Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung

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Die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung ist das Beschaffungsamt des BMI und wurde am 21. Oktober 2011 vom Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung als Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung ernannt.

Die Aufgaben der Kompetenzstelle bestehen darin, nachhaltige Kriterien verstärkt in den öffentlichen Einkauf einzubetten. Zielgruppe der Kompetenzstelle sind sowohl potentielle Bieter aus der Wirtschaft, als auch die Vergabestellen von Bund, Ländern und Kommunen sowie Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und aus der Forschung.

Ziele der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung:

Nachhaltigkeit in die Praxis umzusetzen stellt viele öffentliche Einkäufer vor Herausforderungen. Die Kompetenzstelle berät, welche Nachhaltigkeitskriterien es gibt, wie man sie überprüfen kann und was vergaberechtlich beachtet werden muss.

Die Kompetenzstelle berät, informiert und koordiniert für eine verstärkte Beachtung von sozialen und ökologischen Kriterien in den öffentlichen Einkauf.

Die Logik: Wenn die öffentliche Beschaffung konsequent auf Nachhaltigkeit bei der Vergabe von Aufträgen setzt, können Unternehmen durch Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien Wettbewerbsvorteile entstehen.

Die Kompetenzstelle setzt sich auch für eine Modernisierung des Vergaberechts ein, damit nachhaltige Kriterien in öffentlichen Ausschreibungen nicht nur Kann-Kriterien bleiben, wie die Erweiterung des § 97 GWB im Jahr 2009 vorsieht, sondern Muss-Kriterien werden.

Die Aktivitäten der Kompetenzstelle für nachhaltige Entwicklung fußen auf den zwei Schwerpunkten „Beratung“ und „Informationsplattform“.

Weblinks[Bearbeiten]

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