Kurt G. Pichlbaum

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Kurt G. Pichlbaum, eigentlich Kurt Greiner (* 1967 in Niederösterreich), ist ein in Wien und den Wiener Alpen lebender Maler und Objektkünstler.

Leben[Bearbeiten]

Während Pichlbaum im Hauptberuf als Kurt Greiner an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (SFU) auf dem Fachgebiet der Psychotherapiewissenschaft lehrt und forscht, arbeitet er in der Kunst als Autodidakt. Seine künstlerischen Anfänge fanden in den späten 1980er Jahren im südlichen Niederösterreich (Wiener Alpen, Baden bei Wien) sowie in Wien im Graffiti-Milieu und in der Streetart-Szene statt. Bereits in dieser Frühzeit verquickte Pichlbaum popartähnliche Form- und Farbgestaltung mit unterschiedlichen Motiven, wie z.B. kunstgeschichtlichen und alpenländisch-rustikalen oder auch mit abstrakten Sujets, die er später in thematische Programme mit eigenwilligen Bezeichnungen ausdifferenzierte: „Alpen Pop“, „Bizarro Pop“, „Pichlpop Polymorph“, „Pop-Abstraktionen“, „Europa-Zyklus“ etc.

Werk[Bearbeiten]

Persönliche Kontakte zu Künstlern wie Roy Lichtenstein sowie mehrjährige Freundschaften mit Malern wie Robert Hammerstiel inspirierten Pichlbaum und ermutigten ihn dazu, seine ureigene ironisch-plakative Art mit Comicstil-Elementen weiter zu entwickeln. Menschen- und Landschaftsbilder zählen dabei ebenso zur Pichlbaumkunst, wie die Portrait- und die Wandmalerei und die technische Palette reicht von der Acryl- und Kunstharzmalerei über die Fotocollage bis zur Montage mit Holz, Leder, Kunststoff, Metall etc. In jüngster Zeit kooperiert Pichlbaum mit einem befreundeten afrikani-schen Künstler am Projekt „Afro-alpiner Dämonentanz“ und parallel dazu arbeitet er an Verfeinerungen seines „Pop d‘Azur“.

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

  • 2008 „Alpine Abstraktionen, Konstruktionen und Reduktionen“ HypoVereinsbank, Erlangen (Galerie ARSPROTOTO)
  • 2008 Teilnahme an dem Kunstprojekt im öffentlichen Raum „Bewegte Kunst 2008“, Erlangen, Schlossgarten;
  • 2009 Niederösterreichischer Rundfunk, St. Pölten (Österreich)
  • 2010 Sigmund-Freud-Privatuniversität (SFU), Wien
  • 2010 Einzelausstellung in der Galerie ARSPROTOTO, Erlangen
  • 2012 Einzelausstellung im "Kleinen Kunstmarkt" der Galerie Magnet, Klagenfurt
  • 2014 Einzelausstellung in der Galerie KoKo, Wien

Literatur[Bearbeiten]

  • "Bewegte Kunst 2008", Ausstellungskatalog, Hrsg. Galerie arsprototo, Erlangen 2008.

Weblinks[Bearbeiten]

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