Otto Binge

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Otto Binge (* 19. Mai 1895 in Cottbus; † 13. Juni 1981 in Braunschweig) war Kommandeur der 17. SS-Panzergrenadier-Division „Götz von Berlichingen“.

Leben[Bearbeiten]

Im März 1914 legte Binge das Abitur ab. Am 5. August 1914 meldete er sich als Kriegsfreiwilliger. Vor dem Waffenstillstand war er Batterieführer bei der schweren Artillerie im Westen. Von 1918-22 Regimentsadjutant im Grenzschutz-Ost im Baltikum und Schlesien. Seit März 1922 war er Offizier der Preußischen Schutzpolizei (11 Dienstorte), zuletzt in Berlin und Dresden. 1939 wurde er Kommandeur der Polizeischule in Cottbus. Mit dem Polizeibataillon 22 im Kriegseinsatz gegen Polen. Später Kommandeur der 17.SS-Panzergrenadierdivision Götz von Berlichingen (17.-20.6.1944 und 7.8.-Ende September 1944). Verwundung. Internierung. Arbeitete danach als Holzfäller. Am 25.8.1950 heiratete er Marianne Binge (+1.4.1983)und zog nach Braunschweig. Hier trat er als Polizei-Oberst a.D. in Erscheinung, engagierte sich vor allem im kirchlichen Bereich, war Mitglied eines Kirchenvorstandes und ab 1972 dessen Ehrenvorsitzender. Seine Tätigkeit in der SS-Panzergrenadierdivision blieb verborgen, bzw.wurde von ihm verschleiert.

Am 13.6.1981 starb Otto Binge in Braunschweig. Seine Urne ist auf dem dortigen ev. Hauptfriedhof beigesetzt worden. Den größten Teil seines Vermögens vermachte er kirchlichen und diakonischen Einrichtungen.


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