stall, Märkische Allgemeine, 4. Mai 2016.
  178. Katharina Lütke Holz: Brandenburg: Wolf reißt Kalb im Stall 2018
  179. Südtirol News: Fassatal: Qualvoller Tod eines Jungpferds
  180. Ausbreitung bis in die Stadt – Welche Gefahr geht wirklich von Wölfen in Deutschland aus?
  181. Wolf knurrt Kinder an: Bundespolitik diskutiert jetzt über Lösungen
  182. SZ-Online: Wolf hat zwei Hunde angefallen
  183. LR-Online: Kranker Wolf tappt in Krauschwitz in die „Fotofalle“
  184. Ines Bräutigam: Belagerungszustand in Brockhimbergen: Und abends sind die Wölfe wieder da
  185. Cellesche Zeitung: Bürgerinitiative für "wolfsfreie Dörfer" im Landkreis Celle gegründet
  186. Bürgerinitiative wolfsfreie Dörfer
  187. Bürgerinitiative für wolfsfreie Dörfer, Winsen
  188. Neue Bürgerinitiative "Wolfsfreies Eiderstedt" gegründet
  189. Bürgerinitiative für wolfsfreie Dörfer, Westerhorn
  190. Gabriele Schulte: Anwohner wollen Wölfe aus Dörfern vertreiben
  191. Agnieszka Pospiszyl: Wilki pod Strzelcami Opolskimi? "Szukają dla siebie terenów"
  192. Making a new dog? Bioscience.
  193. Wolf vor einer zweiten Domestikation?, Natur.
  194. Alexander Walter: Graue Räuber – Ärger über die „Leidlinie“ Wolf, Volksstimme, 19. Juli 2017.
  195. Rudi-Michael Wienecke: Der Wolf ist nicht willkommen, Volksstimme, 5. Mai 2017.
  196. Alfons Deter: Brandenburg: Bauernverband hält Wolfsverordnung für praxisfern
  197. TU Dresden: Wildökologe Prof. Sven Herzog
  198. Sven Herzog: Von Wölfen und Menschen: Für einen undogmatischen Umgang mit einem Heimkehrer Beiträge zur Jagd- und Wildforschung, Band 41, 2016, Seite 233
  199. Hans-Dieter Pfannenstiel: Der Wolf (Canis lupus L. 1758) Stellungnahme zum Umgang mit dieser Tierart in der Kulturlandschaft Deutschlands Seite 66 und 71 f.
  200. Sven Herzog: Von Wölfen und Menschen: Für einen undogmatischen Umgang mit einem Heimkehrer Beiträge zur Jagd- und Wildforschung, Band 41, 2016, Seite 234
  201. Bundesamt für Naturschutz: Artenschutzbestimmungen der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie
  202. NABU Wolfskonferenz 2015. jagdverband.de, 1. Oktober 2015, „Es gibt ständig die Diskussion, ob der Wolf in Anhang IV oder V der FFH-Richtlinie gelistet werden soll. Gründungsländer der EU haben ihn in IV eingeordnet. Das war auch einfach, denn diese Länder waren nahezu wolfsfrei. Länder, die später zur EU kamen, haben eine Eingliederung in Anhang V ausgehandelt, eben weil dort bereits Wölfe vorhanden waren. In Anhang V sind Tiere geschützt, aber unter bestimmten Voraussetzungen kann eine legale Bejagung durchgeführt werden.“ (Ilka Reinhardt).
