Marek Dutschke

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Rudi-Marek Dutschke (* 16. April 1980 in Århus) ist ein deutscher Autor und Journalist. Er ist der jüngste Sohn des marxistischen Aktivisten Rudi Dutschke und dessen Ehefrau Gretchen Dutschke-Klotz.[1]

Inhaltsverzeichnis

Leben[Bearbeiten]

Marek Dutschke wuchs in Dänemark, Boston und Hamburg auf. Er studierte die Fächer Politik und Germanistik an der University of Massachusetts, die er mit dem Bachelor of Arts abschloss.[2] Seine Studien setzte er in Berlin und Tübingen fort. Er absolvierte Praktika im Bundestag und im Europaparlament und war Hospitant im Auswärtigen Amt.

Im Jahr 2000 wohnte er vorübergehend in Berlin-Dahlem in derselben Straße wie Friede Springer, der Mehrheitsaktionärin des Axel Springer Verlags, der von vielen für den Tod seines Vaters verantwortlich gemacht wird. Es kam zu einem kurzen Briefwechsel, der später deutschlandweit Beachtung fand.[3]

Seit 2001 ist Dutschke Mitglied der Partei Bündnis90/Die Grünen. Im Sommer 2005 bewarb er sich um einen Platz auf der Berliner Landesliste bei der Bundestagswahl, verlor jedoch bei der Abstimmung gegen Wolfgang Wieland und Werner Schulz.[4]

Für das Handelsblatt schreibt er die Kolumne Dutschke spricht. Außerdem arbeitet er an der Hertie School of Governance und am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin.

Er hat einen Sohn und eine Tochter.[5] Er besitzt die deutsche und die amerikanische Staatsbürgerschaft.[6]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helmut Kuhn: Das Kosmoskind handelsblatt.de, 4. Juli 2005
  2. "Ich bin Marek. Rudi hätte das gefreut", taz, 24. Dezember 2004
  3. Marek Dutschke: Dutschke-Sohn: Springer war Meinungsmacher, kein Opfer Spiegel Online, 30. April 2012
  4. Sabine Beikler: Rudi heißt jetzt Marek Der Tagesspiegel, 17. Juni 2005
  5. Andrea Backhaus: Marek Dutschke Die Welt, 28. April 2012
  6. Susanne Koelbl: Wer war mein Vater? In: Der Spiegel. Nr. 7, 2001 (online12. Februar 2001).
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