Marcel Ferrand

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Marcel Ferrand (* 1957 in Wartenburg) ist ein deutscher bildender Künstler, Schriftsteller, Galerist und Verleger.

Biografie[Bearbeiten]

Im Alter von einem Jahr zog er mit seinen Eltern nach Kempen, wo er 23 Jahre lebte. Nach dem Schulabschluss und einer kaufmännischen Ausbildung führte ihn sein beruflicher Weg zunächst über mehrere Unternehmen in das Management internationaler Konzerne. 1989 kam er im Rahmen der Ausstellung „Bilderstreit“, organisiert vom Museum Ludwig in den Rheinhallen der Kölner Messe, mit der Kunst in Berührung. Er begann dünnes Aluminium in einer Maximalstärke, die eine Formung mit der Hand noch erlaubt, zu bearbeiten und in einer zweiten Phase mit Ölfarbe zu bemalen. Durch ein bewusstes Einsetzen verschiedener Pigmentierungen entstanden so Exponate, die bei jeder Veränderung des Lichts sich selbst veränderten. Aufgrund der Dreidimensionalität bezeichnete er einen Teil seiner Werke als Wandskulpturen. Die Aufmerksamkeit, die seine ersten Exponate sowie seine Präsentationen in Form von Soiréen erweckte, führte dazu, dass er seitdem den eingetragenen Künstlernamen Marcel Ferrand annahm.

1996 stieg er aus dem Management aus und gründete 1997 die Public-Relation-Plattform „THOKATH Kunst & Kultur“, die seine künstlerischen und schriftstellerischen Arbeiten in Form einer Galerie, eines Verlages in Kreuzau und der Kunst-Event-Entwicklung repräsentiert. Heute (2012) lebt Ferrand in der Nähe von Nideggen.

Bildnerische Arbeiten (Auswahl)[Bearbeiten]

Sein bildnerisches aus Unikaten bestehendes Werk umfasst zurzeit 124 Arbeiten in Öl auf Aluminium, 96 Zeichnungen und neun Skulpturen. Die Mehrzahl seiner Arbeiten ist im in- und ausländischen Privatbesitz. Das Verzeichnis seiner in den Jahren 1998–2005 entstandenen Werke liegt als im Fox-Tokath-Verlag gedruckte Publikation in einer Auflagenhöhe von 99 Stück vor. Zu seinen wichtigsten Werken zählen:

  • 1989: Dreaming in red
  • 1994: Tanz auf dem Vulkan im Augenblick der Transzendenz
  • 1994: Fata Morgana
  • 1999: UN-Resolution 999.999
  • 1999: 1989–1999 Vielleicht hätten wir doch etwas mehr FORMEN sollen?!
  • 2000: Hass endet dort, wo Liebe beginnt
  • 2003: Die Schöpfung (Zyklus aus acht Exponaten)
  • 2009: Der Gestaltungsanspruch des Geldes
  • 2012: Raumzeit (Erstes Exponat eines Zeitzyklus, bestehend aus zehn Exponaten)

Soiréen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1997: Träumerei und Fantasie (Burg Satzvey)
  • 1998: Die Macht des Sandkorns (Xanten)
  • 2003–2011: Die Schöpfung (Diverse Soiréen, zum Teil mit befreundeten Künstlern)
  • 2009: „Der Gestaltungsanspruch des Geldes“ oder „Was haben N2, O2, AR, NaCl und Geld gemeinsam?“

Publikationen[Bearbeiten]

Der Schwerpunkt seiner schriftlichen Veröffentlichung liegt im Bereich der Lyrik und der Kurzerzählungen. Zwei Romane ergänzen seine Publikationen. Es handelt sich um Druckwerke und Hörbücher, die er zum Teil im eigenen Verlag herausgab:

  • Hironymus & Co.: Wie alles begann ... Fox - Thokath, Kreuzau 2003, ISBN 3-9808737-1-4.
  • Geschichten, die das Leben schreiben könnte ..., Hörbuch, Vol. 1, 2005, ISBN 3-9808737-5-7
  • Geschichten, die das Leben schreiben könnte ..., Hörbuch, Vol. 2, 2006, Hörbuch, ISBN 3-9808737-6-5
  • Die Kunst, in Echtzeit zu sterben: Frank Rembrandts erster Fall danach ... SWB-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-942661-05-8.

Lesungen[Bearbeiten]

Seine szenisch inszenierten Lesungen finden in ausgesuchten Ambienten statt, so in der von Mehmet Fistik gegründeten Kleinkunstbühne in Stadtkyll, unter der Schirmherrschaft der Stadt Nidda in Bad Salzhausen oder auf der Theaterbühne des Euro Theater Central Bonn.

Weblinks[Bearbeiten]

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