Kilez More

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Kilez More (* 19. März 1988 in Wien) ist ein österreichischer Rapper. Seine Lieder handeln von gesellschaftliche Themen und Verschwörungstheorien.

Der Künstlername „Kilez More“ entstand als Tribut an die Super Nintendo Tage mit seinem Bruder.

Karriere[Bearbeiten]

Nach eigener Aussage hatte Kilez More genug der ewig gleichen Themen im Rap-Genre und bot 2007 seine ersten selbstaufgenommenen Lieder auf seiner Website zum Download an. Nach dem Motto „Load as you Wish, Pay as you Wish” bietet er auch seit dem jeden seiner Songs zum kostenlosen Download an. Anfang 2010 veröffentlichte er seine erste EP mit dem Titel „Truthrap EP“. Er verzichtete von Anfang an darauf sich ein Plattenlabel zu suchen, und veröffentlichte und produzierte seine Songs alleine. Breite Unterstützung fand er in der Online Community, die er auf seiner Website auch dazu auffordert seine Lieder so weit wie möglich zu verbreiten. Durch selbstgedrehte Musikvideos, welche er unter dem Profilnamen „Morestradamuz“ auf YouTube verbreitet, erlangte er mehr Aufmerksamkeit. Eines seiner Videos mit dem Namen „PolizeistaatACAB“ wurde Aufgrund der Gewaltdarstellung gelöscht, da man in diesem Video brutale Polizeiaktionen sieht.

Sein zweites Album, die für Oktober 2010 geplante „Massenpost EP“, musste aufgrund gesundheitlicher Probleme verschoben werden. Seinen ersten Live Auftritt hatte er am 21.08.2010 auf dem „kritische Masse Festival“ in Berlin.

Kilez More nimmt derzeit am „HipHop Newcomer 2011“ Wettbewerb, initiiert von HipHop.de, Audiomagnet und der HipHop Zeitschrift „Juice“, teil.

Songtexte[Bearbeiten]

Viele seiner Lieder behandeln die Thematik der „Verschwörungstheorien“, allerdings fordert er seine Hörer dazu auf, ihm nicht blind alles zu glauben, sondern sich selbst ein Bild von der Situation zu machen. Er hinterfragt in seinen Songtexten unter anderem Terroranschläge, wie den auf das World Trade Center oder die Londoner U-Bahn, Gen-Food und die Position der Massenmedien in der Berichterstattung. Nach seiner Aussage ist es ihm wichtig das die Leute auch merken, dass Rap mehr sein kann als nur „hohles Gerede, Bling Bling und nackte Frauen, sondern auch Widerstand, Aufklärung, Hoffnung, Wahrheit und Sprachrohr“, er bezeichnet dies als „Truthrap“.

Weblinks[Bearbeiten]