Netzwerk Innovative Werkstoffe

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Im Netzwerk Innovative Werkstoffe e.V. haben sich Unternehmen, Hochschulen, kommunale und regionale Organisationen sowie Landesinitiativen zusammengeschlossen.

Der Verein Netzwerk Innovative Werkstoffe e.V. bündelt und vernetzt die Interessen und Projekte seiner Mitglieder rund um das Zukunfts- und Querschnittsthema „Innovative Werkstoffe“. Als Treiber und Vermittler will das Netzwerk geeignete Partner auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und technologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette verknüpfen. Vorrangiges Ziel ist es, innovative Partner zum wirtschaftlichen Erfolg zu begleiten, regionales Wirtschaftswachstum zu fördern und die Attraktivität des rheinischen Wirtschaftsraums zu stärken.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten]

Der Verein wurde am 18. Februar 2011 im Schloss Morsbroich in Leverkusen von 31 Mitgliedern gegründet. Bereits seit Juni 2010 existierte als Vorläufer eine gleichnamige Initiative unter der Schirmherrschaft des NRW-Landesclusters NanoMikro+Werkstoffe [1], des CHEMPARK[2] und der Wirtschaftsförderung Leverkusen[3].

Aktuell (Stand: Oktober 2011) zählt der Verein 46 Mitglieder und über 700 Partnerkontakte, darunter neben Unternehmen vor allem Hochschulen und Fachhochschulen der Region, mehrere Industrie- und Handelskammern sowie Wirtschaftsförderungseinrichtungen, ferner kommunale, regionale und Landesinstitutionen. Das Netzwerk arbeitet intensiv und kontinuierlich mit dem Cluster NanoMikro+Werkstoffe des Landes Nordrhein-Westfalen[4] zusammen.

Organisation[Bearbeiten]

Der Gründungsvorstand des Vereins Netzwerk Innovative Werkstoffe e.V. besteht aus fünf Mitgliedern:

  • Vorsitzender: Dr. Ernst Grigat, Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen;
  • Stellv. Vorsitzender und Schatzmeister: Peter Pape, 3M Deutschland GmbH, Neuss
  • Schriftführer: Dr. Roman Milczarek, TMD Friction GmbH, Leverkusen
  • Beisitzer: Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Hochschule Niederrhein, Krefeld
  • Dr. Hans Rafael Winkelbach, Momentive Performance Materials GmbH, Leverkusen.

Zur Wahrnehmung laufender Aufgaben hat der Vorstand den Wirtschaftsingenieur Mario Bernards als hauptamtlichen Geschäftsführer eingesetzt.

Zielsetzung[Bearbeiten]

Von den geschätzt rund 3.000 im Rheinland ansässigen Unternehmen und Institutionen mit Werkstoffbezug stehen nur weniger als 20 Prozent im Dialog miteinander, der Anteil der an Kooperationen beteiligten Partner liegt noch deutlich niedriger. Dies gilt es zu ändern! Im Netzwerk Innovative Werkstoffe sollen innovative und kreative Unternehmen und Unternehmer sowie Vertreter von Institutionen verknüpft werden, deren gemeinsames Interesse den Zukunfts- und Querschnitttechnologien auf dem Gebiet der Materialien gilt. Aus diesem Dialog entlang der Wertschöpfungskette sollen sich der unternehmerische Erfolg der Partner sowie ein verstärktes regionale Wirtschaftswachstum entwickeln. Ein solcher, kontinuierlicher Wissens- und Erfahrungsaustausch erweitert zudem die Expertise jedes einzelnen Partners und nutzt durch den interdisziplinären „open innovation“-Ansatz technologische und ökonomische Synergien. Daraus resultiert ein verbesserter Marktzugang für die Partner.

Das Netzwerk sucht und pflegt – regional und überregional – den Kontakt zu weiteren Netzwerken, Institutionen und Partnern, um seine Ziele rasch und effizient zu erreichen.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Der Verein veranstaltet in unregelmäßigen Abständen Themenabende zu jeweils spezifischen Aspekten der Entwicklung und Anwendung von Materialien. Diese Veranstaltungen richten sich vorrangig an Vereinsmitglieder, stehen aber auch Gästen offen.

Auf Fachmessen, Kongressen und anderen Veranstaltungen suchen das Netzwerk und seine Mitglieder den Dialog mit potenziellen Partnern, den Medien und der Öffentlichkeit.

Zur Förderung des vereinsinternen Dialogs und zum gezielten Aufbau von Kooperationen hat der Vorstand zunächst vier Expertenkreise ins Leben gerufen, die sich mit thematischen Teilbereichen beschäftigen und entsprechende Aktivitäten bündeln und koordinieren, nämlich:

  • Automobilität
  • Medizintechnik
  • Werkstoffaspekte der Biotechnologie
  • Neue Materialien in der Bautechnologie
  • Regionale Initiativen – dazu gehören nicht unmittelbar technologiebezogenen Aktivitäten des Netzwerks, etwa in den Bereichen Demografie, Nachwuchsförderung, Fachkräftesicherung, Innovationsfähigkeit, Stärkung der Hochtechnologieregion Rheinland

Webseite[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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