Nicholas Wiedman

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Nicholas Wiedman (* 1975 in Boston, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Bratschist.

Biographie[Bearbeiten]

Wiedman erhielt ab 1982 Violin-Unterricht an der Longy School Cambridge von Janet Packer. 1993 bis 1998 studierte er an der Juilliard der Columbia University New York City. Viola-Unterricht erhielt er dort bei Karen Tuttle, Kammermusik-Unterricht bei Toby Appel. Mit dem Youth Philharmonic Orchestra des New England Conservatory unter Benjamin Zander tourte er 1993 durch Chile und spielte in New York City Kammermusik, so 1994 und 1995 in der Carnegie Hall mit dem New York String Orchestra unter Jamie Laredo und Yo-Yo Ma und Emanuel Ax als Solisten. Der Sony Career Award der Sony Corporation of America 1999 ermöglichte ihm, sich in Meisterklassen und bei Bratschisten zu vervollkommnen. Im Folgenden erschloss er sich das Solo-Viola-Repertoire, spielte mit Orchestern in USA, Spanien, Italien, Bulgarien und Deutschland.

2004 und 2005 musizierte Nicholas Wiedman mit dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi unter Riccardo Chailly und war Solo-Bratscher beim bulgarischen Vidin State Philharmonic Orchestra, das mit Werken von William Walton, Franz Anton Hoffmeister, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven auf Konzert-Tournee ging. In Berlin musizierte Nicholas Wiedman als Gast beim Ensemble Incendo und bestritt mit dem Ensemble Modern an der Staatsoper Berlin 2007 die Uraufführung „Phaedra” von Hans Werner Henze unter der musikalischen Leitung von Michael Boder. Es folgten Aufführungen in Brüssel, Wien, Frankfurt, Köln und London. Die Tournee des Ensembles Modern unter Pierre Boulez führte ihn durch Europa. Nach mehrmonatigen Konzertserien in Süd-Australien und im japanischen Kyoto kehrte Nicholas Wiedman nach Berlin zurück und war 2009 Solo-Bratschist bei Aufführungen von John-Henry Nijenhuis „Elektra” an der Berliner Volksbühne.

Weiterhin spielt er klassisches Kammermusikrepertoire mit dem Ensemble Stradivari Boston Berlin, mit den Berliner Solo-Bratschisten Wilfried Strehle und Felix Schwartz sowie als Gast bei Sinfonieorchestern.

Nicholas Wiedman spielt eine moderne Viola, gebaut 1995 von Alexander Tulchinksy in New York. Sein Bogen stammt aus der vogtländischen Werkstatt Klaus W. Uebel.

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