  203. Sandra Tjong: Streit um Raubtier - Wir züchten uns Problemwölfe heran
  204. The Telegraph – Science: Wolf attacks lead to state of emergency in Russia's Siberia region
  205. Schwarzwälder Bote: Wolfsplage in Sibirien
  206. NDR.de: Auffälliges Rudel in Munster
  207. Wolfsparadies Truppenübungsplatz, NABU.
  208. Ministerium bestätigt Fotos
  209. Auffälliges Rudel in Munster
  210. Celle heute:Wolf soll Hund verletzt haben
  211. Michael Berger: Nach Hundeangriff: Wolf "Kurti" wird eingesperrt
  212. Sabine Ohlenbusch, Bernhard Donke: Wolf kommt in die Siedlung
  213. Alles Lausitz Rietschener Problemwolf darf geschossen werden
  214. Sandra Dassler: Der Problemwolf. Postsdamer neueste Nachrichten 1. 2017
  215. Problemwolf im Landkreis Görlitz, Forstpraxis.
  216. Der Kuchen und der Wolf, NABU.
  217. Fall Pumpak – oder wie kreiren wir einen Problemwolf.
  218. Süddeutsch Zeitung: Wolf auf Kita-Gelände in Brandenburg gesichtet
  219. Problemwolf testet seine Opfer, Agrar heute.
  220. Brandenburg: Wölfe streifen durch Rathenow, Jawina.
  221. Wolfsmonitor Dezember 2016: Rathenower Waschanlagenwolf
  222. Fähe von Goldenstedt, Focus.
  223. Wildtiermanagement Niedersachsen
  224. Ulrich Wotschikowsky: Fakten zur Goldenstedter Wölfin
  225. Ulrich Wotschikowski: Nachwuchs in Goldenstedt, 23. Juni 2017
  226. Wolfsreproduktionen: Goldstedter Problemwölfin hat Nachwuchs, Agrar heute
  227. Märkische Allgemeine: Ist das Rosenthaler Rudel zu stoppen?
  228. Kontaktbüro Wölfe in Sachsen: Herdenschutz im Bereich des Rosenthaler Wolfsrudels Auffälliger Wolf im Landkreis Görlitz geschossen
  229. Outfox World: Herdenschutz wird teurer
  230. Nord24 Cuxland: Wolf reißt tragendes Rind in Armstorf
  231. Nord24 Cuxland:Wolf reißt Rund bei Meckelstedt
  232. Christian Doescher: Forscher überlastet - Bericht über Cuxland-Wölfe verzögert sich weiter
  233. Antwort auf die Mündliche Anfrage: Entnahme der Wolfsrudel in Barnstorf-Goldenstedt und Cuxhaven Auf: umwelt.niedersachsen.de vom 14. Dezember 2017, abgerufen am 15. März 2018
