Neville Goddard

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Neville Goddard

Neville Goddard (* 19. Februar 1905 in Barbados; † 1. Oktober 1972 in Los Angeles) war ein Autor der Neugeist-Bewegung.

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Lebenslauf[Bearbeiten]

Neville Goddard war der vierte Sohn in einer Familie mit neun Söhnen und einer Tochter. Mit siebzehn Jahren ging er in die Vereinigten Staaten, um Schauspielunterricht zu nehmen. In den 1920er Jahren war er professioneller Tänzer und arbeitete auch in Warenhäusern. In den 1930er Jahren begann er Vorträge über metaphysische Themen (Neugeist-Bewegung) zu halten und gab 1932 die Arbeit im Theater auf, um sich vollkommen dem Studium der Mystik zu widmen. Er traf einen schwarzen Lehrer namens Abdullah bei dessen Vortrag und studierte mit ihm danach sieben Jahre lang Dinge wie hebräisch, die Kabbalah und das Christentum.

Nachdem er durch das ganze Land gereist war und Säle mit seinen Vorträgen gefüllt hatte, wurde er in Los Angeles sesshaft, wo er in den späten 1950er Jahren einige Gespräche im Fernsehen führte und viele Jahre regelmäßig Vorträge im bekannten Wilshire Ebell Theater in Los Angeles vor gefülltem Saal hielt. In den 1960ern und frühen 1970ern begrenzte er seine Vorträge auf Los Angeles, New York und San Francisco.

Lehre[Bearbeiten]

Seine Arbeit handelt von der menschlichen Vorstellungskraft und was diese bewirken kann. Er nimmt dafür die Bibel als Beispiel und erklärt anhand der Bibelgeschichten, was diese im übertragenen Sinne bedeuten. Er sagte immer, dass die Geschichten der Bibel nicht wörtlich zu verstehen sind, sondern immer eine symbolische Darstellung einer Weisheit bedeuten. Er rief bei seinen Vorträgen immer dazu auf, seine Arbeit zu widerlegen und selber zu überprüfen, ob das, was er berichtete, wahr sein könne. Er verlangte von seinen Schülern keinen blinden Gehorsam und Glauben, sondern forderte sie dazu auf, seine Behauptungen zu widerlegen. Denn erst durch das eigene Anwenden würde man die Wahrheit erkennen.

Neville sagte mal, würde er auf einer einsamen Insel stranden und nur ein Buch mitnehmen dürfen, so würde er ohne zu zögern die Bibel wählen. Dürfte er noch weitere mitnehmen, so wären es Charles Fillmore’s Metaphysical Dictionary of Bible names, William Blake und Nicoll’s Commentaries. Das waren auch die Werke, die er seinen Zuhörern empfahl.

In seiner Arbeit kann man zwei große Epochen unterscheiden. Bis 1959 schrieb und sprach er nur über das Gesetz (the law) und füllte damit große Säle mit Zuhörern. Ab den späten 60er Jahren lehrte er mehr über das Versprechen (the promise), welches er gemäß eigenen Angaben erlebt hatte. Sobald er über das Versprechen Vorträge zu halten begann, leerten sich die Säle und er hatte fast keine Zuhörer mehr.

Werke[Bearbeiten]

  • 1941 – Your Faith is Your Fortune
  • 1945 – Prayer: The Art of Believing
  • 1946 – Awakened Imagination
  • 1952 – The Power of Awareness
  • 1956 – Seedtime and Harvest
  • 1961 – The Law and The Promise
  • 1966 - Resurrection
  • 1977 – Immortal Man (Sammlung von Vorträgen in Buchform)

Weblinks[Bearbeiten]

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