Politisches Weltforum

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Das Politische Weltforum "Gegenwärtiger Staat: Demokratiestandards und Effizienzkriterien" ist eine ständige internationale intellektuelle Plattform für die Besprechung und praktische Festlegung der Entwicklungsrichtungen des gegenwärtigen Staates und seiner Rolle bei der Sicherung und Stabilität der gegenwärtigen Welt.

Das Politische Weltforum
Englische Bezeichnung Global Policy Forum
Französische Bezeichnung Forum Politique Mondial
Vorsitz Institut der gesellschaftlichen Projektierung http://www.inop.ru/

Institut der gegenwärtigen Entwicklung http://www.riocenter.ru/ru

Staatliche P.G.Demidow-Universität in Jaroslawl

Gründungszeitpunkt 2009 - Internationale Konferenz "Gegenwärtiger Staat und globale Sicherheit"
Sitz Jaroslawl, Russland
http://www.gpf-yaroslavl.ru/

Inhaltsverzeichnis

Internationale Konferenz[Bearbeiten]

Im Rahmen des Politischen Weltforums "Gegenwärtiger Staat: Demokratiestandards und Effizienzkriterien"-2010 wird die 2009 im Rahmen der Internationalen Konferenz "Gegenwärtiger Staat und globale Sicherheit" begonnene Diskussion fortgesetzt: Wie soll der gegenwärtige Staat sein? Wie soll er sich entwickeln und handeln, um einerseits demokratische Freiheiten und den Wohlstand der eigenen Bürger und andererseits eine gerechte und stabile Welt sichern zu können?

An der Arbeit der Internationalen Konferenz nahmen 2009 der Präsident der Russischen Föderation Dmitri Anatoljewitsch Medwedew, der Ministerpräsident Frankreichs F. Fillon und der Ministerpräsident Spaniens José Luis Rodríguez Zapatero, mehr als 500 prominente politische und gesellschaftliche Persönlichkeiten, Experten, Vertreter der Geschäftswelt, der Wissenschaft und Bildung aus 20 Staaten der Welt teil.

Das Forum wird in Übereinstimmung mit der Verordnung des Präsidenten der Russischen Föderation Nr. 86-рп vom 14. Februar 2010 "Über die Durchführung des Politischen Weltforums" veranstaltet. Als Ort der Durchführung des Politischen Weltforums wurde die altrussische Stadt Jaroslawl, die 2010 ihre Tausend-Jahr-Feier begeht, ausgewählt. Das Datum der Durchführung des Politischen Weltforums ist: 9./10. September 2010.

Die Organisatoren des Politischen Weltforums "Gegenwärtiger Staat: Demokratiestandards und Effizienzkriterien" sind das Institut der gesellschaftlichen Projektierung, das Institut der gegenwärtigen Entwicklung und die Staatliche Demidow-Universität in Jaroslawl.

Die Arbeitssprachen des Politischen Weltforums sind Russisch, Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Chinesisch, Südkoreanisch und Japanisch.

Veranstalter[Bearbeiten]

  1. Institut der gesellschaftlichen Projektierung
  2. Institut der gegenwärtigen Entwicklung
  3. Staatliche P.G.Demidow-Universität in Jaroslawl (JarGU)

Programm des Politischen Weltforums[Bearbeiten]

Die Hauptaufgabe der Teilnehmer besteht darin, den Grad der Effizienz der gegenwärtigen demokratischen Staaten analytisch zu bewerten und Kriterien der Bewertung solcher Effizienz festzulegen, Standards der gegenwärtigen Demokratien und die Rolle des gegenwärtigen Staates bei der Bildung der Mechanismen des Reagierens auf neue Herausforderungen an die Weltgemeinschaft im Rahmen der regionalen und globalen Sicherheitssysteme zu bestimmen.

Das Politische Weltforum – 2010 sieht die Arbeit von vier Sektionen vor:

I. "Der Staat als Werkzeug technologischer Modernisierung";

II. "Demokratiestandards und Vielfalt der demokratischen Erfahrung";

III. "Neue Herausforderungen und Konzeption des internationalen Rechts";

IV. "Regionale Systeme globaler Sicherheit".

Im Rahmen des Politischen Weltforums ist auch eine sektionenübergreifende Sitzung zum Thema des Vertrags über europäische Sicherheit geplant.

