Nik Gugger

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Niklaus Samuel Gugger ist ein erfolgreicher Unternehmer und einer der wichtigsten und beliebtesten Schweizer Politiker. Als Sozialunternehmer führt er die Fabrikkirche Winterthur und sitzt seit 2002 für die Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP) im Gemeinderat. Nik Gugger ist zudem einer der Spitzenkandidaten der EVP Zürich für einen Sitz im Nationalrat. Er macht sich für ein Unternehmertum stark, das weit über die Gewinnmaximierung hinausgeht und seine soziale Verantwortung in der Gesellschaft wahrnimmt. Nik war federführend in der Erarbeitung der aktuellsten EVP-Volksinitiative zu einer gerechten Erbschaftssteuer.

Familie[Bearbeiten]

Nik kam am 1. Mai 1970 in Udupi, Indien, zur Welt und wuchs die ersten Jahre im Gundert Bungalow, Tellycherry, mit seinen zwei Schwestern auf. Seine Eltern arbeiteten dort in einem Entwicklungspojekt des HEKS.

Mit 4 Jahren zog die Familie zurück in die Schweiz wo Nik’s Vater eine Stelle als Werkstattchef und stellvertretender Leiter im Schweizerischen Taubstummenheim in Uetendorf annahm. Dies ermöglichte Nik den frühen Kontakt zu (mehrfach-) behinderten Menschen. 7 Jahre später übernahmen seine Eltern die Leitung des neuen Altersheims im Dorf. Nik wuchs so mit betagten Leuten auf, ass als Familie mit ihnen und feierte alle grossen Feste, wie Ostern, 1. August, Weihnachten und Silvester mit den Bewohnern.

Seit 1994 ist Nik verheiratet mit Beatrice, die als Kinderkrankenschwester im Kantonsspital Winterthur arbeitete. Nik und Beatrice haben 3 Kinder.

Ausbildung und Unternehmertum[Bearbeiten]

Nach der Sekundarschule machte Nik eine 4-jährige Lehre als Mechaniker in der Firma Studer AG, Steffisburg. Anschliessend arbeitete er ein Jahr als Mechaniker bei der Wandfluh AG in Frutigen. Während dieser Zeit erkannte er, dass seine Fähigkeiten mehr im sozial unternehmerischen Bereich liegen. Erste Erfahrungen in dem Feld machte Nik als Leiter im CVJM Thun/Lerchenfeld und als verantwortlicher für den Schülerkreis der Kirchgemeinde Uetendorf. Nach der Lehre zog es Nik weiter in die soziale Arbeit. Er absolvierte ein sechsmonatiges Sozialpraktikum in Kolumbien wo er mit 0-6 jährigen Kindern aus den Slums arbeitete. Weiter Stationen waren Stellen in der Schweiz als Jugend- und Sozialarbeiter der reformierten Kirchgemeinden Lindau ZH und Winterthur-Wülflingen.

Seit 2003 führt Nik Gugger die Fabrikkirche Winterthur mit elf Mitarbeitenden. Zum Angebot gehören unter anderem ein selbst tragendes, öffentliches Bistro sowie ein Büro- und Empfangsservice im Volkarthaus an der Turnerstrasse 1. Das Hauptziel dieses selbsttragenden Unternehmens ist die Integration von Jugendlichen, Ausländern, ehemaligen Süchtigen und Langzeitarbeitslosen in die Arbeitswelt.

Nik Gugger ist zudem Mitgründer und Verwaltungsrat der Herzkraftwerk AG in Winterthur. Das Unternehmen bietet umfassende Beratung sowie zielorientierte Coachings für Entscheidungsträger/-innen aus Wirtschaft und Non-Profit-Organisationen. Des weitern gehört er zu den Gründern von jugendarbeit.ch.

In Tellycherry/Thalassery, Indien ist Nik für das Hilfswerk der Gundert Stiftung zuständig, das sich für eine moderne Ausbildung für Kinder aller Kasten einsetzt. Für Elvia war Nik in verschiedenen Teilen der Welt im Einsatz um Reisende sicher nach Hause zu bringen, unter anderem 2004 beim Tsunami in Thailand. Parallel dazu absolvierte Nik diverse Studien und Weiterbildungen wie ein Abschluss an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Social Work/Social Managment, Managment and Innovation an der ZAK Basel und Political Communication an der ZHAW.

Politische Arbeit[Bearbeiten]

Nik ist Mitglied der Evangelischen Volkspartei der Schweiz (EVP). Mitglied im Grossen Gemeinderat der Stadt Winterthur ist Nik Gugger seit 2002. Seit Mai 2008 leitet Nik Gugger die EVP-Fraktion. 2010 erreichte Nik Gugger das absolute Mehr bei der Stadtratswahl in Winterthur, scheiterte aber knapp in das 7-köpfige Gremium aufgenommen zu werden.

Nik setzt sich als Sozialunternehmer auch in der Politik für eine wirtschaftsfreundliche, aber auch soziale Politik ein. Er wehrt sich gegen ein wirtschaften, welches sich lediglich am finanziellen Profit des Unternehmens ausrichtet. Diese Haltung und die reichhaltige praktische Erfahrung fliesst merklich in sein politisches Engagement ein. Er ist einer der Protagonisten der EVP-Volksinitiative für eine nationale Erbschaftssteuer.

Sein Hauptthema ist jedoch die nachhaltige Zukunftsgestaltung, welche der Sozial- und Ökonomiepolitik ebenso viel Bedeutung wie Umweltthemen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten beimisst. Nik Guggers Fokus auf eine solidarische Gesellschaft, welche alle Generationen gerecht wird entspringt nicht zuletzt seiner reichen Erfahrung bei der Integrationsarbeit in der Fabrikkirche, seiner Zeit als Jugendarbeiter und seiner frühen Kontakte mit Betagten und Behinderten Menschen.


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