  234. Klaus Wieschemeyer: EU-Kritik am Schutzstatus für Wölfe
  235. Schafzuchtverbände Niedersachsen: Cuxhavener Rudel – Deichschäferei
  236. Osnabrücker Zeitung: Wölfe töteten in Deutschland mehr als 3500 Nutztiere
  237. Gunars Reichenbachs: Wolfsberater empfiehlt Abschuss von fünf Jungtieren
  238. HNA: Herdenschutz nun landesweit gefördert: Ganze Regionen wolfsfrei?
  239. Celler Presse: Herdenschutzzäune sind keine Lösung
  240. Nordwest Zeitung: Wolf dringt in Stall ein und tötet Schafe
  241. Audrey-Lynn Struck, Christopher Menge: Kinder in Bannetze angeknurrt: Wird Wolf besendert?
  242. Focus: Auffälliger Wolf im Landkreis Görlitz geschossen
  243. NABU: Erkrankter Wolf tötet zwei Hunde in Sachsen
  244. MDR Sachsen: Kranker Wolf im Landkreis Görlitz ist tot
  245. Gutachten nach Wolfsabschuss eingetroffen
  246. Mitteldeutsche Zeitung: Landkreis Görlitz - Toter Wolf in Stall gefunden
  247. MDR Sachsen: Toter Wolf in Pferdestall entdeckt
  248. MK Kreiszeitung: Hülsenerin und ihr neunjähriger Enkel begegnen Wolf
  249. Kristina Koormann: [2] Märkische Allgemeine August 2018
  250. Kontaktbüro Wölfe in Sachsen: Wolfswelpen im Milkeler Rudel werden vergrämt
  251. Outfox World: Mit Geschrei und Steinen: Scheulose Wölfe werden vergrämt
  252. Herde der Naturschutzstation dezimiert - 40 tote Schafe nach Wolfsangriff bei Niesky
  253. Rainer Striewski: Wolfsgebiet in NRW: Wolf ist sesshaft geworden
  254. Problemwölfin Gloria - Abschießen oder nicht?
  255. Fritz Schubert: Wölfin reißt Schafe trotz Herdenhund-Schutz
  256. Kai Süselbeck: Der Wolf streift durch Grafenwälder Gärten - Bürger beunruhigt
  257. Anja Hasenjürgen: Es war der Wolf: Zwölf Nachweise in Dinslaken und Hünxe
  258. Hannah Reuter: Wolf beißt Mann in Niedersachsen
  259. Polizeiinspektion Rothenburg: Gemeindearbeiter durch Wolf verletzt
  260. Focus online: Mensch nicht im Wolf-Beuteschema: Warum es dennoch zu Angriffen kommt
  261. Kölnische Rundschau: Möglicher Wolfsangriff Ermittlungen laufen auf Hochtouren – Sicherheit hat Vorrang
  262. Redaktion Niedersächsischer Jäger: Wolfsangriff Niedersachsen: DNA-Probe unbrauchbar
  263. Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz: Ergebnis der DNA-Untersuchung liegt vor: Kein Nachweis für einen Wolf
  264. Umweltministerium kann Wolfsangriff nicht ausschließen
  265. ForGen – Forensische Genetik und Rechtsmedizin in Hamburg: ForGen (beinahe) sprachlos: Wildtierforscher und Forensiker?
  266. NDR: Wolf auf Autobahn 23 bei Tornesch überfahren
  267. NDR Schleswig-Holstein: Wolfsnachweise in Schleswig-Holstein, Stand Februar 2019
  268. Daniel Kummetz, Jörn Schaar, Nikolai Hotsch, Jörg Jacobsen: Interaktive Karte: Wölfe in Schleswig-Holstein
  269. Daniel Kummetz, Jörn Schaar, Jörg Jacobsen: Der Wolf GW1101m: Neu und auffällig
  270. TAZ: Problemwölfe in Schleswig-Holstein - Nabu gibt grünes Licht für Abschuss
  271. NDR: Antrag gestellt: Wolf in SH vorm Abschuss
  272. Focus online: Umweltministerium Schleswig-Holstein genehmigt Wolfsabschuss
  273. André Klohn: Problemwolf darf abgeschossen werden
  274. Abschuss von Wolf „GW924m“ Stellungnahme des NABU
  275. MK Kreiszeitung: Umweltministerium gibt Wolf von Rodewald zum Abschuss frei
  276. NDR: Wolf aus "Rodewalder Rudel" soll erschossen werden
  277. Neustädter Zeitung: Wieder ein Tier gerissen: Für Fohlen Snót kam die Freigabe zum Abschuss zu spät
  278. NDR: Neustadt: Wolf reißt 200-Kilo-Fohlen auf Weide
  279. MK Kreiszeitung: Für 40 Risse verantwortlich: Ministerium verteidigt geplanten Wolfsabschuss
  280. NDR: Gericht: Rodewalder Wolf darf geschossen werden
  281. Bauernverband Mecklenburg Vorpommern: Schutz vor Problemwölfen offensichtlich nicht gegeben
  282. MK Blickpunkt: Abschuss des Rodewalder Wolfes gestoppt - Gericht soll Entscheidung prüfen
  283. Landvolk Niedersachsen Kreisverband Mittelweser: Landvolk fordert Abschuss des gesamten Rodewalder Rudels
  284. Wildtiermanagement Niedersachsen: Wolfsterritorien in Niedersachsen
  285. Umweltministerium veröffentlicht artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung zur Tötung des Wolfsrüden GW 717 m
  286. NABU: [3]
  287. [4]
