Martin Stotz

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Martin Stotz (* 1962 in Heilbronn) ist ein deutscher systemischer Coach, Mediator und Moderator und promovierter Ökonom.

Werdegang[Bearbeiten]

Stotz absolvierte eine Goldschmiedelehre und studierte 1987-1992 Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. 1992-1996 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mainz und promovierte 1998 bei Egbert Kahle an der Universität Lüneburg zum Dr. rer. pol. über "Organisationale Lernprozesse".

Seit 1996 ist er freiberuflich selbstständig in den Themenfeldern Personalsuche, Personalentwicklung und Konfliktbewältigung. Außerdem forscht er über das Wesen und die Ursachen von Wirtschaftskrisen sowie Möglichkeiten zu deren Überwindung/Vermeidung.

Als Trainer ist er vor allem in der Trainerausbildung tätig, entwickelt und leitet darüber hinaus auch Seminare in den Bereichen BWL und Kommunikation, aber auch individuelle Seminarkonzepte.

Als Coach unterstützt er Mitarbeiter von Unternehmen sowie Privatpersonen bei beruflichen wie privaten Fragen.

Als Moderator leitet er im Auftrag von Unternehmen und Organisationen Workshops zu den verschiedensten Themen.

Als Mediator vermittelt er bei Konflikten sowohl in Unternehmen als auch zwischen Privatpersonen. Er ist im gesamten deutschsprachigen Raum tätig.

Als Personalberater (Executive Search) hat er in den Jahren 1999-2010 im Auftrag von Unternehmen Spezialisten und Führungskräfte gesucht und ausgewählt, seit 2004 war er dabei spezialisiert auf Healthcare-Unternehmen.

Als Ökonom beschäftigt sich Martin Stotz vor allem mit der Analyse von Wirtschaftskrisen sowie individueller Not. Zu diesem Zweck hat er mit planspielartigen Simulationen mit "extrem kleiner Weltwirtschaftssystemen" eine Alternative zu traditionellen vorwiegend mathematischen ökonomischen Modellen entwickelt. Der Ansatz von Stotz bedient sich Modellen mit einer sehr kleinen - und damit handhabbaren - Anzahl von Menschen, die er aber als "Weltbevölkerung" betrachtet. Abweichend von der traditionellen Ökonomie geht Stotzt davon aus, das ein Gleichgewicht erst vorliegt, wenn jeder Mensch sich seine Bedürfnisse in demjenigen Umfang befriedigen kann, der seiner Motivation und seinen Fähigkeiten entspricht.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Stotz, M.: Ökonomische brettplanspielähnliche Simulationen: ein Instrument zur Analyse ökonomischer Probleme als Alternative zu den rein mathematischen Verfahren der traditionellen Ökonomik. (Online-Ressource), Eigenverlag, Mainz 2009.
  • Stotz, M.: Überlegungen zu den gemeinsamen, grundlegenden Ursachen "gesamtwirtschaftlicher" Probleme: analysiert vor dem Hintergrund einer von der Sichtweise der traditionellen ökonomischen Forschung abweichenden Perspektive bzgl. des Phänomens Wirtschaft. (Online-Ressource), Eigenverlag, Mainz 2009.
  • Stotz, M.: Überlegungen zu ausgewählten Wachstumsfaktoren auf gesamtwirtschaftlicher Ebene aus einer tauschtheoretischen Perspektive. In: Bouncken, R. B. et al. (Hrsg.) 2008: Steuerung versus Emergenz. Entwicklung und Wachstum von Unternehmen; Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Egbert Kahle, Wiesbaden 2008, S.263-305, ISBN 978-3834908582.
  • Stotz, M. 1999: Organisationale Lernprozesse. Begriffe - Merkmale - Einflussfaktoren, Wiesbaden 1999 (zugl.: Diss. Univ. Lüneburg 1998), ISBN 978-3824404452.

Weblinks[Bearbeiten]

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