Milena Reinecke

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Milena Reinecke (2016)

Milena Reinecke (* 9. März 2001 in Berlin) ist eine deutsche Autorin und Journalistin.

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Milena Reinecke wurde 2001 in Berlin geboren. Mit dem Wechsel auf das Rückert-Gymnasium[1] im Jahre 2010 begann Reinecke, immer aktiver zu schreiben. Es entstanden mehrere Prosatexte, bis sie 2013, im Alter von zwölf Jahren, ihren Debütroman Klar soll man nicht lügen, aber ... vollendete. Das Manuskript wurde in das Programm des Kinderbuchverlags Papierfresserchens MTM-Verlag aufgenommen[2], bei dem sie 2010 erstmals eine frühe Kurzgeschichte in der Anthologie Weihnachtlich gute Kindergeschichten Band 3 publizierte. Die Bearbeitung des Romans gestaltete sich allerdings als kompliziert, sodass der Roman erst im Januar 2016 erschien.

In der Zwischenzeit hatte Reinecke ihren zweiten Roman Ich kann nicht reden fertiggestellt. Während Klar soll man nicht lügen, aber ... humoristisch das Leben einer Klischee-Teenagerin aufgreift, behandelt Reineckes zweiter Roman die Aufarbeitung einer nicht näher bekannten Sprachstörung, deren Symptome "teilweise auf Autismus, Mutismus und Touret[te]"[3] zuträfen. Den eindeutig ernsteren Roman veröffentlichte Reinecke selbst über die Plattform Lulu.com.

Seit 2014 ist sie bei Alex Offener Kanal Berlin tätig. Erfahrungen sammelte sie bei der Talkshow Volltreffer - Jugendliche fragen nach, später war sie Gründungsmitglied der multimedialen Jugendredaktion DIGGA.[4] Seit 2016 ist sie Redaktionsmitglied in der von Jugendlichen produzierten Radiosendung Hörsturz. Seit Juli 2017 wird ein Mal monatlich ihre eigene Radiosendung Sprachantenne ebenfalls über Alex Offener Kanal Berlin ausgestrahlt. Seit 2015 schreibt Milena Reinecke satirische Texte im Stile der Berliner Lesebühne. Im Mai 2016 las sie erstmals bei der Lesebühne Brauseboys in Berlin-Wedding.[5] Es folgten weitere Lesungen, unter anderem bei Fuchs und Söhne[6], bei der Reformbühne Heim und Welt und beim Kantinenlesen.[7]

In den Jahren 2015 bis 2017 publizierte sie zudem in den Anthologien des gemeinnützigen Literaturprojekts kidz4kids e.V., in deren Rahmen sie ebenfalls an drei Lesungen teilnahm.[8]

Werke[Bearbeiten]

Eigene Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Beiträge in Anthologien[Bearbeiten]

  • Weihnachtlich gute Kindergeschichten Band 3. Papierfresserchens MTM-Verlag, Nonnenhorn 2010, ISBN 978-3861960287
  • Maunz & Minka - Mausestarke Miezgeschichten, Band 3. Papierfresserchens MTM-Verlag, Nonnenhorn 2013, ISBN 978-3861962250
  • kidz4kids 2.0: Kurzgeschichten junger Schreibtalente. Verlegt durch Anuschka Weyand, Weitersburg 2015, ISBN 978-3981424461
  • kidz4kids 3.0: Kurzgeschichten junger Schreibtalente. Verlegt durch Anuschka Weyand, Weitersburg 2016, ISBN 978-3981424485

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2017: Hildesheimer Literaturpreis für den Text "Es ist alles gesagt" [1]

Reineckes Artikel "Feminismus - Warum wir das Ziel verfehlt haben" war 2017 nominiert für den Young Media Award 2017 [2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Prof. Dr. Mario Andreotti und Rüdiger Heins (Hrsg.): eXperimenta (Literaturzeitschrift). Nr. 03/17, März 2017.
  2. Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Romans. Abgerufen am 27. März 2017.
  3. Milena Reinecke: Ich kann nicht reden. Roman. Hrsg.: Milena Reinecke. 1. Auflage 2016.
  4. Seite der Jugendredaktion DIGGA. Abgerufen am 27. März 2017.
  5. Robert Rescue: Brauseboys am 12.5.: Nachwuchsförderung. Abgerufen am 27. März 2017.
  6. Fuchs & Söhne ab 2017 im ZK/U! 17. Dezember 2016, abgerufen am 27. März 2017.
  7. {http://www.kantinenlesen.de/
  8. 49 junge Autoren bei einer Lesung. Blick aktuell, 31. Oktober 2016, abgerufen am 27. März 2017.