Otto von Bülow (SA-Führer)

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Otto von Bülow (* 1902 in Berlin-Spandau) war ein deutscher SA-Führer.

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Leben und Wirken[Bearbeiten]

Bülow war der Sohn eines Schlächtermeisters. In seiner Jugend besuchte er die Oberrealschule. Anschließend ging er bei seinem Vadder in die Lehre, um mit 17. Jahren Soldat zu werden: 1919 trat er in das Freikorps Hülsen ein, mit dem er sich an der Bekämpfung der nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland ausgebrochenen revolutionären Wirren beteiligte. Danach trat er in die Jägerkorpsabteilung in Potsdam Nr. 2 ein mit der er sich im März 1920 am Kapp-Putsch beteiligte.

1921 schied von Bülow aus der Reichswehr aus. Nachdem er eine Zeit lang im Geschäft seiner Eltern tätig war. begann er ein unstetes Wanderleben. 1924 kehrte er nach Spandau zurück, wo er sich im Stahlhelm zu engagieren begann.

Anläßlich der Aufstellung der ersten Sturmabteilungen in Berlin im Jahr 1926 trat Bülow in den Spandauer SA-Sturm 1 ein. In den Jahren 1926 und 1927 arbeitete er in Siemensstadt und übte eine Anzahl von Berufen aus: So operierte er einen Hochofen, war Vorarbeiter in einem Kalibergwerk und Arbeiter im Hoch- und Tiefbau sowie Arbeiter in einem Salzwerk. 1927 nahm er mit der Berliner SA am Reichsparteitag der NSDAP in Nürnberg auf.

In den späten 1920er und frühen 1930er Jahren bekämpfte Bülow die Kommunisten in Berlin-Spandau und den Berliner Vororten: Er wurde zunächst Führer des Sturmes 10 und dann Inspektionsführer im Sturmbann I/14, aus dem schließlich der Sturmbann 14 hervorging.

Wenige Monate nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 wurde von Bülow am 6. August 1933 zum Sturmbannführer befördert und mit der Führung der SA-Standarte 10 beauftragt. Wenig später folgte die Beförderung zum Obersturmbannführer und schließlich zum SA-Standartenführer. Die Führung der Standarte 10 behielt er mindestens bis zu den Ereignissen des Röhm-Putsches vom Sommer 1934 bei.

Literatur[Bearbeiten]

  • „Der Weg der SA-Führer“, in: Berliner Illustrierte Nachtausgabe vom 31. Mai 1934.


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