meetOne

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meetOne
200px
http://www.meetone.com
Motto Finde Freunde mit gleichen Interessen, chatte, spiele wer ist heißer,

bewerte Fotos und werde populärer!

Beschreibung Online-Community
Registrierung ja
Sprachen Deutsch, Englisch, Russisch
Eigentümer meetOne GmbH
Erschienen 2011
Mitglieder 900.000
Status aktiv

Meetone (Eigenschreibweise: meetOne; englisch: „jemanden treffen“) ist eine deutsche Online-Community. Sie wurde im Mai 2011 gegründet und wird seither von der meetOne GmbH mit Sitz in Hamburg betrieben. Nach eigenen Angaben sind auf meetOne über 900.000 Nutzer registriert.

Geschichte[Bearbeiten]

Meetone wurde im Mai 2011 durch Liudmila Sukhareva mit Nils-Holger Henning und Heiko Hubertz allesamt Mitarbeiter des Hamburger Software-Unternehmens Bigpoint gegründet. Seither stiegen Unternehmer Peter Kabel und SevenVentures als Investoren ein. Die Tochtergesellschaft der ProSiebenSat.1 Media AG übernimmt für mehrere Millionen 29 % von MeetOne. Ein Teil des Kaufpreises wurde durch Fernsehwerbespots bezahlt. ProSiebenSat.1 ist jedoch nicht mehr Teil des Gesellschafterkreises von meetone.[1] Im August 2012 wurde die bisherige Geschäftsführerin Liudmila Sukhareva vom Aufsichtsrat durch Sven Jan Arndt ersetzt.

Mitgliedschaft[Bearbeiten]

Meetone sieht sich als Online-Community, in der man nicht bereits bestehende Kontakte pflegt, sondern neue Leute kennenlernen kann. Dazu geben die Nutzer Interessen, Alter, sowie Hobbys an. Mittels einer Profilsuche können andere Mitglieder auf die Profile aufmerksam werden. Die Mitgliedschaft bei Meetone ist grundsätzlich kostenlos. Die Basisfunktionen wie Nachrichtenversand, Profilsuche, Chat sowie das Hochladen und Bewerten von Fotos stehen jedem Nutzer kostenlos zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch das aus Online-Games bekannte Freemium-Modell. Durch den Erwerb von Coins kann man Zusatzfunktionen, die mehr Aufmerksamkeit auf das eigene Profil lenken (z.B. eine gute Platzierung bei der Profilsuche anderer Mitglieder) nutzen. Auf der Plattform wird ein Echtheitscheck eingesetzt, mit dem sich Nutzer durch das Hochladen eines Bildes ihrer Webcam als echt zertifizieren können. Die Verteilung nach Geschlechtern der angemeldeten Mitglieder beträgt laut Angabe von meetOne 55 % Frauen zu 45 % Männern. Außerdem werden Mobile Apps für Smartphones mit Android Betriebssystem sowie das iPhone angeboten.

Kritik und Datenschutzpanne[Bearbeiten]

Im Juli 2012 wurde durch heise online eine massive Datenschutzpanne aufgedeckt.[2] Im Zuge der Veröffentlichung weiterer Medien wurde bekannt, dass meetOne die Adressbücher auf mobilen Geräten ausgelesen hat und diesen Kontakten ungefragt Spam per E-Mail gesendet hat.[3] Nach Angaben des Unternehmens sind beide Datenpannen beseitigt worden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

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