Manfred Dahmen

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Manfred Dahmen (* 10. Mai 1952 in Düsseldorf) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Manfred Dahmen kam nach einer Fleischer- bzw. Metzgerlehre schon früh mit der Malerei und Künstlern der Düsseldorfer Kunstakademie in Berührung. Der Maler wirkte in Düsseldorf und Köln, lebt und arbeitet aber heute in Mülheim an der Ruhr. Dort ist er in das ehemalige Atelier des Mülheimer Bildhauers Ernst Rasche eingezogen. Seine Werke sind in zahlreichen namhaften Sammlungen im In- und Ausland vertreten.

Das umfangreiche Werk von Manfred Dahmen ist geprägt durch Landschaftsbilder und informelle Malerei. Mittels seiner eigenen nass-in-nass gemalten Arbeitsweise entfernt sich der Künstler vom Realismus der Bildvorlage und verleiht seinen Gemälden eine tiefe Aussage. Seit 2012 wirkt der Künstler in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr in dem von ihm gegründeten „Amt für weiterbildende Fantasie“ zunehmend mit großformatigen Werken, die Einflüsse des abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei erkennen lassen.

Im Mai 2015 fiel Manfred Dahmen insbesondere mit seinem Werk „Streitwagen (Chariot)“ in der Ausstellung „DESIDERATA“ auf, das er angesichts der vielen Auseinandersetzungen in der Welt mit einem Kaufpreis von einer Milliarde Euro auszeichnete. 2016 und 2017 war geprägt von verschiedenen Performances und einer neuen Werkreihe mit großformatiger Malerei u.a. mit Bitumenmfarben - Werkreihe „Götter“. Im Jahr 2018 kam eine neue Werkreihe mit neuen Techniken und Materialkombinationen, u.a. Bitumen, dazu. 2019 startete der Künstler mit der Serie „Flying 500“.

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

  • 2006: „Gruppe TEKS“, Christus Kirche, Köln
  • 2011: „Eisprung“, Asti (Italien) Weingut Ehrmann[1]
  • 2012: „Die Frau als starke vollkommene Energie“, Ateliers Hüttenstraße, Köln
  • 2013: „Guten Morgen Mülheim“ im Amt für weiterbildende Fantasie, Mülheim an der Ruhr
  • 2019: "24" Was wiegt der Augenblick" – 24 großformatige Arbeiten – Beletage Villa Schmitz-Scholl, Mülheim
  • 2020: Ausstellung "Kunst hilft geben", Köln[2]


Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten]

  • 2014: „Altes Pfandhaus“ ZERO, INFORMEL, ZEN 49 – Kunst nach 1945, Köln
  • 2014: „MIGRINT 2014“ Gemeinschaftsausstellung Migration und Integration, Galerie an der Ruhr, Mülheim[3]
  • 2015: „1. Mülheimer Kunsttage 2015“ Dialog mit dem Fotokünstler Max Schulz, Fotoarbeiten auf Stahl bearbeitet von Manfred Dahmen, Gemeinschaftsausstellung Monika Pöschke-Schröder, Hans-Peter Garske, Max Schulz und Manfred Dahmen in der "Woche der Fotografie- und Medienkunst"
  • 2017: „ZEUS“ Galerie an der Ruhr, Mülheim[4]
  • 2018: Ausstellung "Kulturkirche Ost", Köln, Fernsehbericht in SAT 1[5]
  • 2019: Ausstellung "KULTURKAUFHAUS" in der Stadt Mülheim an der Ruhr – "Circulo de Bellas Artes"
  • 2019: Gemeinschaftsausstellung zum Leonardo da Vinci-Jahr 2019 in der Kunststadt Mülheim an der Ruhr
  • 2020: Ausstellung SCHÖNER! zum Beethoven-Jubiläumsjahr +BTHV2020 – wegen COVID-19 als virtuelle Ausstellung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einzelausstellung „La Tenaglia“, Asti, Italien, Internationale Kunstbegegnung im Weingut Ehrmann In: La Vita Casalese vom 14. November 2011.
  2. Gemälde Helios, Zauberwald. Abgerufen am 3. April 2020.
  3. Kunst und die bewegenden Themen der Zeit, Der Westen, WAZ vom 22. August 2014
  4. Video zur Kunstausstellung. Abgerufen am 3. April 2020.
  5. Das teuerste Kunstwerk der Welt. Abgerufen am 3. April 2020.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Kunsthaus öffnete die Türen Der Westen, WAZ
  • [1] Über den Künstler Manfred Dahmen, DIE KUNSTZEIT, Köln, 2015
  • [2] Über die Galerie an der Ruhr in der Kunststadt Mülheim
  • [3] Video zur Ausstellung "Zeus" in der RUHR GALLERY MUELHEIM, Kunststadt Mülheim an der Ruhr
  • [4] Fernsehbericht in SAT1 über das teuerste Kunstwerk der Welt von Manfred Dahmen
  • [5] Artikel in GAG-Blog "Köln Beste!" Das teuerste Gemälde der Welt ist in Köln

Einzelnachweise[Bearbeiten]


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