  288. Umweltministerium Niedersachsen Genehmigung zur Tötung des Wolfsrüden GW717m wird erneuert
  289. Landvolk Niedersachsen: Weidehaltung nicht mehr möglich
  290. Dr. Georg Brosi und Hannes Jenny, Amt für Jagd und Fischerei Graubünden: Wölfe im Kanton Graubünden 2017 [5]
  291. Julia Eder: Wolf dringt in Schafstall ein, Agrar heute, 2. März 2017.
  292. Alfons Deter: Schweiz: Wolf dringt in Ställe ein, Top Agrar online, 23. April 2017.
  293. 1815.CH: Auf der Suche nach Wolf M75
  294. Solothurner Zeitung: Wallis lässt zwei Wölfe abschießen
  295. Süddeutsche Zeitung: Wölfe greifen Mutter mit Baby an
  296. Outfox World: Kurzer Prozess mit Problemwolf in Schweden
  297. Hela Stockholm: Varg nära treåring – skyddsjakt inledd
  298. Proplanta: Wölfe greifen Schwedin mit Baby und Hund an
  299. European Commission: Status, management and distribution of large carnivores – bear, lynx, wolf & wolverine – in Europe December 2012 Seite 50
  300. Sciences et Avenir: Un loup abattu dans les Alpes-de-Haute-Provence
  301. Kenton Karnegie, Wolfscenter.
  302. CBC News: Wolf attack in northern Saskatchewan 3rd in 12 years
  303. Calgary Herald: Aggressive wolf warning issued for Banff National Park
  304. Calgary Herald: Two wolves from the Bow Valley wolf pack at Tunnel Mountain campground in June 2016
  305. Calgary Herald:Female wolf killed in Banff National Park after aggressive behaviour
  306. Calgary Herald:'Things are looking bleak' for the Bow Valley wolf pack in Banff National Park
  307. CBC News:Another problem wolf sought at campgrounds around Banff
  308. JAMM International Journal of Archives in Military Medicine 2017
  309. Candice Berner, Wolfcenter.
  310. The Telegraph:Wolf attack jogger – hunt planned by plane and on foot for deadly pack
  311. L. Bradley, J. Gude, N. Lance et al.: Montana Gray Wolf Conservation and Management 2013 Annual Report Seite 20, PDF Seite 22: „There were fewer lethal control removals in 2013 (75) than in 2012 (108). Of the 75 wolves removed in 2013 for livestock depredations, 8 were killed by private citizens under kill permits or under the Montana state law known as the Defense of Property statute.“
  312. Paul Schullery: The Yellowstone Wolf Seite 277
  313. Nicholas K. Geranios: State to kill members of problem wolf pack in Eastern Wash.
  314. Suzanne A. Stone, Stewart W. Breck, Jesse Timberlake et al.: Adaptive use of nonlethal strategies for minimizing wolf–sheep conflict in Idaho Journal of Mammalogy, Februar 2017
  315. European Commission: Environment Conservation status of large carnivores
  316. European Commission: Status, management and distribution of large carnivores – bear, lynx, wolf & wolverine – in Europe December 2012 Seite 50
  317. Proplanta: Rumänien erlaubt wieder Abschüsse von Wölfen und Bären
  318. Onet Rzeszów: Podkarpacie: Wolf hat zwei Kinder gebissen
  319. Wolf attack in Bieszczady confirmed by scientists
  320. Three ravenous wolves in crosshairs following attacks
  321. Focus online: Ausgehungerte Wölfe in Russland
  322. Sott: Russia: Wolves Attack People in Karelian Town
  323. Schweizer Bauer: DK Wolfsabschuss erleichtert
  324. top agrar online: Wolfsabschuss in Dänemark erleichtert
  325. Haarez Israel News: Ten Attacks in Four Months: Brazen Wolves Preying on Children in Israel's South read more: https://www.haaretz.com/israel-news/1.813362
  326. Jawina: Wölfe attackieren Kinder
  327. The Guardian: Campers in Israel warned after series of wolf attacks
  328. Reuven Hefner, Eli Geffen: Group Size and Home Range of the Arabian Wolf (Canis Lupus) in Southern Israel. In: Journal of Mammalogy, 80. Jg., Nr. 2, Mai 1999.
  329. Stuart Winer: Wolves in Israel are raiding campsites to try to snatch children, experts warn The times of Israel, September 2017

Kategorie:Naturschutz Kategorie:Wolf in der Kultur Kategorie:Wildtier Kategorie:Umweltpolitik Kategorie:Artenschutz Kategorie:Renaturierungsökologie