Marie von Alemann

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Dorothea Theresa Marie von Alemann (* 11. Februar 1881 in Zerbst; † 5. August 1964 in Wernigerode) war eine deutsche Malerin.

Leben

Grabstätte in Wernigerode

Marie von Alemann stammt aus der gleichnamigen Magdeburger Adelsfamilie. Ihr Vater war der Rittmeister Hans Dorus Moritz von Alemann (1834–1900) auf Seehausen (Altmark). Ihre Kindheit und Jugend verlebte sie in Seehausen, Naumburg (Saale) und Dessau. Von 1905 bis 1910 studierte sie in Berlin. Nach dem Studienabschluss ließ sie sich in Berlin-Wilmersdorf nieder und wurde u. a. Mitglied des Vereins Charlottenburger Künstler. Mehrfach beteiligte sie sich erfolgreich an in- und ausländischen Ausstellungen, darunter in den 1920er Jahren in China.

Nachdem sie über ein Jahr im chinesischen Tsingtau gelebt und als Malerin gewirkt hatte, ließ sie sich wieder in Berlin nieder und zog 1931 in die preußische Kreisstadt Wernigerode in den Harz, wo sie im Haus Langer Stieg 84 in Hasserode lebte und 1964 an den Folgen eines Verkehrsunfalls starb. Während zunächst ihr primäres Motiv in der Malerei die Landschaft des Harzes war und sie deshalb zu den Harzmalern gehört, widmete sie sich zuletzt in Wernigerode nur noch der Blumenmalerei.[1]

Literatur

  • Karl-Heinz Anger: Malerei, Grafik, Zeichnungen - Dorothea Theresa Marie von Alemann, 2002.
  • Die Harzmaler – Gemälde des 20. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog. Jüttners Verlagsbuchhandlung, Wernigerode 2018, ISBN 978-3-910157-22-4.

Weblinks

Einzelnachweise

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