Jutta Schneeweiß

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Jutta Schneeweiß (* 1958 in Villach) ist eine österreichische Malerin und lebt in Latschach ob dem Faakersee (Kärnten). In ihren überwiegend großformatigen Ölbildern entwickelt sie eine farbkräftige Formensprache.

Leben[Bearbeiten]

  • 1976 – 81 Lehramtsstudium an der Universität für Bildungswissenschaften in Klagenfurt in den Studienrichtungen Mathematik und Philosophie, Pädagogik, Psychologie.
  • 1981 – 85 Lehrtätigkeit an verschiedenen Höheren Schulen in Kärnten.

Werdegang[Bearbeiten]

1986/87 Hinwendung zur Malerei. 1988/89 zwei Semester Gaststudium an der Akademie für Bildende Künste im Bereich Graphik in Ljubljana/Slowenien.

Zum Werk[Bearbeiten]

"Die Gemälde der Österreicherin Jutta Schneeweiß sind Figurenbilder an der Grenze zur Abstraktion in einem stark farbigen, expressiv naiven Malstil. Die meisten ihrer Bilderfindungen haben mit der Kindheit zu tun. Die Flächen sind gespachtelt, zur Konturierung wird oft die Farbe aus der Tube direkt auf die Leinwand gedrückt."[1]

Die Kunsthistorikerin Dr. Francesca Rossi (Udine) schreibt: " "Die Malerin spielt mit dem Aufdecken des Grotesken der menschlichen Figur durch die Farbe und übernimmt dabei entmystifizierte Erinnerungen, eine Suche an der Grenze zum Unbewussten (...). Sie verwendet einen Materialismus des Zeichens, der in seiner Dichte und Körperlichkeit einen kindlichen Wunsch ausdrückt, den schöpferischen Akt im Spiel zwischen figurativer und nicht-figurativer Darstellung zu bestimmen. (...) Ihr Strich dringt in die Tiefe und erfasst in den Bewegungen, die zum Ausdruck kommen, Kräfte, Leidenschaften, Gedanken der Figuren, die höchst expressiv dargestellt werden." (Übersetzung aus dem Italienischen)

Ausstellungen[Bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

  • 1987 Belladonna, Klagenfurt / Österreich.
  • 1996 Galerie LABORATORIO 2, Udine / Italien.
  • 1997 Bildungshaus St. Georgen am Längsee, Österreich.
  • 2000 Galerie Holzer, Villach / Österreich.
  • 2003 Fertigteilhaus Elk am Messegelände, Klagenfurt/ Österreich.
  • 2006 Galerie LABORATORIO 2 INTERNATIONAL, Udine / Italien.

Messebeteiligungen[Bearbeiten]

  • 1995 ARTEST, Udine/ Italien
  • 1996 1. Kultursymposium 96 Bad Bleiberg, Österreich
  • 1998 ART – EXPO, New York / USA
  • 1998 EUROP – ART 98, Genf / Schweiz
  • 1999 Foire d’art Contemporain Star’t 1999, Strasbourg / Frankreich
  • 2000 Foire d’art Contemporain Star’t 2000, Strasbourg / Frankreich

Gruppenausstellungen[Bearbeiten]

  • 1988 Bierjokl / Pri Joklnu, Klagenfurt / Österreich.
  • 1993 „Kunst von Frauen, am Beispiel Villach“, Villach / Österreich.
  • 1995 Galerie „Paspartu“, Tarvis / Italien.
  • 1996 „Kunst mobile“, Villach / Österreich.
  • 1997 „Kunst ohne Grenzen“, Wanderausstellung Italien – Österreich – Slowenien.
  • 1998 Galerie Michelle, Alexandria, Washington D.C./ USA.
  • 1999 Galerie Bottinelli, Lugano / Schweiz.[2]
  • 1999 Galerie Facade „Mixed Media Paris“, Paris / Frankreich].
  • 1999 Galerie Silvana Andreas, Mainz / Deutschland.
  • 2000 Galerie Böhner, Mannheim / Deutschland.
  • 2001 Galerie Laboratorio 2 International, Udine / Italien.
  • 2001 Ausstellung in der Klagenfurter Dompfarre, Österreich.
  • 2002 Galerie Laboratorio 2 International, Udine / Italien.
  • 2003 Gruppe IX – Art bei der Firma XXX – Lutz, Villach / Österreich.
  • 2003 Gruppe IX – Art bei der Firma XXX – Lutz, Klagenfurt / Österreich.
  • 2003 Musée des Beaus Arts d’Unet, Tonneins – Unet / Frankreich [3]
  • 2010 Gemma Kunst schau’n, Villach / Österreich.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1996 Erster Preis beim Ersten Internationalen Wettbewerb „Atelier Europa 1996. Ein Wandbild für Udine“.
  • 2003 Trophée La Victoire 2003 – Le Prix de creativité coloriste, Le Musée des Beaux Arts d’Unet, Frankreich

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Heike Marx: Rundgang durch Mannheimer Galerien: Pflastersteine, Weltstücke und dreizehn schwarze Würfel. In: Rheinpfalz. 29. Juni 2000 (online [abgerufen am 2. Mai 2014]).
  2. [1]
  3. 2006 Gemma Kunst schau’n, Villach / Österreich.
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