I. Schwerpunkte der Sektion "Der Staat als Werkzeug technologischer Modernisierung": Aktuelle Probleme der Modernisierung der Nationalwirtschaft, Fragen der Entwicklung der modernen hochtechnologischen Infrastruktur, der qualitativen Erneuerung de gesamten Produktionsumfelds.

Die Notwendigkeit der technologischen Modernisierung ist derzeit einer der Schwerpunkte des gegenwärtigen Staates. Der gegenwärtige Staat ist das führende Werkzeug der technologischen Modernisierung, unabhängig von den vorher eingesetzten Entwicklungsmodellen. Internationaler Erfahrungsaustausch wird zu einem unentbehrlichen Element für die Festlegung der meist effizienten Methoden und Werkzeuge der Entwicklung, darunter für Russland im Rahmen der Prioritätsrichtungen der Modernisierung, die vom Präsidenten der Russischen Föderation.

D.A. Medwedew vorgegeben wurden: Energieeffizienz und Entwicklung der neuen Brennstoffarten; Entwicklung der Kernenergetik; Informations- und Weltraumfahrtstechnologien; Gesundheitswesen und Medikamentenherstellung.

Der Moderator der Sektion ist Walerij Fadejew, der Generaldirektor des Instituts der gesellschaftlichen Projektierung, Vorsitzender der Arbeitsgruppe der Öffentlichen Kammer der Russischen Föderation für die Wirtschaftsentwicklung und Förderung des Unternehmertums.

II. Der Schwerpunkt der Sektion "Demokratiestandards und Vielfalt der demokratischen Erfahrung": Analyse der Effizienz der diversen praktischen Erfahrungen des Aufbaus der demokratischen Staaten. Die Hauptthese der Sektion ist das bedingungslose Recht jedes Staates auf eigenen Weg der demokratischen Entwicklung: wenn das im Staat angenommene Modell der Demokratie den Interessen der Bürger entspricht, stellt der Staat kein Risiko, weder für seine Nachbarn, noch für übrige Welt dar.

Der Moderator der Sektion ist Gleb Pawlowskij, der Präsident des Russischen Instituts, Chefredakteur des Verlags "Europa".

III. Die Sektion "Neue Herausforderungen und Konzeption des internationales Rechtes" ist eine Diskussionsplattform, die für unterschiedliche Auffassungen und Vorstellungen über die Wege der Vervollkommnung der bestehenden Grundlagen des internationalen Rechts, Mechanismen und praktische Erfahrungen der Regelung des Zusammenwirkens zwischen unterschiedlichen Subjekten der internationalen Beziehungen offen ist. Endziele der Sektion sind konzeptionelle Positionen für die Stärkung der regulativen Grundlagen der internationalen Beziehungen, Verbesserung der internationalen Rechtsordnung zum Zweck der Bildung einer sicheren Welt und einer stabilen Entwicklung der Staaten.

Der Moderator der Sektion "Neue Herausforderungen und Konzeption des internationalen Rechtes" ist Iosif Diskin, der Co-Präsident des Rates für die Nationalstrategie, Mitglied der Öffentlichen Kammer der Russischen Föderation.

IV. Das Hauptproblem für die Besprechung in der Sektion "Regionale Systeme globaler Sicherheit" ist die Rolle und Stellung der gegenwärtigen Staaten bei der Gewährung der globalen und regionalen Sicherheit, was eine der aktuellsten Fragen der Agenda der Weltgemeinschaft darstellt. Der Schwerpunkt der Sektion ist die Suche eines modernisierten Modells der zwischenstaatlichen Partnerschaft, die auf die Beseitigung gemeinsamer Bedrohungen der regionalen und globalen Sicherheit, die Erarbeitung von Antworten auf die sensiblen Bedrohungen der Weltgemeinschaft sowie die Entwicklung von Modellen des interzivilisatorischen und internationalen Dialogs ausgerichtet ist.

