Lutz Libbertz

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Lutz Libbertz (* 1944[1]) ist ein deutscher Jurist. Seine Fachgebiete sind Straf-, Scheidungs- und Verkehrsrecht,

Libbertz studierte Rechtswissenschaften an Universitäten in München, Erlangen und Sorbonne. 1973 gründete er in München die Kanzlei Libbertz. Libbertz wies nach, dass es aufgrund von Kefir und dem Zusammenspiel mit Medikamenten zu erhöhten Blutalkoholwerten kommen konnte. Ihm gelang es, dass in Bayern Laserpistolen nicht mehr benutzt werden durften. Er half Bernd Eichinger die Rechte für den "Mordfall Vera Brühne" zu vermitteln.

Libbertz vertrat mehrfach bekannte Personen wie Rudolph Moshammer, darunter auch den einzig überlebenden Täter Todorov im ersten Banküberfall mit Geiselnahme in der Bundesrepublik Deutschland, Helmut Kiener in einem der größten deutschen Wirtschaftsbetrugsverfahren und den Bodyguard von Verona Pooth auf Auszahlung ausstehender Honorarforderungen. Der Schlagersänger Roy Black bekam mit Libbertz' Hilfe schon nach 13 Monaten seinen Führerschein wieder, obwohl dieser bei einem von ihm verschuldeten Verkehrsunfall einen attestierten Alkoholpegel von 2,58 Promille hatte.

Seine wuchtigen Plädoyers brachten ihm in Zeitungen den Spitznamen "Caruso des Gerichtssaals" ein.

Mehrmals trat er als Rechtsexperte in politischen Talkshows und Boulevardmagazinen auf.

2013 wurde er mit seinem Tennisverein München 74 deutscher Vizemeister in der Kategorie Herren 55. Mit der Schauspielerin Uschi Mood hat er einen Sohn.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Norbert F. Pötzl: Naserümpfen oder Verachtung SPIEGEL-Redakteur Norbert F. Pötzl über den Ansehensverlust der westdeutschen Anwälte (I). In: Der Spiegel. Nr. 49, 1989 (online4. Dezember 1989).

2. * Artikel FAZ

Weblinks[Bearbeiten]

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