Martin Heißwolf

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Martin Heißwolf (* 1962 in Reutlingen) ist ein deutscher evangelischer Theologe und Missionar der DMG interpersonal.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Martin Heißwolf absolvierte nach dem Realschulabschluss 1980 eine Ausbildung zum medizinisch-technischen Laboratoriumsassistenten am Hygiene-Institut der Universität Tübingen. Danach studierte er von 1982 bis 1987 Evangelische Theologie am Theologischen Seminar der Liebenzeller Mission. Nach dem Erwerb des First Certificate of Cambridge University und einem Gemeindepraktikum 1988/89 wechselte er zur Deutschen Missionsgemeinschaft (heute: DMG Interpersonal), die ihn 1991 als Missionar in Zusammenarbeit mit TEAM (The Evangelical Alliance Mission) nach Japan entsandt hat.[1] Dort folgte von 1991 bis 1993 und 1996 ein Sprachstudium an der Karuizawa Language School (heute: Language and Culture for Ministry in Japan (LCM Japan)). Zwischen 1993 und 1995 fand das Sprach- und Gemeindepraktikum in der Toyama Fukuin Kirisuto Kyoukai (富山福音キリスト教会), der Toyama Gospel Christ Church statt. 1996/97 arbeitete er in der Gemeindegründungsarbeit in Namerikawa (滑川) in Zusammenarbeit mit der Toyama Fukuin Kirisuto Kyoukai (富山福音キリスト教会) und von 1998 bis 2000 in der Gemeindearbeit und Evangelisation in Sodegaura (袖ヶ浦) in der Nagaura Fukuin Kirisuto Kyoukai (長浦福音キリスト教会), der Nagaura Gospel Christ Church (heute: Inochi-no Izumi Seisho Kyoukai (いのちの泉聖書教会); Fountain of Life Bible Church). Während der Heimataufenthalte in Deutschland 1995 und 2000/01 studierte er an der Freien Hochschule für Mission, Korntal (heute: Akademie für Weltmission, Korntal), wo er 2001 mit dem M.A. in Missiologie (der Columbia International University, USA) abschloss.

2002 schloss sich ein Promotionsstudium an der University of South Africa (UNISA) unter der Betreuung von Johannes Reimer an, wo er 2007 zum Master of Divinity (M.Div.) graduierte und 2011 mit seiner Dissertation über Japanisches Heilsverständnis: Soteriologie im Kontext des japanischen Animismus[2] zum Doctor of Theology (D.Th.) promoviert wurde.

Ab 2002 arbeitete er wieder in der Gemeindegründung, Evangelisation und ab 2012 als theologischer Dozent an der School of Youth Ministries in English (SYME) in Yokohama.[3] 2002 gründete er dort das Kurzzeitmissionsprogramms „Burn for Jesus – Shine for Japan“.

Seit 2018 ist er als Dozent und Bereichsleitung Missiologie am BibelStudienKolleg in Stuttgart-Ostfildern tätig[4] und 1. Vorsitzender des „Evangelischen Forums für Mission, Kultur und Religion e.V. – missiotop“.[5]


Privates[Bearbeiten]

Martin Heißwolf ist seit 1987 mit Andrea Krebs verheiratet. Die beiden haben sieben Kinder.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Japanisches Heilsverständnis: Soteriologie im Kontext des japanischen Animismus (Zugl. Dissertation, University of South Africa (UNISA), 2011; mit Vorworten von Johannes Reimer u. Lothar Käser), VTR Verlag für Theologie und Religionswissenschaft, Nürnberg 2013, ISBN 978-3-941750-82-1.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die geistigen Erschütterungen nach Fukushima, gaeubote.de, Artikel vom 5. April 2014.
  2. Dissertation: Japanisches Heilsverständnis: Soteriologie im Kontext des japanischen Animismus
  3. Japan – fünf Jahre nach Fukushima, dmgint.de, Artikel vom 11. März 2016.
  4. Bereichsleitung Missiologie, bibelstudienkolleg.de, abgerufen am 3. März 2018.
  5. missiotop: Vorstand, missiotop.org, abergufen am 14. Februar 2020.
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