Marie Melita zu Hohenlohe-Langenburg

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Marie Melita zu Hohenlohe-Langenburg (* 18. Januar 1899 in Langenburg; † 8. November 1967 in München) war durch Heirat Herzogin von Schleswig-Holstein [1].

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

 
Die Eltern von Marie Melita zu Hohenlohe-Langenburg:
Fürst Ernst (II) von Hohenlohe-Langenburg und Alexandra Louise Olga Victoria (1878-1942)

Marie Melita Leopoldine Viktoria Feodora Alexandra war die erste Tochter von Fürst Ernst II. zu Hohenlohe-Langenburg [1] (1863–1950) und seiner Frau Prinzessin Alexandra von Sachsen-Coburg und Gotha (1878–1942), Tochter des Herzogs Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha und der Großfürstin Maria Alexandra von Russland. Ihre Großeltern väterlicherseits waren Fürst Hermann zu Hohenlohe-Langenburg, Statthalter in Elsass-Lothringen, und seine Ehefrau Prinzessin Leopoldine von Baden. Sie wuchs mit ihrem älteren Bruder Gottfried und ihren jüngeren Schwestern Alexandra (1901–1963) und Irma (1902-1986) in Coburg, wo ihr Vater von 1900 bis 1905 die Regentschaft in den Herzogtümern Sachsen-Coburg und Gotha für den noch unmündigen Carl Eduard übernahm, und in Langenburg auf.

Am 5. Februar 1916 heiratete Prinzessin Marie Melita in Coburg Wilhelm Friedrich Erbprinz von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg [1] (1891–1965), den einzigen Sohn von Herzog Friedrich Ferdinand von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und Prinzessin Victoria Friederik von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor:

  • Hans Albrecht (12. Mai 1917 – 10. August 1944)
  • Wilhelm Alfred Ferdinand (24. September 1919 – 17. Juni 1926)
  • Friedrich Ernst Peter (30. April 1922 – 30. September 1980)
  • Marie Alexandra (9. Juli 1927 – 14. Dezember 2000)

Die Herzogin machte sich nach dem Zweiten Weltkrieg besonders um die Aufnahme von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein verdient. Ebenso widmete sie sich dem Aufbau der Stiftung Louisenlund (Kreis Eckernförde) mit den Schulen Louisenlund und Carlsburg. Sie starb im November 1967 an einem Herzinfarkt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Europäische Stammtafeln. NF. Bd.17 Frankfurt am Main, 1998 S.17

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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