Leonhard van der Velden

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Leonhard van der Velden (* 28. Mai 1917 in Veert; † 7. Dezember 2009 in Kevelaer) ist ein deutscher katholischer Priester.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1937 studierte van der Velden katholische Theologie in Münster und Paderborn. Dann wurde er zum Kriegsdienst als Sanitäter eingezogen. Von 1944 bis 1948 befand er sich in russischer Kriegsgefangenschaft. Er war ein langjähriger Weggefährte von Pfarrer August Halbe, dem Erbauer und ersten Pfarrer der Heimkehrer-Dankeskirche (Bochum-Weitmar). Nach den Gefangenschaftsjahren trat er in das Priesterseminar ein. 1950 wurde er in Münster zum Priester geweiht. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst als Kaplan in Recklinghausen-Süd St. Joseph, Duisburg-Walsum-Vierlinden St. Elisabeth, Kempen-Tönisberg St. Antonius, Duisburg St. Gabriel und Oberhausen-Osterfeld St. Antonius tätig. 1958 wurde er Priester des Bistums Essen, gleichzeitig bis auf weiteres vom Bischof von Essen für die Diözese Münster freigestellt und Kaplan in Rees St. Mariä Himmelfahrt. 1965 wurde er wieder in das Bistum Münster inkardiniert und erhielt seine Ernennung zum Pfarrer von Goch-Pfalzdorf St. Martinus. Nach seiner Emeritierung im Jahr 1985 lebte er zunächst in Gescher und seit 2006 in Kevelaer.

Van der Velden wurde am 12. Dezember 2009 auf dem Friedhof in Goch-Pfalzdorf bestattet.

Ein kleines rotes Psalmenbuch von Pfarrer van der Velder befindet sich heute noch in der Gedenkstätte in der Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche (Bochum-Weitmar), in dem 1943 ein Granatsplitter steckengeblieben war.

Literatur[Bearbeiten]

  • Totenbildchen zur Beisetzung von Pfarrer Leonhard van der Velden
  • 5 Jahre kriegsgefangener Priester im Ural - Ein Erlebnisbericht von Vikar August Halbe. Braun -Druck KG Bochum, 1957
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