Die Hauptaufgabe der Teilnehmer ist die Analyse der vorher entwickelten Strukturen und Mechanismen zur Gewährung der regionalen und globalen Sicherheit sowie die Festlegung der Kenndaten neuer Architektur, die unter Berücksichtigung der Bedingungen und Anforderungen des XXI. Jahrhunderts die Sicherheit der gegenwärtigen Welt gewährleistet.

Der Moderator der Sektion "Regionale Systeme globaler Sicherheit" ist Igor Jurgens, Vorstandsvorsitzender des Instituts der gegenwärtigen Entwicklung, Mitglied der Öffentlichen Kammer der Russischen Föderation.

Internationale Konferenz 2009[Bearbeiten]

An der Arbeit der Internationalen Konferenz nahmen der Präsident der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew, der Ministerpräsident Spaniens José Luis.Rodriguez Zapatero und der Ministerpräsident Frankreichs François Fillon teil.

Die Teilnehmer der Internationalen Konferenz besprachen neue Standards des Staatsaufbaus und der Demokratie, darunter auch solche Fragen: Wie soll sich der gegenwärtige Staat entwickeln, wie soll er handeln, um einerseits seinen Bürgern ihre Freiheiten und ihren Wohlstand zu sichern und andererseits zur globalen Sicherheit beitragen zu können?

In Jaroslawl trafen sich mehr als 550 Vertreter aus 18 Ländern: Russland, Österreich, Großbritannien, Ungarn, Deutschland, Dänemark, Iran, Spanien, Italien, Kanada, China, Polen, Slowakei, USA, Türkei, Frankreich, Sri-Lanka, Japan.

Im Rahmen der Internationalen Konferenz vom 14. September 2009 arbeiteten vier Diskussionsplattformen/Sektionen:

SЕKTION 1: "Soziale Verantwortung des gegenwärtigen Staates als Faktor der globalen Stabilität".

SЕKTION 2: "Gegenwärtiger Staat: Vielfalt an demokratischen Erfahrungen"

SЕKTION 3: "Zwischenstaatliche Zusammenarbeit und Effizienz der globalen Institutionen".

SЕKTION 4:' "Gegenwärtiger Staat gegen Terrorismus, Separatismus und Xenophobien".

Die Arbeit der Internationalen Konferenz wurde von mehr als 400 Journalisten von 156 führenden Fernsehekanälen und Rundfunksendern, Druck- und Internetmedien unterschiedlicher Länder der Welt übertragen und veröffentlicht.

Die Website der Internationalen Konferenz "Gegenwärtiger Staat und globale Sicherheit" am 14. September 2009 in Jaroslawl: www.yaroslavl-2009.ru

Politisches Weltforum, Plattform: Russland, Jaroslawl[Bearbeiten]

Jaroslawl ist eine altrussische Stadt, gegründet von dem Fürsten Jaroslaw dem Weisen (Sohn des Fürsten Wladimir, "Russlandstäufers"). Die tausendjährige Geschichte Jaroslawls geht zurück auf das Jahr 1010, als beim Zusammenfluss von Wolga und Kotorosl eine kleine Holzfestung zur Verteitigung des Wasserweges nach Rostow, einer der größten Städte jener Zeit errichtet wurde. Jaroslawl wurde zur ersten christlichen Stadt an der Wolga und entwickelte sich rasch zu einem großen politischen, administrativen, kulturellen, handelsgewerblichen und später auch industriellen Zentrum.

Jaroslawl spielte eine besondere Rolle in der Geschichte Russlands: Es war ein Mitstreiter Moskaus bei der Vereinigung der russischen Länder um die Hauptstadt herum, es war einer der Ecksteine der Staatlichkeit, der Bildung des nationalen Bewusstseins und der Zivilgesellschaft. 1380 nahm die Jaroslawler "Drushina" (Mannschaft) an der historischen Schlacht auf dem Kulikowo Pole teil. Während des Kampfes gegen die polnisch-schwedische Intervention 1612 war die Stadt provisorische Hauзtstadt Russlands (damals Rus genannt), hier wurde ein allrussisches Regierungsgremium "Sowjet wseja semli" ("Rat der ganzen Erde") gegründet. Das Volksheer unter Führung von Minin und Posharskij aus Nishnij Nowgorod setzte sich nach Moskau in Marsch zum Kampf gegen polnische Eroberer von den Mauern des Christi-Verklärungsklosters her.

