Johnie Michael Cox

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Johnie Michael Cox († 16. Februar 1999) war ein US-amerikanischer Dreifachmörder. Er wurde als 517. Mensch im US-Bundesstaat Arkansas seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahre 1976 mit der Giftspritze für die Morde an Marie Sullens, Margaret Brown und Billy Brown hingerichtet.

Tathergang[Bearbeiten]

An Allerheiligen, dem 1. November 1989, ging Cox zur Wohnung seiner Stiefgroßmutter Marie Sullens, um sie zu töten. Laut späteren Aussagen verdächtigte er sie, sie plane seinen Großvater, mit dem sie verheiratet war, umzubringen und glaubte, wenn er sie an Allerheiligen töten würde, käme sie in den Himmel.

Als er im Appartement von Marie Sullens ankam, musste er feststellen, dass seine entfernten Verwandten, Margaret und William Brown, ebenfalls anwesend waren. Kurz darauf zog er eine 22er Pistole und befahl William, er solle Marie und Margaret mit Gewebeband aneinanderbinden. Nachdem William dies erledigt hatte, band Cox die drei Geiseln an den Hälsen aneinander. Anfangs versuchte er,seine Geiseln mit Beruhigungsmitteln umzubringen. Da die Wirkung jedoch nicht das Ergebnis brachte, das er sich erhofft hatte, stach er auf seine Geiseln mit einem Messer ein und versuchte, Margaret zusätzlich mit einem Schuss zu töten, was wiederum misslang. Da die drei immer noch nicht tot waren, versuchte Cox sie zu strangulieren und setzte die Wohnung in Brand, wobei alle drei in den Flammen starben.

Cox gestand nach seiner Verhaftung die Tat.

Bis zu seiner Hinrichtung war Johnie Cox überzeugt davon, dass seine Strafe eine inszenierte Show sei und dass es möglich sei, die herz- und lungenlähmenden Substanzen, die bei der Giftspritze zum Einsatz kommen, zu überleben. Seine letzten Worte waren: „Ja, ich habe Angst. Bindet mich los und lasst mich gehen…“.

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