Mies. Magazin

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Seriendaten
OriginaltitelMies. Magazin
ProduktionslandOsterreichÖsterreich Österreich
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)seit 2011
Länge27/13,5 Minuten
Ausstrahlungs-
turnus
8-wöchentlich
GenreInformationssendung, Independant
ModerationArian Lehner (1.Staffel)

Dominik Kastner (2.Staffel)

Paula Brücke & Bernhard Mayer (3.Staffel)
Erstausstrahlung4. Oktober 2011 auf Okto

Das Mies. Magazin ist eine österreichische Architektur Interview-Sendung welche seit 2011 auf dem Fernsehsender Okto läuft. Sie wird von österreichischen Architekturstudierenden produziert und bietet eine Überblick auf die Architekturszene aus der Sicht von Studenten. Die Sendungen besteht aus Interviews mit österreichischen Architekturbüros und anderen Beitragenden der Architekturwelt.[1] Der Name beruht auf einem Wortspiel in Anlehnung an den Architekten Mies van der Rohe.[2]

Inhaltsverzeichnis

Sendung[Bearbeiten]

Jede produzierte Sendung besteht aus mehreren Rubriken. Die 1. und 3. Staffel besteht aus drei Rubriken (RE-PORT, PORT-RE, DIE UNI), die 2. Staffel aus zwei Rubriken (PORT-RE, RE-PORT)

RE-PORT[Bearbeiten]

Im RE-PORT werden Personen, die das Architekturfeld im weiteren Sinne betreffen, interviewt – wie Architekturjournalismus, Architekturfotografie oder Lichtdesign. In dieser Rubrik versucht das Mies. Magazin das weite Spektrum der Architektur zu zeigen, und in welcher Weise und Art andere Bereiche mit Architektur interagieren und kooperieren können, und welche Sichtweise diese zur Architektur haben.

PORT-RE[Bearbeiten]

Für das PORT-RE werden österreichische Architekturbüros in ihrer Arbeitsumgebung zu ihren Ideen, Werdegang und Haltung zur Architektur interviewt. Hierbei liegt der Fokus auf die Personen im Architekturbüro und nicht in deren Projekten. Das Mies. Magazin verfolgt hiermit die Idee, die Personen und deren Ideen in das Rampenlicht zu stellen und abseits ausgewählter Projekte über das Thema der Architektur zu sprechen.

DIE UNI[Bearbeiten]

In DIE UNI rückt die Architekturausbildung in den Fokus. Dabei ist das Ziel, die verschiedenen Facetten und neue Projekte von jungen, angehenden Architekten eine mediale Platform zu bieten. So werden zu verschiedene Projekte, Ausstellungen, Gruppen oder Professoren dokumentiert und interviewt. Bislang entstehen die Beiträge auf der Technischen Universität Wien, der Die Angewandte, der Akademie der bildenden Künste Wien und der Universität Innsbruck.[3]

Screening[Bearbeiten]

Am Ausstrahlungstag jeder neuen Sendung veranstaltet das Mies. Magazin ein kostenloses Screening, bei der die neueste Folge gesehen werden kann. Zu diesem Abend sind meist auch die interviewten Personen anwesend, welche im Anschluss für eine Publikumsbefragung auf die Bühne gebeten werden.

Festival[Bearbeiten]

Das Mies. Magazin veranstaltet seit 2012 jährlich im Oktober das „Mies. Festival“ auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafen Aspern, der zukünftigen Seestadt Aspern. Auf dieser eintägigen Veranstaltung werden verschiedene Architekturbüros eingeladen, Vorträge zu einem bestimmten Thema und deren Verbindung zur Architektur zu halten. Weiters präsentiert das Mies. Magazin jährlich am Festival auch eine Neuauflage des 'Mies. Museums' mit einer Reihe Interviews zum Nachlesen. [4]

Architektur als Stadtteil-teil Mies. Festival 2012[Bearbeiten]

Das erste Mies. Festival fiel unter dem Motto des Stadtteil-teils, wobei die eingeladenen Architekturbüros (AllesWirdGut, Caramel, pool, arquitectos) Vorträge über die Beziehung von Architektur zum Stadtteil zum Besten gaben. Die Frage des Festivals war es, inwiefern Architektur ein Teil eines Stadtteils ist und wie es sich in diesem System verhält. [5]

Architektur und Wasser Mies. Festival 2013[Bearbeiten]

Das zweite Mies. Festival stand unter dem Motto des Wassers – auf Grund der Seestadt, welche zur Zeit in Aspern im Entstehen ist. Die präsentierenden Architekturbüros waren hierbei Hermann Czech, querkraft, feld72 sowie Schuberth und Schuberth, die jeweils ihren Standpunkt zum Thema Wasser in Verbindungen mit ihren Projekten erläuterten. [6][7]

Wissenswertes[Bearbeiten]

Die Macher des Mies. Magazins wurden eingeladen, bei dem Pre-Opening des neuen Campus der WU Wien Patrik Schumacher von Zaha Hadid Architects zu der neu gebauten Bibliothek zu befragen.

Kinovorführung[Bearbeiten]

Die Sendungen der 1. Staffel erreichten insgesamt 1.000 Zuschauer im Kino.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]