Die historische Mission Jaroslawls ist in seinem Wappen verewigt, das einen silbernen Schild mit einem auf den Hinterpfoten stehenden Bären als Symbol der Einsicht und Stärke darstellt. Der Bär hält eine goldene Bartaxt in seinen Pfoten, der Schild ist mit der Monomach-Mütze gekrönt. Die Abbildung der Monomach-Mütze auf den Wappen war ein Kennzeichen historischer Städte, in denen sich die regierenden Großfürsten aufhielten.

Jaroslawl ist eine Stadt mit reichem Kulturerbe. Im XVII. Jahrhundert wurden in Jaroslawl hervorragende Denkmäler der Geschichte, Architektur und Malerei geschaffen: Nikola-Nadein-Kirche, Christi-Geburtskirche, Prophet-Elija-Kirche, Kirche Johannes des Vorläufers, St. John Chrysostom-Kirche und andere, die den Architektur- und Malereistil von Jaroslawl vertraten. Im XVIII. Jahrhundert wurde in Jaroslawl das erste öffentliche Nationaltheater Russlands eröffnet, wo berühmte Schauspieler P.А. Strepetowa, М.S. Schtschepkin, I.M. Moskwin, М.N. Jermolowa, К.S. Stanislawskij, W.I. Katschalow spielten. Etwas später erschien dort die erste russische "provinzielle" Zeitschrift. Ebenfalls in Jaroslawl wurde die Handschrift des bekanntesten Werkes der russischen mittelalterlichen Literatur - "Slowo o polku Igorewe" ("Igorlied") – aufgefunden, hier wurden auch drei aus zwanzig ältesten Ikonen aufbewahrt.

Die Schicksale mehrerer berühmter Persönlichkeiten sind mit Jaroslawl verbunden. Hier wurde der berühmte Operntenor Leonid Sobinow geboren und der große russische Schriftsteller Nikolaj Nekrasow verbrachte hier seine Kindheit und Jugend. In Jaroslawl werden bleibende Andenken an den Gründer der pädagogischen Wissenschaft, Konstantin Uschinskij, und den Maler Alexej Sawrasow bewahrt. Im XX. Jahrhundert schenkte Jaroslawl der Welt die erste weibliche Astronautin Walentina Tereschkowa. Der Zeichenfilmer Alexandr Petrow, der 2000 zum Oscar-Preisträger für seinen Animationsfilm "Der alte Mann und das Meer" wurde, absolvierte die Jaroslawler Kunstschule.

Das heutiges Jaroslawl ist ein großes industrielles und kulturelles Zentrum an der Wolga mit mehr als 630 Tausend Einwohnern. Die Betriebe der Stadt liefern Auto- und Traktormotoren, Erdölprodukte, Elektromotoren, technische Asbesterzeugnisse, technische Gewebe und Anstrichmittel. In Jaroslawl sind 18 Wissenschafts- und Forschungszentren sowie Projektierungsinstitute tätig. Ihre Verdienste sind der erste einheimische LKW, der erste einheimische elektrische Omnibus, der erste synthetischer Kautschuk der Welt, der erste einheimische Ölmotor, die zu unterschiedlichen Zeiten in Jaroslawl hergestellt wurden.

In der Stadt sind die Staatliche Demidow-Universität, die Technische Universität, die Pädagogische Uschinskij-Universität, die Medizinische Akademie, die Fla-Raketen-Militärhochschule, die Militärschule für Finanzen, 86 allgemeinbildende Schulen und 24 Sportschulen ansässig.

Jaroslawl gehört zu den acht Städten, die den "Goldenen Ring Russlands" bilden. Dies ist eine touristische Route durch volkstümliche Gewerbezentren, die einzigartige Schöpfungen aus dem Mittelalter aufbewahren. Das historische Zentrum Jaroslawls ist als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen worden. Es gibt hier 140 Denkmäler der Architektur.

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