Karl-Heinz Rüb

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Karl-Heinz Rüb (* 6. September 1923; † 19. Februar 2010 in Kleinenbroich bei Neuss) war ein deutscher Maler.

Leben[Bearbeiten]

Nach einer Ausbildung zum Lithografen und Gebrauchsgrafiker studierte er an der Frankfurter Städelschule Kunst – bis zur Einberufung in den Krieg. Hier erlitt er eine schwere Verwundung seines rechten Armes. Seine Hand blieb seit der Zeit verkrüppelt. Nach dem Krieg hat er angefangen, mit links zu malen. Wichtig für ihn war die Begegnung mit seinem Lehrer, dem Impressionisten Ugi Battenberg.

Von seinen Bildern jedoch konnte K.-H. Rüb nicht leben. Deshalb arbeitete er eine Zeit lang bei der Landesversicherungsanstalt. Durch den Rat eines Arztes fand er schließlich zurück zur Malerei. Sein Atelier befand sich im Anbau seines Hauses. Seine Arbeiten sind vom Frankfurter und rheinischen Impressionismus geprägt. In seinen Landschaftsbildern bevorzugte er den weiten Blick. Er liebte Himmel mit Bewegung. Eines der ersten Bilder, welches er mit der linken Hand malte, ist ein markantes Selbstporträt von 1955. Rübs Portraits wirken zunächst eher ruhig und ernst, doch auf den zweiten Blick fällt ab und zu ein verstecktes Lächeln auf, so auch beim Bildnis seiner Gattin. In der „Alten Seilerei“ in Meerbusch hatte er eine erste Einzelausstellung. Dort zeigte er rd. 22 Ölbilder und 16 Zeichnungen. Einige Bilder hat er verkauft. Nach seinem Tode vermachte er die restlichen Bilder dem Städel-Museum in Frankfurt. Es sind Fotos vorhanden, welche einige seiner Gemälde zeigen.


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