Johannes Kuhn (Johannes Kuhn-Stiftung)

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Johannes Kuhn (* 1. Februar 1906 in Heidenheim-Schnaitheim; † 1980 in Quickborn) war ein deutscher Kaufmann und Stifter der Johannes Kuhn-Stiftung.

Leben[Bearbeiten]

Der gelernte Metzgermeister und spätere Kaufmann Johannes Kuhn überwarf sich bereits in jungen Jahren mit seinen Eltern, so dass ihm die Übernahme der väterlichen Schlachterei versagt blieb und er von seiner Mutter sogar enterbt wurde. Er verließ das Elternhaus, lernte kaufmännisch hinzu und erwarb mit gutem Gespür sowie zunehmenden Geschick etliche Zinshäuser. Johannes Kuhn lebte selbst stets äußerst bescheiden.

Er verarbeitete sein Entwurzlungs-Trauma in einer Vision. Er wollte seinen Eltern zeigen, dass er auch ohne ihre Unterstützung seinen Weg gefunden hatte. Er wollte aber auch den “echten” Waisenkindern, die besonders schwer durch den Verlust ihrer Eltern getroffen sind, auf dem Weg in die Eigenständigkeit helfen.

Leistungen[Bearbeiten]

Im Testament schloss er seine Angehörigen von jeglicher Erbschaft aus und bestimmte, die Erträgnisse seines Nachlasses sollten besondern schwer getroffenen Waisenkindern zugutekommen. Der Testamentsvollstrecker gründete aus dem Stamm seines Vermögens, dem eigentlichen Nachlass, die Johannes Kuhn-Stiftung, eine mildtätige Stiftung bürgerlichen Rechts.

Weblinks[Bearbeiten]

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