Medizinische Gesellschaft für Qigong-Yangsheng

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Die Medizinische Gesellschaft für Qigong-Yangsheng ist eine Gesellschaft in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins. Sie wurde 1991 gegründet und widmet sich der chinesischen Gesundheitslehre des Qigong in der Form des Qigong-Yangsheng, die der Medizinprofessor Jiao Guorui in Fachbüchern und praktischen Unterweisungen gelehrt hat. Jiao Guorui hatte in China und an der Universität Bonn gelehrt.

Qigong ist Bestandteil der Traditionellen chinesischen Medizin. Zu den Methoden des Lehrsystems Qigong-Yangsheng zählen u. a. Das Spiel der fünf Tiere und die Acht Brokatübungen.[1]

Es gibt in Deutschland mehrere Vereine, die sich dem Qigong – z. T. in unterschiedlichen Schulen – widmen. Diese beschäftigen sich überwiegend mit der Vermittlung der Lehre; die Verbindung zur Hochschulforschung verschiedener Fakultäten ist bei der Medizinischen Gesellschaft besonders ausgeprägt.

Inhaltsverzeichnis

Aufgaben[Bearbeiten]

Die gemeinnützige[2] Gesellschaft bietet Qigong-Kurse, Ausbildungen und Weiterbildungen in Qigong-Yangsheng sowie Fachvorträge, kulturelle Veranstaltungen und Studienreisen nach China an. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Herausgabe der Zeitschrift für Qigong Yangsheng.[3][4] Sie hat ferner eine Bibliothek mit 750 Bänden in europäischen Sprachen und 1090 Bänden in chinesischer und japanischer Sprache aufgebaut.[5] Darüber hinaus veranstaltet sie bundesweit Ausstellungen und beteiligt sich an internationalen Symposien und Tagungen. Gegenstand der Aktivitäten der Gesellschaft sind außer medizinischen Themen auch chinesische Philosophie, Kultur und Kunst. Zu den Autoren der Zeitschrift zählt der deutsche Sinologe Manfred Porkert; zum Lehrmaterial gehören Werke der deutschen Sinologin Ute Engelhardt, die auch Kursleiterin für Qigong-Yangsheng ist.[6]

Der Verein hat seinen Sitz in der Bundesstadt Bonn.[7]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Medizinische Gesellschaft für Qigong-Yangsheng (Hrsg.): Das Lehrsystem Qigong Yangsheng von Jiao Guorui: Konzepte, Hauptinhalte und Entwicklungsperspektiven. Vortrag anlässlich des Internationalen Symposiums über Lehrinhalte und Methoden des chinesischen Qigong Yangsheng in Peking am 23.11.1990.
  • Medizinische Gesellschaft für Qigong-Yangsheng (Hrsg.): Third International Conference Daoism and Contemporary World. Daoist Cultivation in Theory and Practice. Kloster Frauenwörth im Chiemsee 25.–28. Mai 2006. Bonn, 2006.[8]
  • Medizinische Gesellschaft für Qigong-Yangsheng (Hrsg.): Qigong und China. Medizinisch-Literarische Verlags-Gesellschaft, Uelzen 2008. ISBN 978-3-88136-244-3.

Beteiligung an Tagungen 2016[Bearbeiten]

  • 2. Qigong-Kongress – Philosophie- und Praxistage in Hamburg. 23.–24. April 2016 in Hamburg.
  • 35. Kongress der DGfAN (Deutsche Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie) – Männergesundheit – Frauengesundheit. 21.–24. April 2016 in Erfurt.
  • Daoism: Self, Science, and Society – 10th International Conference on Daoist Studies. 26. – 29. Mai 2016, Taiwan.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Website der Gesellschaft. Abgerufen am 6. November 2015.
  2. Satzung des Vereins. Abgerufen am 4. November 2015.
  3. Zeitschrift für Qigong Yangsheng, dort auch Übersicht über die Artikelthemen. Abgerufen am 4. November 2015.
  4. Zeitschrift für Qigong Yangsheng : Berichte aus Theorie und Praxis Medizin, Psychologie, Kunst, Kultur, Bildung. Autorisierte ISSN: 1430-4783 Zeitschrift für Qigong Yangsheng, ISSN der Vorlage: 1430-4783.
  5. Bibliothek. Abgerufen am 4. November 2015.
  6. Verlagsanzeige. Abgerufen am 6. November 2015.
  7. Eingetragen beim Amtsgericht Bonn unter VR 6311.
  8. Center of Studies of Daoist Culture. Abgerufen am 6. November 2015.
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