Leo Nefiodow

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Leo A. Nefiodow (* 1939) ist ein Wirtschaftstheoretiker und Zukunftsforscher.

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Leben[Bearbeiten]

Nefiodow studierte Nachrichtentechnik an der Technischen Universität Darmstadt und war von 1965 bis 1974 in der Industrie bei Siemens und IBM Deutschland tätig. Dann wechselte er in die Forschung (GMD-Forschungszentrum Informationstechnik/Fraunhofer-Gesellschaft in Sankt Augustin). Daneben war er Berater des Bundesministeriums für Forschung und Technologie, mehrerer Landesregierungen, internationaler Organisationen und privater Unternehmen, z. B. 2004 als Mitglied der Arbeitsgruppe „Our Future Economy“ des Club of Rome.

Nefiodow vertritt die Theorie der auch Kondratjewzyklen genannten langen Wellen der Konjunktur, und beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Informationsgesellschaft. Zu seinen Schwerpunkten zählt die Zukunftsforschung.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • (Als Herausgeber zusammen mit Peter Granig): Gesundheitswirtschaft - Wachstumsmotor im 21. Jahrhundert, Gabler Verlag/ Springer Fachmedien, Wiesbaden 2011. ISBN 978-3-8349-2397-4
  • Der sechste Kondratieff: Wege zur Produktivität und Vollbeschäftigung im Zeitalter der Information. Rhein-Sieg-Verlag, Sankt Augustin 1996, ISBN 3-9805144-5-5, (6. Auflage 2006)
  • (Als Herausgeber zusammen mit Hans Thomas): Kondratieffs Zyklen der Wirtschaft: an der Schwelle neuer Vollbeschäftigung? (Beiträge zur Theorie der Langen Wellen und ihrer praktischen Anwendung – ein interdisziplinärer Dialog); [erarbeitet auf der Grundlage von Beiträgen zur Internationalen Fachtagung "Offensiv zu Arbeitsplätzen: Weltmärkte 2010" des Lindenthal-Instituts Köln am 14. und 15. September 1996 über die Theorie der Langen Wellen und ihre praktische Anwendung]. Busse Seewald, Herford 1998, ISBN 3-512-03177-3
  • Der fünfte Kondratieff: Strategien zum Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft. FAZ, Frankfurt am Main; Gabler, Wiesbaden 1990, ISBN 3-409-13927-3
  • Europas Chancen im Computer-Zeitalter: ein Plädoyer für die neuen Technologien. Kindler, München 1984, ISBN 3-463-00884-X

Dazu rund 100 Beiträge, insbesondere zum Thema Informationsgesellschaft.

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