Kurt Unger (Politiker, 1955)

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Kurt Unger (* 30. April 1955 in Feuchtwangen) ist ein deutscher Politiker der SPD und seit 2008 stellvertretender Landrat des Landkreises Ansbach.

Leben[Bearbeiten]

Unger wuchs in Detwang bei Rothenburg ob der Tauber und Feuchtwangen auf und lebt heute in Tauberschallbach bei Feuchtwangen.

Er absolvierte die Realschule in Feuchtwangen und machte eine Ausbildung zum Fernmeldehandwerker. Danach studierte er Nachrichtenmechanik und leistete seinen Zivildienst in einem Seniorenheim der Arbeiterwohlfahrt in Nürnberg ab.

Er war Vertriebsberater bei der Deutschen Bundespost, sowie Pressesprecher und Leiter der Personalstelle beim Fernmeldeamt in Ansbach.

Nach der Privatisierung der Deutschen Bundespost im Jahr 1995 arbeitete Unger für die Deutsche Telekom.

Ehrenamtlich ist Kurt Unger in verschiedenen Vereinen und Organisationen in und um Feuchtwangen aktiv. Er ist in der zweiten Wahlperiode als Vorsitzender der Lebenshilfe Ansbach e.V. tätig.[1]

Politik[Bearbeiten]

Unger ist seit 1971 Mitglied der SPD mit verschiedenen lokalen und regionalen Leitungsfunktionen. Seit 1990 ist er Mitglied im Feuchtwanger Stadtrat und im Kreistag des Landkreises Ansbach. Als Stadtrat war er 18 Jahre Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion. Während seiner Mitgliedschaft im Kreistag des Landkreises war er vier Jahre Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. Seit 2008 ist Unger zudem Stellvertreter des Landrats des Landkreises Ansbach.

Nach dem Rücktritt des Landrats Rudolf Schwemmbauer (CSU) wurde Unger von seiner Partei schnell als Kandidat für die Landratswahl im März 2012 vorgeschlagen. Die Wahl am 11. März führte zur ersten Stichwahl im Landkreis Ansbach seit dessen Gründung im Jahr 1972. Bei der Stichwahl am 25. März unterlag Unger seinem Konkurrenten Jürgen Ludwig (CSU) mit 39,7 %. Dies ist das beste Ergebnis eines Nicht-CSU-Kandidaten seit Bestehen des Landkreises.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorstand und Geschäftsführung. Website der Lebenshilfe Ansbach. Abgerufen am 7. Februar 2017.
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